Rundreise durch Argentinien: Die besten Routen & Angebote
Zusammenfassung
Argentinien verkörpert die ganze Intensität Südamerikas. Zwischen den majestätischen Anden im Westen, den endlosen Weiten der Pampa und den eisigen Gletschern Patagoniens entfaltet sich ein Land voller faszinierender Kontraste. Buenos Aires pulsiert mit seiner Tangoleidenschaft und seiner kosmopolitischen Atmosphäre, während der Nordwesten mit seinen bunten Bergen und seiner indigenen Kultur verzaubert. Ob imposante Wasserfälle in Iguazú, das geheimnisvolle Feuerland oder die legendären Weingüter von Mendoza – eine Rundreise durch Argentinien verspricht unvergessliche Erlebnisse. Verbesserte Flugverbindungen und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis machen das Land besonders interessant für Reisende aus Deutschland. All diese Facetten machen einen Urlaub in Argentinien zu einem außergewöhnlichen Erlebnis voller Natur, Kultur und Emotionen.
Unsere Top-Reisen und Hotels in Argentinien
1. Die Wunder von Argentinien - Buenos Aires

Entdecken Sie die Wunder Argentiniens und Patagoniens bei einer spektakulären Tour. Diese Reise führt durch Buenos Aires, El Calafate und Ushuaia, wo die natürliche Schönheit der Gletscher an den Grenzen der Welt auf Sie wartet. Das Programm enthält zahlreiche Ausflüge, darunter den Besuch des Perito Moreno-Gletschers und eine Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal. Die Übernachtungen erfolgen in ausgewählten 3*- und 4*-Hotels wie dem Arc Recoleta in Buenos Aires, dem Jarke in Ushuaia oder dem Koi Aiken in El Calafate. Optional lässt sich die Reise um einen Aufenthalt in Iguazú erweitern, wo Sie die beeindruckenden Wasserfälle bestaunen können. Die Rundreise kombiniert kulturelle Einblicke mit unvergesslichen Naturerlebnissen und ist perfekt für alle, die Argentinien in seiner ganzen Vielfalt erleben möchten.
2. Argentinien entdecken frei & flexibel - Buenos Aires

Diese 9-tägige freie und flexible Rundreise führt vom farbenfrohen Kulturleben der Hauptstadt zur atemberaubenden Naturkulisse des Südens. Sie übernachten in drei ausgewählten 4*-Hotels wie dem Novotel in Buenos Aires, dem Calafate Parque in El Calafate und dem Los Acebos in Ushuaia. Während der Reise genießen Sie täglich ein inbegriffenes Frühstück und haben die Möglichkeit, aus einer Reihe fantastischer Ausflüge zu wählen. Dazu gehören der Besuch des Nationalparks Tierra del Fuego, eine Boots-Safari zum Moreno-Gletscher und die Erkundung der Isla de Lobos. Dank privater Transfers mit Guide in El Calafate und Ushuaia erleben Sie maximalen Komfort. Diese Reise eignet sich hervorragend für alle, die Argentinien in ihrem eigenen Tempo entdecken möchten, ohne auf erstklassigen Service zu verzichten.
3. Rundreise in Eigenregie: Traumhaftes Patagonien & optional Ushuaia

Diese Rundreise in Eigenregie vereint das lebhafte Buenos Aires, die spektakulären Gletscher von El Calafate und die gewaltigen Wasserfälle von Iguazú. Optional lässt sich das Abenteuer um einen Aufenthalt in Ushuaia erweitern, das regelrecht am Rande der Erde liegt. Sie übernachten in komfortablen 3*- oder 4*-Hotels wie dem Loi Suites Esmeralda in Buenos Aires, dem Sent Hotel in El Calafate oder dem Del Bosque Hotel in Ushuaia. Die Reise beinhaltet zahlreiche Highlights wie den Besuch des Perito Moreno-Gletschers, eine Stadtrundfahrt durch Buenos Aires und die Erkundung der Iguazú-Wasserfälle auf argentinischer und brasilianischer Seite. Mit inkludierten Inlandsflügen, privaten Transfers und mehreren optionalen Ausflügen wie der Zugfahrt ans Ende der Welt oder der Meeressafari in El Calafate bietet diese Tour maximale Flexibilität und unvergessliche Naturerlebnisse.
Argentinien entdecken: Tango, Steaks und endlose Weite
Argentinien fasziniert durch seine außergewöhnliche Vielfalt. Das Land erstreckt sich über eine Länge von mehr als 3.700 Kilometern und bietet entsprechend unterschiedlichste Klimazonen und Landschaftsformen. Im Norden finden sich tropische Regenwälder und die beeindruckenden Iguazú-Wasserfälle, während im Süden die eisigen Gletscher Patagoniens thronen. Dazwischen liegen die fruchtbaren Weinregionen von Mendoza, die endlosen Grasländer der Pampa und die farbenprächtigen Gebirgsketten der Anden.
