Tansania Rundreise buchen: Safari, Sansibar & Highlights - Voyage Privé

Tansania Rundreise buchen: Safari, Sansibar & Highlights


Zusammenfassung

Tansania verkörpert den Inbegriff des wilden Afrikas. Endlose Savannen, in denen sich die größte Tierwanderung der Erde abspielt, majestätische Vulkankrater, schneebedeckte Gipfel und paradiesische Strände verschmelzen zu einem Reiseerlebnis, das seinesgleichen sucht. Eine Rundreise durch Tansania verspricht nicht nur spektakuläre Safari-Erlebnisse in weltberühmten Nationalparks wie der Serengeti und dem Ngorongoro-Krater, sondern auch kulturelle Begegnungen mit den Massai, entspannte Tage auf der Gewürzinsel Sansibar und optional die Herausforderung, den höchsten Berg Afrikas zu besteigen. Dabei setzt das Land zunehmend auf nachhaltigen Tourismus: Lodges arbeiten mit Solarenergie, Einwegplastik ist weitgehend verboten, und neue Einreisebestimmungen sorgen für mehr Sicherheit und Planbarkeit. Wer eine Rundreise durch Tansania plant, sollte sich auf ein Land einstellen, das Naturwunder und Komfort, Abenteuer und Erholung in perfekter Balance bietet.

Unsere Top-Reisen und -Hotels in Tansania

1. Safari in 5 oder 7 Nächten und Zanzibar Pearl - Boutique Hotel & Villas 4*

Safari in 5 oder 7 Nächten und Zanzibar Pearl - Boutique Hotel & Villas 4*

Erleben Sie die Essenz Tansanias auf einer sorgfältig kuratierten Safari-Reise, die Sie durch die bedeutendsten Nationalparks des Landes führt. Beginnen Sie in Arusha, dem Tor zu den nördlichen Safari-Gebieten, und tauchen Sie ein in die atemberaubende Wildnis des Tarangire-Nationalparks, bekannt für seine imposanten Elefantenherden und die charakteristischen Baobab-Bäume. Weiter geht es zum Lake-Manyara-Nationalpark, wo Sie mit etwas Glück die berühmten baumkletternden Löwen beobachten können. Der Höhepunkt der Safari ist zweifellos der Abstieg in den Ngorongoro-Krater, einen der spektakulärsten Naturschauplätze Afrikas, wo auf kleinstem Raum eine unglaubliche Konzentration an Wildtieren zu finden ist. Für die längere Safari-Variante steht außerdem der legendäre Serengeti-Nationalpark auf dem Programm, wo sich die epische „Große Wanderung" abspielt. Nach den aufregenden Tagen in der Wildnis erholen Sie sich im Zanzibar Pearl - Boutique Hotel & Villas 4*, einem eleganten Strandresort am traumhaften Matemwe Beach im Nordosten Sansibars. Das Hotel verbindet authentische sansibarische Architektur mit modernem Komfort und bietet einen privaten Strandzugang, einen Pool und ein exzellentes Restaurant mit frischen Meeresfrüchten. Die Oyster Suites blicken auf den tropischen Garten und eignen sich hervorragend für Familien, während die Pearl Suites direkten Strandzugang bieten.

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2. Safari durch Tansania

Safari in Tansania

Diese flexible Safari-Reise richtet sich an alle, die Tansanias Tierwelt intensiv und in ihrem eigenen Tempo erleben möchten. Mit Optionen von drei bis sechs Nächten können Sie Ihre Reise perfekt an Ihre Vorstellungen anpassen. Die Reise beginnt in Arusha, von wo aus Sie in den Tarangire-Nationalpark aufbrechen, ein Paradies für Elefanten und Heimat beeindruckender Baobab-Wälder. Der Lake-Manyara-Nationalpark erwartet Sie mit seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt und spektakulären Landschaften zwischen Rift Valley und alkalischem See. Bei den längeren Safari-Varianten erleben Sie zusätzlich die unbegrenzten Ebenen der Serengeti, wo Sie Zeuge der größten Tiermigration der Welt werden können. Gnus, Zebras, Gazellen und ihre Jäger ziehen in riesigen Herden durch die Savanne – ein Schauspiel von unvergleichlicher Dramatik. Die sorgfältig ausgewählten Lodges und Camps bieten Komfort mitten in der Wildnis, sodass Sie nach ereignisreichen Tagen in authentischer Atmosphäre entspannen können. Vollpension ist während der gesamten Safari inklusive, und erfahrene englischsprachige Guides begleiten Sie in robusten Geländewagen mit Dach zum Aufstellen, ideal für Tierbeobachtungen und Fotografie. Diese Safari eignet sich besonders für Reisende, die Tansanias Naturwunder ohne zusätzliche Strandverlängerung erkunden möchten.

