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Beste Reisezeit Madagaskar: Wann Sie die Insel der Lemuren optimal erleben
Zusammenfassung
Unsere Top-Reisen auf Madagaskar zur besten Reisezeit
Private Rundreise: Der Süden Madagaskars

Diese 6-tägige private Rundreise führt Sie entlang der legendären RN7 durch die spektakulärsten Landschaften Südmadagaskars. Von der Hauptstadt Antananarivo geht es über das charmante Thermalstädtchen Antsirabe zum Ranomafana-Nationalpark, wo Sie in dichten Regenwäldern auf Lemuren treffen. Der Höhepunkt ist der Isalo-Nationalpark bei Ranohira mit seinen bizarren Sandsteinformationen und natürlichen Pools. Die Route endet in Tuléar an der Westküste, von wo aus Sie optional eine Strandverlängerung im paradiesischen Anakao buchen können. Diese Kombination aus Kultur, Natur und Entspannung eignet sich hervorragend für die Trockenzeit zwischen Mai und Oktober, wenn die Straßen gut befahrbar sind und die Temperaturen angenehm bleiben.
Rundreise für 7 Nächte durch den Süden Madagaskars

Diese 7-tägige Entdeckungsreise über die Nationale 7 verbindet kulturelle Highlights mit den eindrucksvollsten Naturschauspielen des Südens. Sie erleben traditionelle Dörfer, besuchen den majestätischen Isalo-Nationalpark und haben die Möglichkeit, Ihre Reise mit einem Aufenthalt an den Küstenorten Ifaty oder Salary zu verlängern. Die Route ist so konzipiert, dass Sie die Vielfalt Madagaskars in kompakter Form erleben: vom Hochland über die Savannenlandschaft bis zur Küste. Besonders empfehlenswert ist diese Tour zwischen Juni und September, wenn die Straßenverhältnisse optimal sind und Sie bei klarem Wetter die spektakulären Sonnenuntergänge über dem Isalo-Massiv genießen können.
14-tägige Tour auf der Paradies-Insel

Für Reisende, die Madagaskar in seiner ganzen Pracht erleben möchten, bietet diese 14-tägige Rundreise die perfekte Kombination aus Regenwald, Hochland und Strand. Sie beginnen im Andasibe-Nationalpark, wo Sie bei Nachtwanderungen nachtaktive Lemuren aufspüren, setzen Ihre Reise fort nach Akanin'ny Nofy am Pangalanes-Kanal und erkunden den Isalo-Nationalpark. Den krönenden Abschluss bildet ein mehrtägiger Strandaufenthalt in Ifaty, wo türkisfarbenes Wasser und Korallenriffe zum Schnorcheln einladen. Diese ausgedehnte Tour ermöglicht es Ihnen, die verschiedenen Klimazonen und Ökosysteme kennenzulernen und ist ideal für die Monate Mai bis Oktober planbar, wobei Sie auch die Walbeobachtungssaison im Juli und August einbeziehen können.
Die Insel der Düfte: Exora Beach Hotel mit Ausflügen

Nosy Be, die Insel der Düfte, ist Madagaskars beliebtestes Strandziel und bietet mit dem Exora Beach Hotel einen komfortablen Ausgangspunkt für Inselausflüge. DiesePauschalreise von 8, 11 oder 15 Tagen umfasst Bootstouren zu den vorgelagerten Inseln Nosy Sakatia und Nosy Iranja, wo Sie in kristallklarem Wasser schnorcheln und tauchen können. Das Hotel liegt direkt am Strand und ermöglicht Ihnen, die entspannte Atmosphäre der Insel zu genießen. Die beste Reisezeit für Nosy Be erstreckt sich von April bis November, wobei die Monate Mai bis Oktober die trockensten sind. Zwischen Juli und September haben Sie zudem die Chance, Buckelwale zu beobachten, die in den warmen Gewässern vor der Küste ihre Jungen zur Welt bringen.
Royal Beach Hotel & Spa

Das Royal Beach Hotel & Spa auf Nosy Be verbindet Strandurlaub mit Wellness und bietet eine All-inclusive-Option, die Ihnen maximale Entspannung garantiert. Der Spa-Bereich lädt nach aktiven Tagen zu wohltuenden Behandlungen ein, während die hoteleigenen Aktivitäten von Wassersport bis zu organisierten Ausflügen reichen. Sie können von hier aus Tagestouren zu den umliegenden Inseln unternehmen, Tauchgänge zu farbenprächtigen Korallenriffen buchen oder einfach die Seele am Strand baumeln lassen. Dieses Hotel eignet sich hervorragend als Strandverlängerung nach einer Rundreise durchs Hochland und ist besonders zwischen Mai und Oktober zu empfehlen, wenn Sie mit sonnigem Wetter und ruhiger See rechnen dürfen.