Die argentinische Kultur zeigt sich besonders lebendig in Buenos Aires, wo der Tango seine Heimat hat und die europäische Prägung des Landes besonders deutlich wird. Die Hauptstadt besticht durch ihre eleganten Boulevards, prächtigen Paläste und lebendigen Viertel wie San Telmo oder La Boca. Hier pulsiert das Nachtleben bis in die frühen Morgenstunden, und in den zahllosen Parrillas werden erstklassige Steaks serviert, die Argentinien weltweit berühmt gemacht haben.
Das Jahr 2026 eignet sich besonders gut für eine Rundreise durch Argentinien. Neue Flugverbindungen verkürzen die Anreisezeiten, und die touristische Infrastruktur wurde in den letzten Jahren deutlich verbessert. Zudem bleibt das Land dank des günstigen Wechselkurses für europäische Reisende attraktiv, sodass hochwertige Unterkünfte und Erlebnisse zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis erhältlich sind. Die Argentinier empfangen ihre Gäste mit großer Herzlichkeit und stolz auf ihr facettenreiches Land, das zu den beeindruckendsten Reisezielen Südamerikas zählt.
Die besten Routenvorschläge für 2 bis 4 Wochen
Eine Rundreise durch Argentinien erfordert eine sorgfältige Planung, da die Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten enorm sind. Je nach verfügbarer Zeit lassen sich unterschiedliche Routen zusammenstellen, die jeweils verschiedene Schwerpunkte setzen. Für eine umfassende Reise sollte mindestens zwei Wochen eingeplant werden, während drei bis vier Wochen ideal sind, um das Land in seiner ganzen Vielfalt zu erleben.
Die „Klassik-Route" in 14-17 Tage: Buenos Aires – Iguazú – Salta – Patagonien
Diese Route verbindet die wichtigsten Highlights Argentiniens und eignet sich hervorragend für Erstbesucher. Die Reise beginnt in Buenos Aires, wo drei bis vier Tage für die Erkundung der Hauptstadt eingeplant werden sollten. Anschließend führt ein Inlandsflug zu den Iguazú-Wasserfällen im Nordosten, die mindestens zwei Tage verdienen, um sowohl die argentinische als auch die brasilianische Seite zu besuchen. Danach geht es weiter nach Salta im Nordwesten, wo die bunten Berge der Quebrada de Humahuaca und die charmanten Kolonialstädte drei bis vier Tage Aufenthalt rechtfertigen.
Der letzte Abschnitt dieser Route führt nach Patagonien, idealerweise nach El Calafate, um den berühmten Perito Moreno-Gletscher zu bewundern. Für diesen Teil sollten mindestens drei Tage eingeplant werden, besser noch vier bis fünf, um auch einen Ausflug nach El Chaltén zum Mount Fitz Roy zu unternehmen. Diese klassische Route bietet eine ausgewogene Mischung aus Kultur, spektakulärer Natur und unterschiedlichen Klimazonen, sodass Reisende einen umfassenden Eindruck von Argentinien erhalten.
Patagonien intensiv für Wanderer: El Calafate – El Chaltén – Ushuaia
Für Naturliebhaber und Wanderbegeisterte bietet sich eine intensive Patagonien-Route an, die sich ganz auf die spektakulären Landschaften im Süden konzentriert. Der Ausgangspunkt ist El Calafate, wo mindestens drei Tage für den Besuch des Perito Moreno-Gletschers und optionale Bootsfahrten eingeplant werden sollten. Von dort führt eine dreistündige Busfahrt nach El Chaltén, dem Wanderparadies Argentiniens am Fuße des Mount Fitz Roy.
In El Chaltén empfiehlt sich ein Aufenthalt von vier bis fünf Tagen, um die verschiedenen Wanderwege zu erkunden. Die Tageswanderung zur Laguna de los Tres bietet atemberaubende Ausblicke auf den Fitz Roy, während der Weg zur Laguna Torre mit dem Cerro Torre-Massiv beeindruckt. Nach diesem aktiven Teil der Reise geht es weiter nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Hier sollten drei bis vier Tage eingeplant werden, um den Nationalpark Tierra del Fuego zu besuchen, eine Bootsfahrt auf dem Beagle-Kanal zu unternehmen und die einzigartige Atmosphäre dieser abgelegenen Region zu genießen.
Diese Route eignet sich besonders für Reisende, welche die unberührte Natur und die majestätischen Landschaften Patagoniens in den Mittelpunkt stellen möchten. Die beste Reisezeit für diese Tour ist der argentinische Sommer zwischen Dezember und März, wenn die Wanderwege zugänglich sind und das Wetter am beständigsten ist.