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Tansania: Warum das Land der neue Stern Afrikas ist

Tansania hat sich als eines der stabilsten und sichersten Reiseländer Ostafrikas etabliert. Die politische Lage ist ruhig, die touristische Infrastruktur ausgezeichnet entwickelt, und die Nationalparkverwaltungen arbeiten professionell. Im Gegensatz zu einigen Nachbarländern setzt Tansania konsequent auf Qualitätstourismus statt Massenabfertigung: Die Zahl der Fahrzeuge in den Parks ist begrenzt, Eintrittsgebühren werden reinvestiert, und lokale Gemeinschaften profitieren direkt vom Tourismus. Besonders bemerkenswert ist die Vorreiterrolle des Landes beim nachhaltigen Tourismus. Fast alle Lodges in den Schutzgebieten arbeiten mittlerweile mit Solarenergie, Einwegplastik ist strikt verboten, und viele Unterkünfte betreiben eigene Wiederaufforstungsprogramme oder unterstützen Bildungsprojekte in benachbarten Dörfern. Tansania beherbergt einige der berühmtesten Naturschauplätze der Welt: die Serengeti mit ihrer alljährlichen Migration, den Ngorongoro-Krater als größte intakte Caldera der Erde, den Kilimandscharo als höchsten freistehenden Berg der Welt und Sansibar mit seiner einzigartigen Swahili-Kultur. Diese Vielfalt macht eine Rundreise durch Tansania zu einem Erlebnis, das Naturliebhaber, Fotografen, Abenteurer und Erholungssuchende gleichermaßen begeistert.

Die besten Routenvorschläge für 14 bis 21 Tage

Der klassische Norden (14 Tage): Arusha – Tarangire – Lake Manyara – Ngorongoro-Krater – Serengeti – Sansibar

Diese Route ist die beliebteste und bewährteste für Erstbesucher. Sie startet in Arusha, dem lebhaften Ausgangspunkt für Safaris am Fuß des Mount Meru. Von hier aus geht es zunächst in den Tarangire-Nationalpark, wo riesige Elefantenherden zwischen gewaltigen Baobab-Bäumen umherziehen. Der nächste Stopp ist der Lake-Manyara-Nationalpark, ein kompaktes Juwel mit hoher Artenvielfalt, wo Flamingos am alkalischen See stehen und Löwen manchmal auf Bäumen ruhen. Der absolute Höhepunkt folgt mit dem Abstieg in den Ngorongoro-Krater, dessen Kraterboden eine unglaubliche Konzentration an Wildtieren beherbergt, darunter Nashörner, Löwen, Hyänen und Büffel. Anschließend führt die Route in die endlosen Ebenen der Serengeti, wo je nach Jahreszeit die „Große Wanderung" zu beobachten ist. Nach mehreren Tagen in der Wildnis bietet sich ein Inlandsflug nach Sansibar an, wo Sie in Stone Town die Geschichte der Gewürzinseln entdecken und anschließend an traumhaften Stränden wie Nungwi oder Paje entspannen können. Diese Kombination aus intensiver Safari und Strandurlaub ist ideal für Hochzeitsreisende, Familien und alle, die Tansania in seiner ganzen Bandbreite erleben möchten.