Wann die beste Reisezeit für Madagaskar ist
Trockenzeit: Mai bis Oktober
Die optimale Reisezeit für Madagaskar liegt in der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober, wobei die Monate Juni bis September als Hochsaison gelten. In diesen Monaten erwarten Sie angenehme Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad im Hochland und bis zu 28 Grad an den Küsten, geringe Niederschläge und ausgezeichnete Bedingungen für Tierbeobachtungen. Die Straßen sind gut befahrbar, Nationalparks zugänglich und die Sichtverhältnisse beim Tauchen optimal. Für Walbeobachtungen sind speziell Juli und August ideal, während Taucher die Monate September und Oktober wegen der besten Unterwassersicht bevorzugen sollten. Die Regenzeit von November bis April bringt tropische Stürme und Zyklone mit sich, die besonders zwischen Januar und März auftreten und Reisen im Osten und Norden der Insel erschweren können.
Übersicht: Jahrestabelle mit Trocken- und Regenzeiten
Im Jahresverlauf zeigt sich ein deutlich wechselndes Klima zwischen Regen- und Trockenzeit, wobei sich die Temperaturen im Hochland und an der Küste unterscheiden. Zu Beginn des Jahres, im Januar und Februar, herrscht Regenzeit mit Zyklonenrisiko. Die Temperaturen liegen im Hochland zwischen 18 und 24 Grad und an der Küste zwischen 26 und 30 Grad, weshalb diese Monate eher nicht für Reisen empfohlen werden. Auch im März hält die Regenzeit noch an, bei leicht sinkenden Temperaturen von etwa 17 bis 23 Grad im Hochland und 25 bis 29 Grad an der Küste; dieser Monat gilt als nur bedingt geeignet.
Im April beginnt die Übergangszeit mit milderen Bedingungen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 16 und 22 Grad im Hochland sowie 24 bis 28 Grad an der Küste, wodurch dieser Monat gut für Reisen geeignet ist. Von Mai bis Oktober dominiert die Trockenzeit, die als beste Reisezeit gilt. Im Mai und Juni herrschen angenehme Temperaturen zwischen 14 und 21 Grad im Hochland und 22 bis 27 Grad an der Küste, was diese Monate besonders attraktiv macht. Im Juli und August ist es mit etwa 11 bis 20 Grad im Hochland und 21 bis 26 Grad an der Küste etwas kühler, dafür sind diese Monate optimal zur Walbeobachtung. Im September steigen die Temperaturen leicht an und bieten mit 13 bis 22 Grad im Hochland und 22 bis 27 Grad an der Küste ideale Bedingungen, insbesondere zum Tauchen. Auch der Oktober überzeugt mit warmen 15 bis 24 Grad im Hochland und 24 bis 28 Grad an der Küste und gilt weiterhin als sehr gut geeignet.
Im November setzt erneut eine Übergangszeit ein, mit Temperaturen zwischen 16 und 25 Grad im Hochland und 25 bis 29 Grad an der Küste, wodurch dieser Monat als bedingt geeignet gilt. Im Dezember beginnt schließlich wieder die Regenzeit, mit Temperaturen von 17 bis 25 Grad im Hochland und 26 bis 30 Grad an der Küste, weshalb auch dieser Monat nur eingeschränkt empfohlen wird.
Fokus auf Rundreisen oder Strandaufenthalte
Für Rundreisen durchs Hochland und zu den Nationalparks sind die Monate Mai bis Oktober klar zu bevorzugen, da die Straßenverhältnisse in der Regenzeit oft katastrophal werden und viele Pisten unpassierbar sind. Die berühmte RN7 von Antananarivo nach Tuléar ist zwar ganzjährig befahrbar, doch Nebenstrecken können nach starken Regenfällen tagelang gesperrt bleiben. Strandaufenthalte auf Nosy Be und den vorgelagerten Inseln sind ebenfalls in der Trockenzeit am angenehmsten, wobei April und November als Übergangsmonate noch akzeptable Bedingungen bieten. An der Westküste bei Tuléar und Anakao regnet es generell weniger als im Osten, sodass diese Region auch in den Randmonaten der Trockenzeit attraktiv bleibt. Wer Tauchen und Schnorcheln in den Vordergrund stellt, sollte September und Oktober wählen, wenn das Meer am ruhigsten ist.