Der Nordwesten & die Weinregion: Salta, Jujuy und die Weingüter von Mendoza
Diese Route richtet sich an Kulturinteressierte und Weinliebhaber, welche die weniger bekannten Regionen Argentiniens entdecken möchten. Der Startpunkt ist Salta, eine Kolonialstadt am Fuße der Anden. Hier lohnt sich ein Aufenthalt von drei bis vier Tagen, um die historische Altstadt zu erkunden und Tagesausflüge in die spektakuläre Umgebung zu unternehmen. Besonders eindrucksvoll ist die Fahrt durch die Quebrada de Humahuaca, ein von der UNESCO geschütztes Tal mit bunten Gesteinsformationen und kleinen Dörfern wie Purmamarca und Tilcara.
Von Salta aus bietet sich ein Abstecher nach Cafayate an, einem malerischen Weinort, der für seine hervorragenden Torrontés-Weine bekannt ist. Die Fahrt dorthin führt durch die beeindruckende Quebrada de las Conchas mit ihren bizarren Felsformationen. Nach zwei bis drei Tagen in Cafayate geht es weiter nach Mendoza, der Weinhauptstadt Argentiniens am Fuße der Anden.
In Mendoza sollten mindestens vier bis fünf Tage eingeplant werden, um verschiedene Weingüter zu besuchen und die erstklassigen Malbec-Weine zu verkosten. Die Region bietet zahlreiche Bodegas, von traditionellen Familienbetrieben bis zu modernen Weingütern mit internationaler Ausstrahlung. Zudem lohnt sich ein Ausflug in den nahegelegenen Aconcagua-Nationalpark, wo der höchste Berg Amerikas thront. Diese Route kombiniert kulturelle Entdeckungen, kulinarische Genüsse und beeindruckende Landschaften zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Top-Highlights: Diese Orte gehören auf jede Liste
Argentinien bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die auf keiner Rundreise fehlen sollten. Von pulsierenden Metropolen über Naturwunder bis zu kulturellen Schätzen erstreckt sich ein breites Spektrum an Erlebnissen, die das Land zu einem der vielseitigsten Reiseziele Südamerikas machen.
Buenos Aires und seine Bezirke San Telmo, La Boca & Palermo: Das Paris Südamerikas
Buenos Aires fasziniert durch seine europäische Eleganz gepaart mit südamerikanischer Leidenschaft. Die Stadt erstreckt sich über zahlreiche Viertel, die jeweils ihren eigenen Charakter haben. San Telmo gilt als das historische Herz der Stadt, wo sonntags der berühmte Antikmarkt stattfindet und in den Cafés Tangotänzer auftreten. Die kopfsteingepflasterten Straßen, restaurierten Kolonialgebäude und traditionellen Bars schaffen eine nostalgische Atmosphäre.
La Boca besticht durch seine bunten Wellblechhäuser und seine Verbindung zum Tango. Das Viertel beherbergt das legendäre Fußballstadion La Bombonera sowie die touristisch geprägte, aber durchaus sehenswerte Straße Caminito. Palermo hingegen repräsentiert das moderne, trendige Buenos Aires mit seinen Parks, Boutiquen, Restaurants und einem pulsierenden Nachtleben. Hier finden sich zahlreiche Cafés, Kunstgalerien und die besten Parrillas der Stadt.
Die Avenida 9 de Julio mit dem berühmten Obelisken, die Plaza de Mayo mit der Casa Rosada, dem Präsidentenpalast, und das elegante Viertel Recoleta mit seinem prächtigen Friedhof, wo auch Evita Perón begraben liegt, runden das Stadtbild ab. Für Buenos Aires sollten mindestens drei bis vier Tage eingeplant werden, um die verschiedenen Facetten dieser faszinierenden Metropole kennenzulernen.
Iguazú-Wasserfälle: Die gewaltigste Naturkulisse an der Grenze zu Brasilien
Die Iguazú-Wasserfälle gehören zu den beeindruckendsten Naturschauspielen der Welt. Das Wasserfallsystem erstreckt sich über fast drei Kilometer und umfasst 275 einzelne Wasserfälle, die bis zu 82 Meter in die Tiefe stürzen. Der spektakulärste Teil ist die Garganta del Diablo, die Teufelsschlucht, wo die gewaltigsten Wassermassen in einem ohrenbetäubenden Getöse in den Abgrund donnern.
Die Wasserfälle liegen im Dreiländereck zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay und sollten von beiden Seiten besucht werden. Die argentinische Seite ermöglicht einen direkten Zugang zu den Wasserfällen über verschiedene Stege und Wanderwege, während die brasilianische Seite einen beeindruckenden Panoramablick auf das gesamte Naturschauspiel bietet. Beide Nationalparks sind gut erschlossen und bieten hervorragende Besucherzentren sowie die Möglichkeit, Bootsfahrten direkt an die Wasserfälle zu unternehmen.
Die Umgebung der Wasserfälle beherbergt einen subtropischen Regenwald mit einer reichen Flora und Fauna. Besucher können Tukane, Schmetterlinge und sogar Nasenbären beobachten. Für den Besuch beider Seiten sollten mindestens zwei volle Tage eingeplant werden. Die beste Reisezeit ist von April bis Juni sowie von August bis Oktober, wenn die Wasserstände hoch sind, aber die Temperaturen noch angenehm bleiben.