Die wilde Südroute (Abseits der Massen): Nyerere (Selous) – Mikumi – Ruaha-Nationalpark

Wer die Touristenströme meiden möchte, wählt den Süden Tansanias. Diese Route ist anspruchsvoller, authentischer und deutlich ruhiger. Der Nyerere-Nationalpark (ehemals Selous Game Reserve) ist das größte Wildschutzgebiet Afrikas und bietet neben klassischen Pirschfahrten auch Bootsfahrten auf dem Rufiji River, wo Flusspferde, Krokodile und eine Vielzahl von Wasservögeln zu sehen sind. Der Mikumi-Nationalpark liegt an der Hauptstraße zwischen Daressalam und Iringa und ist landschaftlich beeindruckend, mit einer Tierwelt, die an die Serengeti erinnert. Der Ruaha-Nationalpark ist ein echter Geheimtipp: wild, weitläufig und mit einer der größten Elefantenpopulationen Ostafrikas. Hier erleben Sie Safari-Atmosphäre wie vor Jahrzehnten, ohne Menschenmassen, dafür mit exklusiven Lodges und außergewöhnlichen Tierbeobachtungen. Diese Route eignet sich für erfahrene Afrikareisende und alle, die Wert auf Abgeschiedenheit und intensive Naturerlebnisse legen. Anreise erfolgt meist per Inlandsflug von Daressalam oder über die Udzungwa Mountains, wo sich Wanderungen durch tropischen Regenwald anbieten.

Trekking & Safari: Kilimandscharo-Besteigung (Machame oder Lemosho Route) mit anschließender Kurz-Safari

Für Abenteuerlustige ist die Kombination aus Kilimandscharo-Trekking und Safari das ultimative Tansania-Erlebnis. Die Besteigung des „Daches Afrikas" dauert je nach Route 5 bis 7 Tage. Die Machame Route ist die beliebteste und landschaftlich abwechslungsreichste, während die Lemosho Route als schönste und ruhigste gilt. Beide Routen führen durch verschiedene Vegetationszonen – von tropischem Regenwald über Heidelandschaften bis zur arktischen Gipfelregion. Nach der Rückkehr vom Berg empfiehlt sich eine dreitägige Safari in den nahegelegenen Arusha-Nationalpark, den Tarangire oder zum Ngorongoro-Krater, um die Strapazen der Besteigung mit entspannten Tierbeobachtungen ausklingen zu lassen. Diese Kombination erfordert gute körperliche Fitness und genügend Zeit, aber sie belohnt mit zwei völlig unterschiedlichen Facetten Tansanias: der alpinen Herausforderung und dem klassischen Safari-Erlebnis. Ideal für Trekkingbegeisterte, die auch die Tierwelt Afrikas nicht verpassen möchten.

Highlights: Diese Wunder müssen Sie sehen

Serengeti: Die „Große Wanderung" (Tipps zur Lage der Herden je nach Monat)

Die Serengeti ist das Herzstück jeder Tansania-Rundreise und Schauplatz des spektakulärsten Naturschauspiels der Erde. Jedes Jahr ziehen rund zwei Millionen Gnus, begleitet von Hunderttausenden Zebras und Gazellen, in einem endlosen Kreislauf durch die Savanne, auf der Suche nach frischem Gras und Wasser. Diese Migration folgt einem relativ vorhersehbaren Muster: Von Januar bis März halten sich die Herden in der südlichen Serengeti auf, wo Tausende Gnukälber geboren werden. Ab April beginnt die Wanderung nach Norden, im Juni erreichen die Tiere den Grumeti River, wo dramatische Flussüberquerungen mit Krokodilangriffen stattfinden. Von Juli bis Oktober konzentrieren sich die Herden in der nördlichen Serengeti und der Masai Mara in Kenia, wo sie den Mara River überqueren. Ab November kehren die Gnus in die südliche Serengeti zurück, und der Zyklus beginnt von neuem. Die beste Reisezeit für die Migration hängt also stark davon ab, welche Phase Sie erleben möchten. Neben der Migration beherbergt die Serengeti eine beeindruckende Anzahl an Raubtieren: Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen sind hier in hoher Dichte vertreten. Die Seronera-Region im Zentrum des Parks bietet ganzjährig hervorragende Tierbeobachtungen.