Beste Reisezeit nach Regionen
Zentrales Hochland: beste Monate und Temperaturschwankungen
Das zentrale Hochland mit der Hauptstadt Antananarivo liegt auf durchschnittlich 1.200 bis 1.500 Metern Höhe und weist ein gemäßigtes Klima auf, das sich deutlich von den tropischen Küstenregionen unterscheidet. Die beste Reisezeit für diese Region erstreckt sich von April bis Oktober, wobei die Monate Mai bis September besonders angenehm sind. Tagsüber klettern die Temperaturen auf 20 bis 25 Grad, während die Nächte kühl werden können und im Juni und Juli sogar Frost auftreten kann. Packen Sie unbedingt warme Kleidung ein, denn die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht können 15 Grad und mehr betragen. Antsirabe, bekannt für seine Thermalquellen, liegt noch höher und kann im Winter empfindlich kalt werden. Die Regenzeit zwischen November und März bringt nachmittägliche Gewitter, die Straßen werden rutschig und die Landschaft verwandelt sich in ein sattes Grün.
Norden & Inseln: die besten Monate für Strand und Tauchen
Der Norden Madagaskars mit den vorgelagerten Inseln Nosy Be, Nosy Komba und Nosy Iranja bietet tropisches Klima mit ganzjährig warmen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad. Die beste Reisezeit liegt zwischen April und November, wobei Mai bis Oktober die trockensten Monate sind. In dieser Zeit scheint die Sonne verlässlich, die Luftfeuchtigkeit ist erträglich und das Meer zeigt sich von seiner ruhigsten Seite. Taucher finden zwischen September und November die besten Bedingungen vor, wenn die Sichtweiten unter Wasser hervorragend sind und die Wassertemperatur angenehme 26 bis 28 Grad erreicht. Zwischen Juli und September ziehen Buckelwale durch die Gewässer vor Nosy Be, um ihre Kälber zur Welt zu bringen. Walhaie sind vor allem zwischen Oktober und Dezember anzutreffen, wobei November der Spitzenmonat ist.
Ostküste & Regenwald: die besten Monate für Trekking und Tierbeobachtung
Die Ostküste Madagaskars ist die regenreichste Region der Insel und wird vom Südostpassat beeinflusst, der das ganze Jahr über Feuchtigkeit vom Indischen Ozean heranträgt. Selbst in der Trockenzeit zwischen September und November müssen Sie mit gelegentlichen Schauern rechnen, doch diese Monate bieten die besten Bedingungen für Trekkingtouren und Tierbeobachtungen in den Regenwäldern von Andasibe und Ranomafana. Die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 23 und 28 Grad, die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Der Vorteil der trockeneren Monate liegt darin, dass die Wege in den Nationalparks weniger schlammig sind und Sie bessere Chancen haben, Lemuren, Chamäleons und die seltenen Fossas zu entdecken. Die Hauptregenzeit von Januar bis März macht Wanderungen beschwerlich, viele Pfade sind überflutet und Blutegel werden zur Plage.
Aktivitäten und die optimale Saison
Tierbeobachtung
Madagaskar beherbergt über 100 Lemurenarten, von denen viele nur in bestimmten Regionen und zu bestimmten Jahreszeiten gut zu beobachten sind. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt als optimal für Tierbeobachtungen, da die Tiere in dieser Zeit aktiver sind und sich an Wasserstellen konzentrieren, was die Sichtung erleichtert. Im Andasibe-Nationalpark können Sie den größten lebenden Lemur, den Indri, ganzjährig hören und sehen, doch zwischen September und November sind die Bedingungen am angenehmsten. Der Ranomafana-Nationalpark ist berühmt für seine zwölf Lemurenarten, darunter den goldenen Bambuslemur, der am besten zwischen August und Oktober zu beobachten ist. Vogelbeobachter sollten die Monate Oktober bis Dezember bevorzugen, wenn viele Zugvögel auf der Insel rasten und die einheimischen Arten ihre Brutzeit beginnen.
Wandern und Nationalparks
Für Wanderungen in den Nationalparks Madagaskars sind die Monate Mai bis Oktober klar zu empfehlen, wobei Juni bis September die angenehmsten Temperaturen bieten. Der Isalo-Nationalpark mit seinen spektakulären Sandsteinformationen, tiefen Schluchten und natürlichen Pools ist zwischen Mai und Oktober am besten zu erkunden. Die Temperaturen liegen tagsüber bei angenehmen 20 bis 25 Grad, die Nächte können kühl werden. Vermeiden Sie die Monate November bis März, wenn die Hitze unerträglich werden kann und plötzliche Sturzfluten die Canyons in reißende Ströme verwandeln. Im Ranomafana-Nationalpark sind die Bedingungen anspruchsvoller, da es hier auch in der Trockenzeit regnen kann. Die besten Monate sind September bis November, wenn die Niederschläge am geringsten sind und die Wege einigermaßen trocken bleiben.