Perito Moreno: Der blaue Riese – Einer der wenigen wachsenden Gletscher
Der Perito Moreno-Gletscher zählt zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Patagoniens und ist einer der wenigen Gletscher weltweit, die nicht zurückgehen, sondern wachsen. Er erstreckt sich über eine Fläche von 250 Quadratkilometern und seine mächtige Eiswand ragt bis zu 70 Meter über die Wasseroberfläche des Lago Argentino. Die türkisblauen und weißen Farbtöne des Eises bilden einen faszinierenden Kontrast zur umgebenden Landschaft.
Der Gletscher liegt im Nationalpark Los Glaciares, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Ein ausgebautes System von Stegen und Aussichtsplattformen ermöglicht es Besuchern, das Naturwunder aus verschiedenen Perspektiven zu bewundern. Besonders beeindruckend ist das Kalben des Gletschers, wenn riesige Eisblöcke mit donnerndem Getöse in den See stürzen. Dieses Schauspiel lässt sich nicht vorhersagen, ereignet sich aber mehrmals täglich in unterschiedlicher Intensität.
Neben dem klassischen Besuch der Aussichtsplattformen werden verschiedene Aktivitäten angeboten, darunter Bootsfahrten, die bis auf wenige Meter an die Gletscherwand heranführen, sowie geführte Gletscherwanderungen mit Steigeisen. Für den Besuch des Perito Moreno sollte mindestens ein voller Tag eingeplant werden. Wer mehr Zeit hat, kann von El Calafate aus auch andere Gletscher der Region erkunden, etwa bei der „Alle Gletscher"-Tour, die verschiedene Eisriesen per Schiff ansteuert.
Die Quebrada de Humahuaca: Bunte Berge und indigene Kultur im Norden
Die Quebrada de Humahuaca ist ein spektakuläres Tal im Nordwesten Argentiniens, das sich über 155 Kilometer durch die Provinz Jujuy erstreckt. Die UNESCO hat diese Region als Weltkulturerbe anerkannt, da sie eine außergewöhnliche Kombination aus beeindruckenden Landschaften und lebendiger indigener Kultur bietet. Die Berge zeigen eine erstaunliche Farbpalette, die von intensivem Rot über Gelb bis zu Violett reicht und auf die verschiedenen Mineralien im Gestein zurückgeht.
Zu den Höhepunkten der Region gehört der Cerro de los Siete Colores, der Berg der sieben Farben, bei Purmamarca. Dieses kleine Dorf am Fuße des farbenprächtigen Berges besticht durch seine traditionellen Lehmhäuser und den Kunsthandwerksmarkt auf dem Hauptplatz. Weiter nördlich liegt Tilcara mit seiner präkolumbianischen Festungsanlage Pucará, die einen Einblick in die Geschichte der indigenen Bevölkerung bietet.
Die Fahrt durch die Quebrada führt über die legendäre Ruta 9 und bietet zahlreiche Fotomöglichkeiten. Unterwegs liegen weitere sehenswerte Orte wie Humahuaca mit seiner beeindruckenden Kirche und der monumentalen Statue des Unabhängigkeitshelden. Die Region ermöglicht einen authentischen Einblick in die Kultur der Andenvölker, deren Traditionen, Feste und Kunsthandwerk bis heute lebendig sind. Für die Erkundung der Quebrada de Humahuaca sollten mindestens zwei bis drei Tage eingeplant werden, idealerweise mit Übernachtungen in den kleinen Dörfern, um die besondere Atmosphäre dieser einzigartigen Region zu erleben.
Reiseplanung: Transport und Logistik
Die Fortbewegung in Argentinien erfordert eine gute Planung, da die Entfernungen zwischen den wichtigsten Sehenswürdigkeiten erheblich sind. Das Land bietet verschiedene Transportmöglichkeiten, die je nach Route und Reisestil kombiniert werden können.
Inlandsflüge: Warum Aerolíneas Argentinas und Flybondi unverzichtbar sind
Inlandsflüge sind für eine Argentinien-Rundreise praktisch unverzichtbar, da die Distanzen zwischen den wichtigsten Reisezielen enorm sind. Die nationale Fluggesellschaft Aerolíneas Argentinas bietet das umfassendste Streckennetz und verbindet Buenos Aires mit allen wichtigen Städten des Landes, darunter Iguazú, Salta, Mendoza, El Calafate und Ushuaia. Die Airline bietet verschiedene Tarifoptionen, wobei die flexibleren Tarife zwar teurer sind, aber Änderungen und Gepäck inkludieren.