Ngorongoro-Krater: Das „Achte Weltwunder" mit der höchsten Raubtierdichte

Der Ngorongoro-Krater ist ein erloschener Vulkan, dessen Caldera einen Durchmesser von etwa 20 Kilometern hat und deren Wände bis zu 600 Meter hoch aufragen. Auf dem 260 Quadratkilometer großen Kraterboden leben permanent rund 25.000 Großsäugetiere, darunter Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen, Leoparden, Hyänen, Zebras und Gnus. Die natürliche Arena bietet spektakuläre Tierbeobachtungen auf engstem Raum, da die Tiere den Krater kaum verlassen. Besonders bemerkenswert ist die Population der Spitzmaulnashörner, die hier eine der letzten Rückzugsgebiete in Tansania haben. Der Kraterboden besteht aus offenen Graslandschaften, Sümpfen, Wäldern und einem Salzsee, an dem sich Flamingos versammeln. Morgens, wenn der Nebel sich lichtet und das Licht golden über die Ebene fällt, entfaltet der Krater seine ganze Magie. Die Fahrt hinab in den Krater führt über steile, kurvenreiche Pisten und ist bereits ein Abenteuer für sich. Ein Besuch im Ngorongoro-Krater ist ein absolutes Muss auf jeder Tansania-Rundreise und hinterlässt unvergessliche Eindrücke.

Tarangire: Das Paradies der Elefanten und riesigen Affenbrotbäume (Baobabs)

Der Tarangire-Nationalpark ist ein oft unterschätztes Juwel im Norden Tansanias. Benannt nach dem Tarangire River, der auch in der Trockenzeit Wasser führt, zieht der Park in den trockenen Monaten von Juni bis Oktober große Elefantenherden an – teilweise bis zu 300 Tiere in einer Gruppe. Neben Elefanten sind Büffel, Giraffen, Zebras, Gnus, Impalas, Elenantilopen und eine Vielzahl von Raubtieren zu sehen. Besonders charakteristisch sind die riesigen Baobab-Bäume, die wie urzeitliche Giganten über der Savanne thronen. Tarangire ist außerdem ein Paradies für Vogelbeobachter, mit über 500 registrierten Arten, darunter der farbenprächtige Gelbschnabeltoko und der majestätische Kampfadler. Die Landschaft wechselt zwischen offenen Grasebenen, Akazienwäldern und sumpfigen Senken, was eine große Vielfalt an Lebensräumen schafft. Tarangire ist weniger überlaufen als die Serengeti oder der Ngorongoro-Krater und bietet daher ein exklusiveres Safari-Erlebnis. Viele Lodges liegen außerhalb des Parks mit Blick auf die Ebene, wo Tiere zum Trinken kommen – ein unvergessliches Erlebnis bei Sonnenuntergang auf der Terrasse.

Sansibar (Stone Town & Strände): Kultur-Mix und türkisblaues Wasser in Nungwi oder Paje

Sansibar ist die perfekte Ergänzung zu einer Safari-Rundreise und bietet Entspannung, Kultur und kulinarische Genüsse. Stone Town, die Hauptstadt der Insel und UNESCO-Weltkulturerbe, ist ein Labyrinth aus engen Gassen, historischen Gebäuden und lebhaften Märkten. Hier verschmelzen arabische, indische, persische und afrikanische Einflüsse zu einer einzigartigen Swahili-Kultur. Besuchen Sie das House of Wonders, das alte Fort, den Sklavenmarkt und die duftenden Gewürzmärkte. Eine Gewürztour durch die Plantagen im Inselinneren zeigt, warum Sansibar einst als „Gewürzinsel" berühmt war. Nach kulturellen Erkundungen locken die Strände der Insel: Nungwi im Norden bietet feinen weißen Sand, türkisfarbenes Wasser und eine lebhafte Atmosphäre mit Bars und Restaurants. Paje an der Ostküste ist ideal für Wassersportler, besonders Kitesurfer, und besticht durch seine entspannte Atmosphäre. Beide Strände sind von Palmen gesäumt und perfekt für Strandtage nach der Safari. Sansibar bietet außerdem hervorragende Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten, etwa rund um die vorgelagerte Insel Mnemba, wo bunte Korallenriffe und große Fischschwärme warten. Die Kombination aus Kultur, Strand und Meeresaktivitäten macht Sansibar zum idealen Abschluss einer Tansania-Rundreise.

