Island-Rundreise: Die besten Routen & Angebote
Zusammenfassung
Island ist ein Land, das alle Sinne weckt. Gewaltige Wasserfälle stürzen in die Tiefe, Gletscher glänzen in unzähligen Blautönen, und Geysire schießen zischend gen Himmel. Eine Rundreise durch Island ist weit mehr als nur ein Urlaub – sie ist eine Begegnung mit den Urkräften der Natur. Wer einmal die Ringstraße befahren, am schwarzen Sandstrand von Reynisfjara gestanden oder im warmen Thermalwasser der Blauen Lagune entspannt hat, kehrt verändert zurück. Die Insel im Nordatlantik bietet spektakuläre Landschaften, authentische Kultur und Abenteuer pur – ob im Sommer unter der Mitternachtssonne oder im Winter auf der Jagd nach den faszinierenden Nordlichtern.
Unsere Top-Reisen und -Hotels in Island
1. 9 Nächte Mietwagenrundreise Island – Reykjavík

Diese Rundreise führt in 10 Tagen und 9 Nächten zu den absoluten Highlights der Insel. Mit dem Mietwagen der Kategorie A erkunden Sie völlig eigenständig den Golden Circle mit seinen berühmten Geysiren und dem majestätischen Wasserfall Gullfoss. Weiter geht es zur Südküste mit den Wasserfällen Skógafoss und Seljalandsfoss, bevor Sie die Gletscherlagune Jökulsárlón erreichen – ein Naturschauspiel aus schwimmenden Eisbergen. Über die Ostfjorde und den Norden mit dem See Mývatn und dem Wasserfall Godafoss kehren Sie schließlich nach Reykjavík zurück. Übernachtet wird in komfortablen 3*-Hotels wie dem Fosshotel Lind, Hotel Bifröst oder Blafell Hotel.
2. Rundereise mit optionaler Verlängerung in Reykjavík

Perfekt für Einsteiger: Diese 4-Nächte-Tour bietet einen kompakten Einblick in Islands Süden und die Hauptstadt. Mit englischsprachigem Guide besuchen Sie die Blaue Lagune, die Wasserfälle der Südküste und den Golden Circle inklusive Thingvellir Nationalpark. Optional können Sie den Aufenthalt um ein bis zwei Nächte in Reykjavík verlängern. Übernachtet wird im Hotel Klettur 3* sowie im Hotel Stracta 4* in der Region Hella. Inklusive sind außerdem Besuche im Skógar Volkskundemuseum, bei isländischen Pferden und auf einem geothermischen Gewächshaus.
3. Autotour: Tour durch Island im Sommer

Diese flexible Autotour in 8 oder 10 Tagen ist ideal für Reisende, die Island auf eigene Faust entdecken möchten. Im Sommer profitieren Sie von langen Tageslichtstunden und können die Highlights der Ringstraße in Ruhe genießen. Die Route führt vom Golden Circle über die Südküste bis zu den Ostfjorden, weiter über Mývatn und Akureyri zurück nach Reykjavík. Der Mietwagen der Kategorie A ist inklusive, ebenso wie Übernachtungen in ausgewählten Hotels wie dem Fosshotel Lind, Hotel Bifröst oder Fosshotel Husavik.
4. Rundreise 3 Nächte – Isländischer Sommer

Ein kurzer, aber intensiver Einblick in Islands Naturwunder. In nur 3 Nächten erleben Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Südens: den Golden Circle mit Geysir Strokkur, Gullfoss und Thingvellir Nationalpark sowie die beeindruckende Südküste mit den Wasserfällen Skógafoss und Seljalandsfoss und dem schwarzen Sandstrand Reynisfjara. Die Tour wird von einem deutschsprachigen Guide begleitet und beinhaltet Transfers sowie Übernachtungen im Hotel Klettur 3* in Reykjavík. Optional buchbar ist ein Ausflug zur Blauen Lagune.
5. Autotour: The Golden Circle – Island im Winter

Erleben Sie Island in seiner winterlichen Pracht. Diese 5-tägige Autotour konzentriert sich auf den Golden Circle und die Südküste und bietet die Möglichkeit, Nordlichter zu jagen. Highlights sind der Wasserfall Gullfoss, die heißen Quellen von Geysir, der Nationalpark Thingvellir sowie die Region Borgarfjörður mit den Wasserfällen Hraunfossar und Barnafoss. Übernachtet wird in Hotels der Kategorien Standard oder Superior, darunter das Selfoss Hotel und das Sand Hotel. Ein Mietwagen der Kategorie A ist inklusive, ebenso wie unbegrenztes WLAN im Fahrzeug.