Für preisbewusste Reisende hat sich die Billigfluggesellschaft Flybondi als interessante Alternative etabliert. Diese Airline bietet deutlich günstigere Tarife, allerdings mit Einschränkungen bei Gepäck und Service. Die Basis-Tarife beinhalten nur Handgepäck, Aufgabegepäck muss gegen Aufpreis hinzugebucht werden. Flybondi fliegt hauptsächlich von Buenos Aires Aeroparque zu verschiedenen Zielen im Landesinneren.
Bei der Buchung von Inlandsflügen sollten folgende Aspekte beachtet werden: Die Preise schwanken erheblich je nach Saison und Buchungszeitpunkt. Eine frühzeitige Buchung, idealerweise drei bis vier Monate im Voraus, sichert die besten Tarife. Buenos Aires hat zwei Flughäfen: Ezeiza für internationale Flüge und Aeroparque für Inlandsverbindungen. Bei Anschlussflügen muss ausreichend Zeit für den Transfer zwischen den beiden Flughäfen eingeplant werden. Für eine typische zweiwöchige Rundreise fallen Kosten zwischen 300 und 600 Euro für alle Inlandsflüge an, abhängig von der gewählten Route und Buchungsklasse.
Busreisen: Luxus auf Rädern – Die „Cama"-Klasse für lange Strecken
Das argentinische Fernbussystem zählt zu den besten Südamerikas und bietet eine komfortable Alternative zu Inlandsflügen, besonders für mittlere Distanzen. Die Busse der „Cama"-Klasse verfügen über vollständig zurückklappbare Sitze, die sich in bequeme Liegesitze verwandeln. Diese Premium-Kategorie bietet zudem Bordservice mit Mahlzeiten, Getränken und teilweise sogar WLAN.
Besonders empfehlenswert sind Nachtfahrten, da Sie so Übernachtungskosten sparen und morgens ausgeruht am Zielort ankommen. Die Strecke Buenos Aires – Mendoza dauert etwa 13 Stunden, Buenos Aires – Salta rund 20 Stunden. Die Preise für Cama-Sitze liegen zwischen 30 und 80 Euro je nach Strecke und Anbieter. Renommierte Busgesellschaften wie Andesmar, Via Bariloche oder El Rápido bieten zuverlässigen Service und moderne Fahrzeuge.
Der zentrale Busbahnhof in Buenos Aires, Retiro, ist der Knotenpunkt für Fernverbindungen in alle Landesteile. Die Tickets können online auf Plattformen wie plataforma10.com.ar oder omnilineas.com.ar gebucht werden. Für beliebte Strecken in der Hochsaison empfiehlt sich eine Reservierung einige Tage im Voraus. Busreisen bieten zudem den Vorteil, die abwechslungsreichen Landschaften Argentiniens aus nächster Nähe zu erleben und kleine Orte entlang der Route kennenzulernen.
Mietwagen in Argentinien: Tipps für die legendäre Ruta 40
Ein Mietwagen bietet maximale Flexibilität und eignet sich besonders für die Erkundung bestimmter Regionen wie Patagonien, der Weinregion Mendoza oder des Nordwestens. Die legendäre Ruta 40 erstreckt sich über 5.000 Kilometer entlang der Anden von Norden nach Süden und gilt als eine der spektakulärsten Panoramastraßen der Welt. Viele Reisende fahren Teilstrecken dieser Route, etwa zwischen El Calafate und El Chaltén oder durch die Weinregion bei Mendoza.
Bei der Anmietung sollten einige Aspekte beachtet werden: Internationale Mietwagenfirmen wie Hertz, Avis oder Europcar sind in allen größeren Städten vertreten. Die Preise beginnen bei etwa 40 Euro pro Tag für einen Kleinwagen, SUVs für Patagonien kosten zwischen 70 und 100 Euro täglich. Es wird ein internationaler Führerschein empfohlen, obwohl dieser nicht immer kontrolliert wird. Wichtig ist eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt, da die Straßenverhältnisse teilweise anspruchsvoll sind.
In Patagonien herrschen oft starke Winde, und viele Straßen sind Schotterpisten, die ein robustes Fahrzeug erfordern. Die Entfernungen zwischen Tankstellen können erheblich sein, daher sollte der Tank immer rechtzeitig gefüllt werden. In abgelegenen Gebieten empfiehlt sich die Mitnahme von Ersatzreifen, Wasser und Proviant. Die Verkehrsregeln entsprechen weitgehend europäischen Standards, allerdings sollten Reisende auf Geschwindigkeitsbegrenzungen achten, die regelmäßig kontrolliert werden. Ein Mietwagen lohnt sich besonders für Reisende, die abseits der Hauptrouten unterwegs sein möchten und die Freiheit schätzen, spontan anzuhalten und versteckte Orte zu entdecken.
Geld & Budget: Wie bezahlt man 2026 in Argentinien?
Die Finanzplanung für eine Argentinien-Reise erfordert besondere Aufmerksamkeit, da das Land ein komplexes Währungssystem mit verschiedenen Wechselkursen aufweist. Ein gutes Verständnis der lokalen Gegebenheiten hilft dabei, das Budget optimal einzusetzen.