Visum, Versicherung & Einreise

E-Visum: Warum Sie es mindestens 10 Tage vor Abflug online beantragen müssen

Tansania hat die Einreisebestimmungen verschärft und verlangt seit Kurzem zwingend ein vorab online beantragtes E-Visum. Das früher mögliche Visa-on-Arrival wird nicht mehr ausgestellt. Deutsche Staatsangehörige müssen das E-Visum über die offizielle Webseite der tansanischen Regierung beantragen und dabei einen gültigen Reisepass (mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig), ein Passfoto und eine Bestätigung der Unterkunft hochladen. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel fünf bis zehn Werktage, daher sollten Sie den Antrag mindestens zwei Wochen vor Abreise stellen. Die Gebühr beträgt 50 USD und kann per Kreditkarte bezahlt werden. Nach Genehmigung erhalten Sie das Visum als PDF per E-Mail, das Sie ausgedruckt bei der Einreise vorlegen müssen. Achten Sie darauf, dass alle Angaben korrekt sind, da fehlerhafte Anträge abgelehnt oder verzögert werden können. Das E-Visum ist ein Single-Entry-Visum und berechtigt zu einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen. Für Reisen zwischen dem Festland und Sansibar ist kein zusätzliches Visum erforderlich, da beides zu Tansania gehört. Die neue Regelung soll den Einreiseprozess beschleunigen und Betrugsversuche an den Flughäfen verhindern.

Sansibar-Versicherung: Die neue Pflichtversicherung der Zanzibar Insurance Corporation

Eine weitere wichtige Neuerung betrifft Reisende, die nach Sansibar fliegen: Seit kurzem ist der Abschluss einer speziellen Reiseversicherung der Zanzibar Insurance Corporation verpflichtend. Diese Versicherung kostet rund 44 USD und deckt medizinische Notfälle, Krankenhausaufenthalte und Rücktransporte ab. Sie muss vor der Ankunft auf Sansibar online abgeschlossen werden, und die Bestätigung muss bei der Einreise vorgelegt werden. Die Versicherung ist zusätzlich zu Ihrer regulären Reisekrankenversicherung erforderlich, kann aber in bestimmten Fällen angerechnet werden. Prüfen Sie vorab mit Ihrer Versicherung, ob eine Doppelabsicherung vermieden werden kann. Diese Maßnahme wurde eingeführt, um sicherzustellen, dass alle Besucher im medizinischen Notfall abgesichert sind und lokale Krankenhäuser nicht auf unbezahlten Kosten sitzen bleiben. Obwohl die Regelung anfangs für Verwirrung sorgte, läuft der Prozess mittlerweile reibungslos ab. Informieren Sie sich rechtzeitig und beantragen Sie die Versicherung zusammen mit dem E-Visum, um Stress bei der Einreise zu vermeiden. Beachten Sie, dass diese Versicherung nur für Sansibar gilt, nicht für das tansanische Festland.

Gesundheit: Gelbfieber-Nachweis (bei Einreise via Drittland) und Malaria-Vorsorge

Tansania verlangt einen Gelbfieber-Impfnachweis nur dann, wenn Sie aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreisen oder dort einen Zwischenstopp hatten, der länger als 12 Stunden dauerte. Das betrifft insbesondere Reisende, die über Addis Abeba (Äthiopien) oder Nairobi (Kenia) einreisen. Bei Direktflügen aus Europa ist die Impfung nicht verpflichtend, wird aber aufgrund des Infektionsrisikos dringend empfohlen. Die Impfung muss mindestens 10 Tage vor Einreise erfolgt sein, um gültig zu sein. Malaria ist in weiten Teilen Tansanias, besonders in niedrigeren Höhenlagen, auf Sansibar und in den Nationalparks, ganzjährig präsent. Eine Malariaprophylaxe wird also empfohlen. Gängige Medikamente sind Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin oder Mefloquin. Sprechen Sie rechtzeitig mit einem Tropenmediziner, um das für Sie geeignete Präparat zu finden. Zusätzlich sollten Sie sich vor Mückenstichen schützen: lange, helle Kleidung, Insektenschutzmittel mit hohem DEET-Gehalt und imprägnierte Moskitonetze in den Unterkünften sind essenziell. Weitere empfohlene Impfungen sind Hepatitis A und B, Typhus und Tetanus. Eine Reiseapotheke mit Durchfallmedikamenten, Schmerzmitteln und Desinfektionsmittel sollte ebenfalls im Gepäck sein. Trinken Sie ausschließlich Wasser aus verschlossenen Flaschen und meiden Sie rohes Obst und Gemüse, das nicht geschält werden kann.