Die Ringstraße: Islands berühmteste Route
Die Ringstraße, auf Isländisch „Hringvegur" genannt, ist mit 1.332 Kilometern die perfekte Route für eine umfassende Island-Rundreise. Sie führt einmal um die gesamte Insel und verbindet nahezu alle wichtigen Sehenswürdigkeiten miteinander. Die Route beginnt und endet meist in Reykjavík und führt im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn durch spektakuläre Landschaften.
Im Süden passieren Sie schwarze Sandstrände, gigantische Wasserfälle wie Skógafoss und Seljalandsfoss sowie die weltberühmte Gletscherlagune Jökulsárlón. An der Südostküste erwartet Sie der Diamond Beach, wo Eisblöcke am schwarzen Vulkansand glitzern. Die Ostfjorde beeindrucken mit steilen Klippen und malerischen Fischerdörfern wie Seyðisfjörður. Im Norden liegt die zweitgrößte Stadt Akureyri, das Tor zu den geothermischen Wundern rund um den See Mývatn und dem mächtigen Wasserfall Godafoss. Die Westfjorde sind weniger touristisch, dafür umso ursprünglicher – hier erleben Sie Island in seiner reinsten Form.
Für die Ringstraße sollten Sie mindestens zehn Tage einplanen. Wer es entspannter mag, nimmt sich zwei Wochen Zeit. So bleibt genug Raum für spontane Stopps, kurze Wanderungen und den Besuch kleinerer Attraktionen abseits der Hauptroute.
Der Golden Circle: Islands beliebteste Tagesroute
Der Golden Circle ist eine etwa 300 Kilometer lange Rundstrecke, die von Reykjavík aus in einem Tag befahren werden kann. Er umfasst drei der bekanntesten Naturwunder Islands: den Thingvellir Nationalpark, das Geothermalgebiet Geysir und den Wasserfall Gullfoss.
Der Thingvellir Nationalpark gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist sowohl geologisch als auch historisch bedeutsam. Hier treffen die nordamerikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander, und man kann zwischen ihnen hindurchlaufen. Zudem tagte hier im Jahr 930 das erste isländische Parlament, das Althing.
Das Geysir-Gebiet beherbergt den namensgebenden Geysir, der zwar nur noch selten aktiv ist, dafür aber seinen Nachbarn Strokkur, der etwa alle fünf bis zehn Minuten eine bis zu 30 Meter hohe Wasserfontäne in die Luft schießt. Der Anblick ist ebenso faszinierend wie unvorhersehbar.
Der krönende Abschluss ist der Gullfoss, ein zweigeteilter Wasserfall, der tosend in eine schmale Schlucht stürzt. Bei Sonnenschein bildet sich oft ein Regenbogen über dem Wasser – ein Fotomotiv, das jeden Besucher in seinen Bann zieht.
Die Südküste: Wasserfälle, schwarze Strände und Gletscher
Die Südküste Islands zählt zu den meistbesuchten Regionen des Landes – und das völlig zu Recht. Hier reihen sich spektakuläre Naturwunder aneinander wie Perlen auf einer Schnur.
Beginnen Sie am Wasserfall Seljalandsfoss, hinter dem ein schmaler Pfad entlangführt. Im Sommer können Sie hinter dem Wasservorhang hindurchlaufen – ein unvergessliches Erlebnis. Nur wenige Kilometer weiter liegt der Skógafoss, einer der größten und kraftvollsten Wasserfälle Islands. Eine Treppe führt nach oben, wo sich ein atemberaubender Blick auf die Umgebung eröffnet.
Weiter östlich erreichen Sie das kleine Dorf Vík, das für seinen schwarzen Sandstrand Reynisfjara bekannt ist. Hier ragen die Felsnadeln Reynisdrangar aus dem Meer, und die Basaltsäulen der Hálsanefshellir-Höhle wirken wie von Menschenhand geschaffen. Vorsicht ist jedoch geboten: Die Wellen an diesem Strand sind unberechenbar und können gefährlich werden.
Das absolute Highlight der Südküste ist die Gletscherlagune Jökulsárlón. Hier treiben gigantische Eisberge, die vom Vatnajökull-Gletscher abgebrochen sind, langsam Richtung Meer. Einige stranden am nahegelegenen Diamond Beach, wo sie im Sonnenlicht funkeln wie Edelsteine. Eine Bootstour auf der Lagune ist ein Muss und bietet die Möglichkeit, den Eisriesen ganz nahe zu kommen.
Die beste Reisezeit für eine Island-Rundreise
Island lässt sich das ganze Jahr über bereisen, doch die beste Reisezeit hängt stark von Ihren Interessen ab.