Der Währungs-Dschungel: Tipps zum Geldwechseln und zur Nutzung von Kreditkarten
Argentinien hat in den letzten Jahren ein komplexes Währungssystem entwickelt, das verschiedene Wechselkurse für den argentinischen Peso umfasst. Neben dem offiziellen Kurs existiert der sogenannte "Blue Dollar", ein inoffizieller Schwarzmarktkurs, der deutlich günstiger ist. Für Touristen relevant ist vor allem der "MEP-Kurs" (Mercado Electrónico de Pagos), der bei Kartenzahlungen und Geldabhebungen am Automaten gilt und ebenfalls vorteilhafter als der offizielle Kurs ist.
Die beste Strategie für 2026 ist eine Kombination verschiedener Zahlungsmittel. Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants und größeren Geschäften weitgehend akzeptiert und bieten durch den MEP-Kurs einen guten Wechselkurs. Visa und Mastercard funktionieren am zuverlässigsten. Bargeld in Euro oder US-Dollar sollte dennoch mitgeführt werden, da es in kleineren Orten, Märkten und für Trinkgelder benötigt wird. Der Umtausch von Bargeld erfolgt am besten in offiziellen Wechselstuben ("casas de cambio") oder in Hotels.
Geldautomaten sind in allen größeren Städten verfügbar, allerdings sind die Abhebelimits pro Transaktion oft niedrig (umgerechnet 50-100 Euro), während die Gebühren relativ hoch ausfallen können (5-10 Euro pro Abhebung). Daher lohnt es sich, eine Kreditkarte zu nutzen, die keine oder geringe Auslandsgebühren erhebt. Es empfiehlt sich, immer etwas Bargeld für Notfälle bereitzuhalten, da Geldautomaten gelegentlich leer oder außer Betrieb sein können. Die Sicherheit sollte beim Geldwechsel stets beachtet werden: Größere Beträge sollten diskret aufbewahrt und Geldautomaten tagsüber in belebten, sicheren Vierteln genutzt werden.
Preisniveau: Was kostet ein Steak, ein Wein und ein Hotelzimmer aktuell?
Das Preisniveau in Argentinien variiert stark je nach Region und Kategorie der Dienstleistung. Für europäische Reisende bietet das Land generell ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem dank des günstigen Wechselkurses. Ein hochwertiges Steak in einer guten Parrilla in Buenos Aires kostet zwischen 15 und 25 Euro, begleitet von einer Flasche exzellentem Malbec-Wein für 10 bis 20 Euro. In lokalen Restaurants außerhalb der touristischen Zentren liegen die Preise noch deutlich niedriger.
Unterkünfte decken ein breites Spektrum ab. Hostelbetten in Mehrbettzimmern gibt es ab 10 Euro pro Nacht, während einfache Standard Zimmer in Mittelklassehotels zwischen 40 und 70 Euro kosten. Komfortable 4-Sterne-Hotels liegen bei 80 bis 150 Euro pro Nacht, und Luxusunterkünfte beginnen bei etwa 200 Euro. In touristischen Hochburgen wie Ushuaia oder El Calafate sind die Preise tendenziell höher als im Rest des Landes.
Für Verpflegung sollten bei Mittelklasse-Restaurants etwa 15 bis 25 Euro pro Person für ein Hauptgericht mit Getränk eingeplant werden. Ein Frühstück im Café kostet 5 bis 8 Euro, ein einfaches Empanada-Mittagessen vom Straßenstand 3 bis 5 Euro. Eintritte zu Sehenswürdigkeiten variieren erheblich: Die Nationalparks verlangen zwischen 30 und 50 Euro Eintritt für ausländische Besucher, während Museen oft zwischen 5 und 15 Euro kosten. Für eine komfortable Mittelklasse-Rundreise mit guten Hotels, regelmäßigen Restaurantbesuchen und den wichtigsten Ausflügen sollten etwa 100 bis 150 Euro pro Person und Tag (ohne Inlandsflüge) eingeplant werden.
Beste Reisezeit: Wann wohin in Argentinien?
Die optimale Reisezeit für Argentinien hängt stark von der gewünschten Region ab, da das Land mehrere Klimazonen umfasst. Eine sorgfältige Planung entsprechend der jeweiligen Jahreszeiten sorgt für die besten Reiseerlebnisse.
Saisonaler Check: Warum der Norden im Winter (Juni–August) und der Süden im Sommer (Dezember–März) am besten ist
Argentinien erstreckt sich über 33 Breitengrade und weist daher sehr unterschiedliche klimatische Bedingungen auf. Für den Nordwesten mit Salta, Jujuy und der Quebrada de Humahuaca eignet sich besonders der argentinische Winter zwischen Juni und August. In dieser Zeit herrschen angenehme Tagestemperaturen um die 20 Grad, während die Nächte kühl werden können. Der Vorteil dieser Jahreszeit liegt in den klaren, wolkenlosen Tagen, die ideale Bedingungen für Fotografie und Wanderungen bieten. Die Regenzeit von Dezember bis März sollte in dieser Region gemieden werden, da Straßen unpassierbar werden können.