Beste Reisezeit: Wann ist Safari-Zeit?

Trockenzeit (Juni – Oktober): Beste Sichtungen, aber Hochsaison-Preise

Die Trockenzeit von Juni bis Oktober gilt als die beste Reisezeit für Safaris in Tansania. Die Vegetation ist niedriger, die Tiere versammeln sich an den wenigen verbliebenen Wasserstellen, und die Straßen sind gut befahrbar. Die Temperaturen sind angenehm, tagsüber um 25 bis 30 Grad, nachts kühler, besonders in höheren Lagen wie dem Ngorongoro-Krater. Diese Monate sind ideal, um die „Große Wanderung" in der nördlichen Serengeti und die spektakulären Flussüberquerungen am Mara River zu erleben. Allerdings ist dies auch die Hochsaison, was sich in höheren Preisen für Lodges und Flüge niederschlägt. Die Nationalparks sind frequentierter, besonders der Ngorongoro-Krater kann überlaufen sein. Wer Menschenmassen meiden möchte, sollte abgelegene Parks wie Ruaha oder Katavi in Betracht ziehen oder die Randzonen der Serengeti besuchen. Für Sansibar ist die Trockenzeit ebenfalls optimal: wenig Regen, viel Sonne und ruhige Meeresbedingungen für Wassersport und Tauchausflüge. Buchen Sie Unterkünfte und Flüge so früh wie möglich, da begehrte Lodges oft Monate im Voraus ausgebucht sind.

Die „Große Regenzeit" (März – Mai): Günstigste Preise, saftiges Grün, aber schwer befahrbare Pisten

Die große Regenzeit von März bis Mai ist die günstigste Reisezeit für Tansania. Viele Lodges bieten erhebliche Ermäßigungen, und die Nationalparks sind nahezu menschenleer. Die Landschaft verwandelt sich in ein üppiges Grün, Wildblumen blühen, und die Tierwelt erlebt einen Babyboom. Besonders beeindruckend ist die südliche Serengeti während der Kalbezeit im Februar und März, wenn Tausende Gnukälber geboren werden. Allerdings können die täglichen Regenschauer intensiv sein, und einige Pisten, besonders im Süden, werden schwer befahrbar oder sogar unpassierbar. Manche abgelegenen Camps schließen in dieser Zeit komplett. Die Tierbeobachtung ist anspruchsvoller, da sich die Tiere über größere Flächen verteilen und das hohe Gras die Sicht erschwert. Für Vogelbeobachter ist die Regenzeit hingegen ideal, da Zugvögel in großer Zahl auftauchen. Fotografen schätzen das dramatische Licht und die satten Farben. Wer Flexibilität mitbringt, günstige Preise schätzt und die Natur in ihrer üppigsten Form erleben möchte, findet in der Regenzeit eine lohnende Alternative. Sansibar ist in dieser Zeit allerdings weniger empfehlenswert, da die Strände oft von Algen betroffen sind.

Kalbezeit (Januar – Februar): Tausende Gnu-Babys in der südlichen Serengeti

Januar und Februar sind eine ganz besondere Zeit in der Serengeti. Die Gnu-Herden halten sich in der südlichen Serengeti und im Ndutu-Gebiet auf, wo innerhalb weniger Wochen rund 400.000 Kälber geboren werden. Dieses Naturschauspiel zieht Raubtiere in Scharen an: Löwen, Geparden, Hyänen und Schakale nutzen die Gelegenheit, sich an der leichten Beute zu laben. Die Sterblichkeitsrate unter den Kälbern ist hoch, aber die schiere Anzahl sichert das Überleben der Art. Die Landschaft ist noch grün von den kurzen Regenfällen im November und Dezember, und die Szenerien sind spektakulär. Die Kalbezeit ist ideal für Fotografen und Tierbeobachter, die dramatische Jagdszenen und das Wunder der Geburt erleben möchten. Lodges in der südlichen Serengeti und im Ngorongoro Conservation Area sind in dieser Zeit gefragt und sollten frühzeitig gebucht werden. Das Wetter ist meist angenehm, mit kurzen Schauern am Nachmittag und viel Sonnenschein. Diese Monate bieten ein außergewöhnliches Safari-Erlebnis zu moderaten Preisen, da die Hauptsaison noch nicht begonnen hat.