Baden und Tauchen
Die Gewässer um Nosy Be und die vorgelagerten Inseln gehören zu den schönsten Tauchrevieren im Indischen Ozean und bieten ganzjährig warme Wassertemperaturen zwischen 25 und 29 Grad. Die beste Zeit zum Tauchen liegt zwischen September und November, wenn die Sichtweiten unter Wasser 25 bis 35 Meter erreichen und das Meer ruhig ist. In dieser Zeit können Sie an den Riffen um Nosy Tanikely, Nosy Sakatia und den weiter entfernten Mitsio-Inseln eine beeindruckende Vielfalt an Meereslebewesen beobachten: Schildkröten, Rochen, Barrakudas und mit etwas Glück auch Mantarochen. Zwischen Juli und September ziehen Buckelwale durch die Gewässer, während Walhaie vor allem im November anzutreffen sind. Die Regenzeit zwischen Dezember und März bringt schlechtere Sichtweiten, aufgewühltes Meer und gelegentlich Quallen mit sich.
Praktische Tipps für die Reiseplanung
Zyklone & Monsun: Monate, Risiken und Versicherungshinweise
Madagaskar liegt im Einflussbereich tropischer Wirbelstürme, die zwischen November und April auftreten können, mit einem Höhepunkt zwischen Januar und März. Zyklone treffen vor allem die Ostküste und den Norden der Insel, können aber auch das Hochland erreichen und dort erhebliche Schäden anrichten. In den letzten Jahren haben mehrere schwere Zyklone Infrastruktur zerstört, Straßen unpassierbar gemacht und den Flugverkehr für Tage lahmgelegt. Wenn Sie in der Regenzeit reisen müssen, informieren Sie sich täglich über die Wettervorhersagen und befolgen Sie die Anweisungen lokaler Behörden. Schließen Sie unbedingt eine Reiseversicherung ab, die Naturkatastrophen abdeckt und Ihnen im Notfall Umbuchungen, Evakuierungen und medizinische Versorgung garantiert. Der Südostmonsun bringt zwischen Mai und Oktober trockene Luft und stabile Wetterbedingungen.
Flüge und Anreise aus Deutschland
Von Deutschland nach Madagaskar gibt es keine Direktflüge, sodass Sie mit mindestens einem Zwischenstopp rechnen müssen. Die Gesamtreisezeit beträgt je nach Verbindung zwischen 14 und 20 Stunden. Gängige Routen führen über Paris mit Air France, über Addis Abeba mit Ethiopian Airlines oder über Nairobi mit Kenya Airways zum internationalen Flughafen Ivato in Antananarivo. Planen Sie bei Ihrer Ankunft mindestens einen Tag Puffer ein, bevor Sie mit Ihrer Rundreise beginnen, denn Verspätungen sind nicht selten und der Jetlag kann beträchtlich sein. Inlandsflüge zu Zielen wie Nosy Be, Tuléar oder Fort Dauphin werden von Air Madagascar und kleineren Gesellschaften angeboten, doch Flugpläne ändern sich häufig und Verspätungen sind an der Tagesordnung.
Gesundheit & Einreise
Für die Einreise nach Madagaskar benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das Sie bei Ankunft am Flughafen für Aufenthalte bis zu 60 Tagen erhalten. Die Gebühr beträgt je nach Aufenthaltsdauer zwischen 35 und 40 Euro und ist in bar zu entrichten. Ihr Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Pflichtimpfungen gibt es keine, sofern Sie nicht aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, doch dringend empfohlen werden Impfungen gegen Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut und Tetanus. Malaria ist in weiten Teilen Madagaskars verbreitet, besonders an den Küsten und in niedrigen Lagen. Konsultieren Sie rechtzeitig einen Tropenmediziner, um die geeignete Prophylaxe zu besprechen. Die medizinische Versorgung ist außerhalb der Hauptstadt rudimentär, sodass eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport unerlässlich ist.
Madagaskar ist ein Reiseziel, das sorgfältige Planung erfordert, doch die Mühe wird mit unvergesslichen Erlebnissen belohnt. Die Wahl der richtigen Reisezeit entscheidet maßgeblich darüber, ob Sie die Insel in ihrer ganzen Pracht erleben oder mit widrigen Bedingungen kämpfen müssen. Die Trockenzeit zwischen Mai und Oktober bietet die besten Voraussetzungen für Rundreisen, Tierbeobachtungen und Strandaufenthalte, während die Regenzeit ihre eigenen Reize hat, aber nur für erfahrene und flexible Reisende geeignet ist. Egal, wann Sie sich für Ihre Reise entscheiden: Madagaskar wird Sie mit seiner einzigartigen Natur, den freundlichen Menschen und den unzähligen Abenteuern begeistern.