Der Sommer von Juni bis August ist die Hochsaison. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 15 Grad, die Straßen sind größtenteils schneefrei, und die Tage sind endlos lang – die Mitternachtssonne sorgt für 24 Stunden Tageslicht. Das macht diese Monate ideal für ausgedehnte Wanderungen, Campingtouren und die Erkundung abgelegener Regionen wie der Westfjorde oder des Hochlands.
Im Winter, von September bis März, zeigt sich Island von einer völlig anderen Seite. Die Tage sind kurz, und Schnee bedeckt weite Teile der Landschaft. Doch genau das macht diese Jahreszeit so reizvoll: Die Nordlichter tanzen am Himmel, und die schneebedeckten Berge und Gletscher wirken noch majestätischer. Allerdings sind viele Hochlandstraßen gesperrt, und die Wetterbedingungen können extrem sein. Ein Fahrzeug mit Allradantrieb ist im Winter unbedingt zu empfehlen.
Die Übergangszeiten im Mai und September bieten einen guten Kompromiss: weniger Touristen, moderates Wetter und teilweise noch die Möglichkeit, Nordlichter zu sehen.
Mietwagen in Island: Was Sie wissen müssen
Ein Mietwagen ist für die meisten Island-Rundreisen unverzichtbar. Er gibt Ihnen die Freiheit, in Ihrem eigenen Tempo zu reisen und auch abgelegene Orte zu erreichen. Doch die Wahl des richtigen Fahrzeugs ist entscheidend.
Für die Ringstraße im Sommer reicht ein normaler PKW wie ein Toyota Yaris völlig aus. Die Straßen sind gut ausgebaut und asphaltiert. Wer jedoch plant, das Hochland zu erkunden oder im Winter zu reisen, benötigt ein Fahrzeug mit Allradantrieb (4x4). Die sogenannten F-Roads im Hochland sind nur mit solchen Fahrzeugen befahrbar und oft nur von Juni bis September geöffnet.
Achten Sie bei der Buchung auf die Versicherungen. Eine Vollkaskoversicherung (CDW) ist in Island Standard, reduziert aber nicht die Selbstbeteiligung auf null. Viele Reisende buchen zusätzlich eine Super-CDW, die auch Schäden durch Steinschlag, Sand und Asche abdeckt – ein häufiges Problem auf den isländischen Straßen.
Tanken ist in Island teuer, aber die Infrastruktur ist gut. Tankstellen finden sich in allen größeren Orten, und viele sind rund um die Uhr geöffnet, meist mit Selbstbedienung per Kreditkarte. Planen Sie Ihre Route im Voraus, besonders in abgelegenen Regionen, wo die nächste Tankstelle weit entfernt sein kann.
Übernachten in Island: Von Campingplätzen bis zu Design-Hotels
Island bietet eine breite Palette an Unterkünften für jeden Geschmack und jedes Budget.
Campingplätze sind im Sommer eine günstige und flexible Option. Sie sind über die gesamte Insel verteilt und oft gut ausgestattet mit Duschen, Toiletten und Küchen. Wildcampen ist in Island jedoch verboten – respektieren Sie die Natur und nutzen Sie die offiziellen Campingplätze.
Wer Komfort bevorzugt, findet in den Städten und entlang der Ringstraße zahlreiche Hotels. In Reykjavík reicht das Angebot von modernen Designhotels wie dem Fosshotel Lind bis zu gemütlichen Gästehäusern. Außerhalb der Hauptstadt sind die Unterkünfte meist einfacher, aber charmant und oft familiengeführt. Hotels wie das Hotel Bifröst oder das Blafell Hotel bieten einen guten Standard und sind ideale Zwischenstopps auf einer Rundreise.
Eine besondere Erfahrung sind auch die sogenannten Farmstays, bei denen Sie auf einem isländischen Bauernhof übernachten. Hier erleben Sie das ländliche Island hautnah und können oft auch die berühmten Islandpferde bestaunen.
Kulinarik: Was Sie in Island probieren sollten
Die isländische Küche ist geprägt von frischen, lokalen Zutaten. Fisch spielt eine zentrale Rolle – probieren Sie unbedingt frischen Lachs, Dorsch oder die isländische Fischsuppe.
Ein weiteres Highlight ist das isländische Lamm, das frei auf den Weiden grast und einen einzigartigen Geschmack entwickelt. Serviert wird es oft als traditionelles „Kjötsúpa", eine herzhafte Lammsuppe mit Gemüse.
Für Mutige gibt es Hákarl, fermentierter Hai, der zu den gewöhnungsbedürftigsten Spezialitäten Islands zählt. Dazu wird oft Brennivín gereicht, ein starker Schnaps, der den Spitznamen „Schwarzer Tod" trägt.