Kosten-Check: Was kostet Tansania?

Budget-Beispiele: Von der Gruppen-Safari bis zur privaten Luxus-Rundreise

Die Kosten für eine Tansania-Rundreise variieren stark je nach Reisestil, Dauer und Saison. Eine klassische 14-tägige Gruppen-Safari mit Mittelklasse-Lodges und Inlandsflug nach Sansibar kostet ab etwa 3.200 Euro pro Person, inklusive internationaler Flüge ab Deutschland. Diese Reisen werden in kleinen Gruppen durchgeführt, was die Kosten senkt, aber weniger Flexibilität bietet. Wer individuell reisen und in exklusiven Lodges übernachten möchte, muss mit mindestens 5.500 Euro rechnen, oft deutlich mehr. Luxus-Safaris mit privaten Guides, Fly-in-Safaris per Kleinflugzeug und High-End-Camps können schnell 8.000 bis 12.000 Euro pro Person kosten. Die Hochsaison von Juli bis Oktober ist am teuersten, während die Nebensaison (April, Mai, November) deutlich günstigere Preise bietet. Zusätzlich zu den Paketpreisen sollten Sie Trinkgelder, Getränke in den Lodges, optionale Aktivitäten wie Heißluftballonfahrten (ca. 500 USD) und persönliche Ausgaben einkalkulieren. Inlandsflüge zwischen Serengeti und Sansibar kosten etwa 200 bis 400 Euro pro Strecke. Insgesamt ist Tansania kein günstiges Reiseziel, aber die Qualität der Erlebnisse und der Service rechtfertigen die Investition. Wer clever bucht, Nebensaison nutzt und flexible Reisedaten hat, kann erheblich sparen.

Nebenkosten: Trinkgelder für Guides und Verpflegung auf Sansibar

Trinkgelder sind in Tansania üblich und werden erwartet, besonders im Safari-Bereich. Für Safari-Guides sind 20 bis 30 USD pro Tag und Fahrzeug angemessen, bei außergewöhnlichem Service gerne mehr. In Lodges und Camps gibt es oft eine Trinkgeldbox für das gesamte Personal, hier sind 10 bis 15 USD pro Person und Tag üblich. Fahrer bei Transfers sollten etwa 5 bis 10 USD erhalten. Auf Sansibar sind die Preise für Essen und Getränke außerhalb der Hotels moderat: Ein Abendessen in einem lokalen Restaurant kostet 10 bis 20 Euro, in gehobenen Restaurants 25 bis 40 Euro. Getränke sind in Hotels teurer als außerhalb. Aktivitäten wie Gewürztouren, Schnorchelausflüge oder Delfinbeobachtungen kosten zwischen 30 und 80 Euro pro Person. Eintrittsgelder in die Nationalparks sind bereits in den Safari-Paketen enthalten, aber zusätzliche Aktivitäten wie Heißluftballonfahrten, Wanderungen im Krater-Hochland oder Besuche bei den Massai kosten extra. Planen Sie ein Budget von etwa 500 bis 800 Euro pro Person für Nebenkosten ein, um angenehm und ohne Einschränkungen reisen zu können. Bargeld in USD ist nützlich, da Kreditkarten nicht überall akzeptiert werden.

KostenpostenBudget-VarianteLuxus-Variante
Internationale Flüge600 – 900 €1.500 – 3.000 €
Safari-Paket (14 Tage)2.500 – 3.500 €6.000 – 10.000 €
Inlandsflüge200 – 400 €400 – 600 €
Trinkgelder150 – 250 €300 – 500 €
Zusätzliche Aktivitäten100 – 200 €500 – 1.000 €
Gesamt pro Personca. 3.500 – 5.000 €ca. 8.500 – 15.000 €

Häufig gestellte Fragen zu Rundreisen in Tansania (FAQ):

Kann man eine Tansania-Rundreise als Selbstfahrer machen?