Für Patagonien und Feuerland gilt genau das Gegenteil. Die beste Reisezeit liegt im argentinischen Sommer zwischen Dezember und März, wenn die Temperaturen moderat sind und die Wanderwege schneefrei. In dieser Zeit öffnen auch die meisten Hotels und Restaurants in Ushuaia und El Chaltén, die im Winter teilweise geschlossen bleiben. Die Tageslichtdauer ist mit bis zu 17 Stunden sehr lang, was ausgedehnte Wanderungen ermöglicht. Allerdings ist dies auch die Hauptsaison mit entsprechend höheren Preisen und mehr Touristen.
Buenos Aires und die Iguazú-Wasserfälle können ganzjährig besucht werden. Die angenehmsten Bedingungen herrschen im Frühling (September bis November) und Herbst (März bis Mai), wenn die Temperaturen mild sind. Die Sommermonate Dezember bis Februar können in Buenos Aires sehr heiß und schwül werden, während die Wasserfälle dann besonders viel Wasser führen. Mendoza und die Weinregion eignen sich vor allem von März bis Mai zur Weinlese sowie im Frühling von September bis November. Wer verschiedene Regionen kombinieren möchte, sollte die Reise idealerweise zwischen Oktober und April planen, um in Patagonien optimale Bedingungen vorzufinden.
Kulinarik: Mehr als nur Asado
Die argentinische Küche ist weltbekannt für ihr exzellentes Rindfleisch, bietet aber weit mehr als nur das traditionelle Asado. Die kulinarischen Traditionen des Landes spiegeln seine europäischen Wurzeln wider und wurden durch regionale Besonderheiten bereichert. Ein Besuch in Argentinien ist ohne den Genuss der lokalen Spezialitäten unvollständig.
Das Asado, das traditionelle argentinische Barbecue, ist mehr als nur eine Mahlzeit – es ist ein soziales Ritual, das Stunden dauern kann. Das Fleisch wird über Holzkohle oder offenem Feuer gegrillt und zeichnet sich durch seine hervorragende Qualität aus. Zu den beliebtesten Schnitten gehören das Bife de Chorizo (Rumpsteak), das Ojo de Bife (Entrecote) und die Tira de Asado (Rippe). Dazu werden oft Chimichurri-Sauce, gegrilltes Gemüse und knuspriges Brot serviert. Die Portionen sind generell sehr großzügig bemessen.
Empanadas sind gefüllte Teigtaschen, die es in unzähligen Varianten gibt. Die Füllungen reichen von Rindfleisch über Hühnchen bis zu Käse und Gemüse, je nach Region mit unterschiedlichen Gewürzen. Diese Spezialität eignet sich hervorragend als Snack zwischendurch oder als leichtes Mittagessen. Im Nordwesten des Landes finden sich zudem Einflüsse der Anden-Küche mit Gerichten wie Locro, einem herzhaften Eintopf aus Mais, Bohnen und Fleisch, oder Humita, gedämpftem Maisbrei in Maisblättern.
Argentinien ist der fünftgrößte Weinproduzent der Welt, und der Malbec-Wein aus Mendoza genießt internationalen Ruhm. Die Weinregion bietet neben dem Malbec auch exzellente Cabernet Sauvignon, Syrah und weiße Sorten wie Torrontés aus dem Nordwesten. Ein Besuch in den Bodegas mit Weinverkostungen gehört zu den Höhepunkten einer Argentinien-Reise. Zum Abschluss eines Essens wird gerne Dulce de Leche serviert, eine süße Karamellcreme, die in zahlreichen Desserts verwendet wird. Der Mate-Tee, ein traditionelles Aufgussgetränk, wird überall im Land getrunken und gehört zur argentinischen Kultur wie der Tango zu Buenos Aires.
Praktische Tipps für deutsche Urlauber
Eine gute Vorbereitung erleichtert die Reise nach Argentinien erheblich. Einige praktische Hinweise helfen dabei, häufige Stolpersteine zu vermeiden und die Reise optimal zu gestalten.
Für die Einreise nach Argentinien benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum. Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist, genügt für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen. Bei der Ankunft wird ein Einreisestempel in den Pass gesetzt, der als Nachweis für die legale Einreise dient. Es empfiehlt sich, eine Kopie des Passes sowie des Rückflugtickets mitzuführen. Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist dringend anzuraten, da die medizinische Versorgung zwar in größeren Städten gut ist, aber für Ausländer teuer sein kann.