Skyr ist ein weiteres Muss – ein joghurtähnliches Milchprodukt, das reich an Proteinen und arm an Fett ist. Es wird oft mit Beeren und Honig serviert und ist ein idealer Snack für unterwegs.
Selbstversorger sollten die Supermarktkette Bónus kennen – erkennbar am pinkfarbenen Sparschwein-Logo. Hier gibt es eine gute Auswahl zu vergleichsweise günstigen Preisen, ideal für die Verpflegung im Campervan oder für Picknicks unterwegs.
Thermalbäder: Entspannung auf isländische Art
Island ist bekannt für seine geothermische Aktivität, und ein Bad in heißem Quellwasser gehört zu jedem Island-Urlaub dazu.
Die Blaue Lagune ist das bekannteste Thermalbad des Landes. Das milchig-blaue Wasser ist reich an Mineralien und hat eine angenehme Temperatur von rund 38 Grad. Die Lagune liegt auf der Halbinsel Reykjanes, unweit des internationalen Flughafens Keflavík, und ist daher ein beliebter erster oder letzter Stopp vieler Islandreisen. Tickets sollten unbedingt im Voraus gebucht werden, da der Zugang limitiert ist.
Eine günstigere und authentischere Alternative ist die Mývatn Nature Bath im Norden Islands. Sie bietet ein ähnliches Erlebnis wie die Blaue Lagune, jedoch in ruhigerer Atmosphäre und umgeben von spektakulärer Natur.
Auch das Secret Lagoon bei Flúðir ist einen Besuch wert. Es handelt sich um eines der ältesten Thermalbäder Islands, das in einem natürlichen Becken liegt und von dampfenden heißen Quellen umgeben ist.
Darüber hinaus gibt es in fast jedem Ort in Island ein öffentliches Schwimmbad mit heißen Pools (Hot Pots), die von Einheimischen gerne genutzt werden – eine tolle Möglichkeit, mit den Isländern ins Gespräch zu kommen.
Praktische Tipps für Ihre Island-Rundreise
Island ist ein sicheres und gut organisiertes Reiseland, doch einige Besonderheiten sollten Sie beachten.
Das Wetter kann extrem wechselhaft sein. Selbst im Sommer sollten Sie auf alles vorbereitet sein: Sonne, Regen, Wind und sogar Schnee sind möglich. Packen Sie nach dem Zwiebelprinzip und nehmen Sie unbedingt wasserdichte Kleidung mit. Gute Wanderschuhe sind ebenfalls ein Muss.
Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über die aktuellen Straßen- und Wetterbedingungen. Die Webseiten safetravel.is und road.is sind unverzichtbare Informationsquellen. Hier finden Sie Echtzeitdaten zu Straßensperrungen, Wettervorhersagen und Sicherheitshinweisen.
Bargeld wird in Island kaum benötigt – Kartenzahlung ist überall möglich, selbst an den abgelegensten Orten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kreditkarte für die Nutzung im Ausland freigeschaltet ist.
Respektieren Sie die isländische Natur. Verlassen Sie niemals die markierten Wege, zerstören Sie keine Moosfelder, und hinterlassen Sie keinen Müll. Island ist ein empfindliches Ökosystem, und es liegt in der Verantwortung jedes Reisenden, es zu schützen.
Häufig gestellte Fragen zu Runreisen in Island (FAQ):
Kann man Island in einer Woche umrunden?
Technisch gesehen ja, aber es ist nicht empfehlenswert. Die Ringstraße ist über 1.300 Kilometer lang, und wenn Sie wirklich etwas von der Insel sehen möchten, sollten Sie mindestens zehn Tage einplanen. Andernfalls verbringen Sie die meiste Zeit im Auto.
Wie teuer ist Benzin in Island?
Benzin in Island ist deutlich teurer als in Deutschland. Rechnen Sie mit etwa 2,50 bis 3,00 Euro pro Liter. Planen Sie Ihre Route sorgfältig, um unnötige Fahrten zu vermeiden.
Brauche ich Bargeld in Island?
Nein, Kartenzahlung ist in Island die Regel. Selbst kleine Beträge werden problemlos mit Karte bezahlt. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Kreditkarte einen PIN-Code hat, da dies an vielen Tankstellen erforderlich ist.
Island ist ein Land, das Sie nicht so schnell vergessen werden. Jede Kurve der Ringstraße offenbart neue Wunder, jede Begegnung mit der Natur hinterlässt tiefe Eindrücke. Planen Sie Ihre Rundreise sorgfältig, nehmen Sie sich Zeit, und lassen Sie sich von der Magie dieser einzigartigen Insel verzaubern. Buchen Sie noch heute Ihre Island-Rundreise bei Voyage Privé und erleben Sie ein Abenteuer, das Sie ein Leben lang begleiten wird.