Grundsätzlich ist eine Selbstfahrer-Safari in Tansania möglich, wird aber für Erstbesucher nicht empfohlen. Die Straßen in den Nationalparks sind oft schlecht ausgebaut, Orientierung kann schwierig sein, und das Wissen eines erfahrenen Guides über Tierverhalten und beste Beobachtungsplätze ist unersetzlich. Zudem sind die Mietwagenkosten für geländegängige Fahrzeuge hoch, und die Versicherungsbedingungen komplex. Wer dennoch selbst fahren möchte, sollte Erfahrung mit Geländewagen, gute Navigationskenntnisse und ausreichend Zeit mitbringen. In einigen Parks wie dem Tarangire oder Lake Manyara ist Selbstfahren einfacher als in der weitläufigen Serengeti. Für die meisten Reisenden ist jedoch eine organisierte Safari mit Guide die sicherste, komfortabelste und lohnendste Option.

Wie sicher ist Tansania für Touristen?

Tansania gilt als eines der sichersten Reiseländer Afrikas. Die politische Lage ist stabil, und die Tourismusbranche ist gut organisiert. In den Nationalparks und auf Sansibar sind Reisende gut geschützt, und Überfälle auf Touristen sind extrem selten. In größeren Städten wie Arusha, Daressalam oder Stone Town sollten Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen treffen: keine Wertsachen offen tragen, nachts Taxis nutzen und sich von unbeleuchteten Vierteln fernhalten. Die meisten Hotels und Lodges verfügen über Sicherheitspersonal. Auf Safari sind Sie stets in Begleitung erfahrener Guides, die für Ihre Sicherheit sorgen. Beachten Sie die Hinweise des Auswärtigen Amtes und informieren Sie sich vor Reiseantritt über aktuelle Entwicklungen. Insgesamt können Sie Tansania mit einem guten Gefühl bereisen.

Was packe ich für eine Safari ein?

Die richtige Kleidung ist entscheidend für eine komfortable Safari. Empfohlen werden helle, neutrale Farben wie Beige, Khaki oder Oliv, da grelle Farben Tiere irritieren können. Langärmelige Hemden und lange Hosen schützen vor Sonne, Staub und Insekten. Für kühle Morgen- und Abendstunden im offenen Fahrzeug sollten Sie eine warme Fleecejacke oder Daunenweste einpacken. Feste, geschlossene Schuhe sind wichtig, Trekkingsandalen für die Lodge. Ein Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor sind unverzichtbar. Bringen Sie ein gutes Fernglas, eine Kamera mit Teleobjektiv und ausreichend Speicherkarten mit. Eine wiederverwendbare Wasserflasche ist sinnvoll, da Einwegplastik verboten ist. Für Sansibar benötigen Sie zusätzlich Badebekleidung, Schnorchelausrüstung (falls nicht gestellt) und leichte Strandkleidung. Medikamente, Insektenschutz und eine Stirnlampe sollten ebenfalls ins Gepäck. Packen Sie nur weiche Reisetaschen, da harte Koffer in den Safari-Fahrzeugen keinen Platz finden.

Tansania ist ein Traumziel, das Safari-Abenteuer, kulturelle Vielfalt und paradiesische Strände vereint. Mit der richtigen Vorbereitung, den neuen Einreisebestimmungen im Blick und einer durchdachten Routenplanung steht einer unvergesslichen Rundreise nichts im Wege. Die Kombination aus atemberaubenden Naturerlebnissen, komfortablen Unterkünften und dem Engagement für nachhaltigen Tourismus macht Tansania zu einem der faszinierendsten Reiseländer Afrikas. Wer einmal die endlosen Ebenen der Serengeti durchquert, den Ngorongoro-Krater erlebt und die Gewürzinseln Sansibars genossen hat, kehrt mit Erinnerungen zurück, die ein Leben lang bleiben.

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