Hinsichtlich der Sicherheit gilt Argentinien als relativ sicheres Reiseland für Touristen. In Buenos Aires sollten dennoch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden: Wertgegenstände nicht offen zur Schau stellen, in belebten Gegenden und bei Tageslicht unterwegs sein und nachts Taxis nutzen. Bestimmte Viertel wie La Boca sollten nach Einbruch der Dunkelheit gemieden werden. In den ländlichen Regionen und kleineren Städten ist die Sicherheitslage generell entspannter. Taschendiebstähle kommen vor allem in touristischen Hotspots vor, daher empfiehlt sich ein Brustbeutel oder eine Bauchtasche für wichtige Dokumente und Bargeld.
Für elektronische Geräte wird in Argentinien ein Adapter benötigt, da die Steckdosen dem australischen Typ I entsprechen. Die Netzspannung beträgt 220 Volt. Europäische Geräte funktionieren mit einem entsprechenden Adapter problemlos. Das argentinische Spanisch, auch Castellano genannt, unterscheidet sich von anderen spanischsprachigen Ländern durch die charakteristische Aussprache und einige Vokabeln. Das "ll" wird wie ein weiches "sch" ausgesprochen, was für Spanischlernende anfangs ungewohnt klingt. Grundkenntnisse in Spanisch erleichtern die Reise erheblich, da Englisch außerhalb von Hotels und touristischen Einrichtungen wenig verbreitet ist. Freundlichkeit und Geduld öffnen aber auch ohne perfekte Sprachkenntnisse viele Türen.
Argentinien verspricht eine Reise voller unvergesslicher Momente. Ob pulsierendes Stadtleben in Buenos Aires, atemberaubende Naturlandschaften in Patagonien oder kulturelle Entdeckungen im Nordwesten – dieses vielseitige Land begeistert mit seiner einzigartigen Mischung aus europäischer Eleganz und südamerikanischer Lebensfreude. Mit der richtigen Planung, einem angemessenen Budget und Offenheit für neue Erfahrungen wird Ihre Rundreise durch Argentinien zu einem außergewöhnlichen Abenteuer, das lange in Erinnerung bleiben wird. Die Kombination aus exzellenter Kulinarik, beeindruckenden Landschaften und herzlichen Menschen macht Argentinien zu einem Reiseziel, das Sie nicht nur besuchen, sondern erleben werden.
Häufig gestellte Fragen zu Rundreisen in Argentinien
Wie sicher ist Argentinien für Touristen?
Argentinien gilt grundsätzlich als sicheres Reiseland für Touristen. Die Kriminalitätsrate ist in den touristischen Regionen moderat. In Buenos Aires sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, wie das Vermeiden bestimmter Viertel nach Einbruch der Dunkelheit und das unauffällige Tragen von Wertgegenständen. Taschendiebstähle kommen vor allem in belebten Gegenden vor. In ländlichen Regionen und kleineren Städten ist die Sicherheitslage entspannter. Generell empfiehlt es sich, nachts Taxis zu nutzen und keine größeren Geldbeträge bei sich zu tragen. Die meisten Reisenden erleben einen unbeschwerten Aufenthalt ohne ernsthafte Zwischenfälle.
Lohnt sich der Abstecher nach Uruguay?
Ein Tagesausflug von Buenos Aires nach Colonia del Sacramento in Uruguay ist durchaus lohnenswert, besonders wenn ausreichend Zeit in der argentinischen Hauptstadt zur Verfügung steht. Die charmante Kolonialstadt liegt nur eine Stunde Fährfahrt entfernt und bietet eine entspannte Atmosphäre mit kopfsteingepflasterten Gassen, historischen Gebäuden und Blick auf den Río de la Plata. Die schnellen Fähren verkehren mehrmals täglich von Buenos Aires aus. Allerdings sollte dieser Ausflug nur dann eingeplant werden, wenn die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Buenos Aires bereits erkundet wurden und mindestens vier Tage für die argentinische Hauptstadt zur Verfügung stehen. Für eine typische zweiwöchige Rundreise durch Argentinien ist dieser Abstecher optional zu betrachten.
Wie viel Trinkgeld gibt man im Restaurant?
In argentinischen Restaurants sind Trinkgelder üblich und werden erwartet, da das Servicepersonal oft von diesen zusätzlichen Einnahmen abhängig ist. Der Standard liegt bei etwa 10 Prozent der Rechnungssumme. In gehobenen Restaurants oder bei besonders gutem Service können auch 15 Prozent angemessen sein. Das Trinkgeld wird üblicherweise bar auf dem Tisch hinterlassen, auch wenn die Rechnung mit Karte bezahlt wurde. In Cafés und bei kleineren Beträgen rundet man häufig einfach auf. Taxifahrer erwarten in der Regel kein Trinkgeld, freuen sich aber über das Aufrunden des Fahrpreises. Bei geführten Touren sind Trinkgelder für Guides und Fahrer ebenfalls üblich, wobei etwa 5 bis 10 Euro pro Person und Tag als angemessen gelten.