Beste Reisezeit Madagaskar: Wann Sie die Insel der Lemuren optimal erleben
Die Monate Januar bis März sollten Sie möglichst meiden, da in dieser Zeit die Zyklonsaison ihren Höhepunkt erreicht und heftige tropische Wirbelstürme die Insel heimsuchen können. Besonders die Ostküste und der Norden sind betroffen, doch auch das Hochland kann von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen sein. Straßen werden unpassierbar, Flüge fallen aus und viele Unterkünfte schließen in dieser Zeit. Auch die Monate November, Dezember und April gehören zur Regenzeit und bringen erhebliche Niederschläge mit sich, die Ihre Reisepläne durchkreuzen können. Wenn Sie flexibel sind, wählen Sie die Trockenzeit zwischen Mai und Oktober für Ihre Madagaskar-Reise.
Die reine Flugzeit von Deutschland nach Madagaskar beträgt etwa zehn bis zwölf Stunden, doch da es keine Direktverbindungen gibt, müssen Sie mit einer Gesamtreisezeit von 14 bis 20 Stunden rechnen, je nach Zwischenstopp und Wartezeit. Die schnellsten Verbindungen führen über Paris mit Air France, wobei der Umsteigeaufenthalt meist zwei bis vier Stunden beträgt. Routen über Addis Abeba mit Ethiopian Airlines oder über Nairobi mit Kenya Airways können länger dauern, bieten aber oft günstigere Tarife. Planen Sie bei der Ankunft ausreichend Zeit zur Erholung ein, denn die lange Anreise kann ermüdend sein.
Die optimale Zeit zum Tauchen in Madagaskar liegt zwischen September und November, wenn die Sichtweiten unter Wasser am besten sind und das Meer ruhig bleibt. In diesen Monaten erreichen die Sichtweiten oft 25 bis 35 Meter, die Wassertemperatur liegt bei angenehmen 26 bis 28 Grad und die Korallen zeigen sich in voller Farbenpracht. Besonders die Gewässer um Nosy Be, Nosy Tanikely und die Mitsio-Inseln bieten spektakuläre Tauchgänge mit einer Vielfalt an Meereslebewesen. Wenn Sie Walhaie sehen möchten, ist November der beste Monat, während Buckelwale zwischen Juli und September durch die Region ziehen. Vermeiden Sie die Regenzeit zwischen Dezember und März.
Die Westküste Madagaskars rund um Tuléar und Anakao gilt als die trockenste Region der Insel und bietet das beständigste Wetter. Hier regnet es selbst in der Regenzeit deutlich weniger als an der Ostküste, und die Trockenzeit erstreckt sich von April bis November mit nahezu garantiertem Sonnenschein. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über angenehm warm, zwischen 25 und 30 Grad, und die Luftfeuchtigkeit ist niedriger als in anderen Regionen. Dies macht die Westküste ideal für Strandaufenthalte und als Abschluss einer Rundreise durchs Hochland. Nosy Be im Norden bietet ebenfalls gutes Wetter zwischen Mai und Oktober, ist aber in der Regenzeit anfälliger für Zyklone.
Eine Malaria-Prophylaxe wird für weite Teile Madagaskars dringend empfohlen, insbesondere für Küstenregionen und niedrig gelegene Gebiete. Das Hochland um Antananarivo gilt als malariafrei oberhalb von 1500 Metern, doch sobald Sie in tiefere Lagen reisen oder die Küsten besuchen, steigt das Risiko erheblich. Konsultieren Sie mindestens sechs Wochen vor Abreise einen Tropenmediziner, der Ihnen die geeignete Prophylaxe verschreiben kann. Neben der medikamentösen Vorbeugung sind Mückenschutz durch lange Kleidung, Repellents und Moskitonetze unerlässlich. Die Malaria-Gefahr ist in der Regenzeit zwischen November und April höher als in der Trockenzeit, da sich Mücken in stehenden Gewässern stark vermehren.
Madagaskar in der Regenzeit zu bereisen ist möglich, erfordert aber Flexibilität und die Bereitschaft, mit widrigen Bedingungen umzugehen. Die Monate November bis April bringen heftige Niederschläge, aufgeweichte Straßen und ein erhöhtes Zyklon-Risiko mit sich, besonders zwischen Januar und März. Viele Nationalparks sind schwer zugänglich, Wanderwege schlammig und Tierbeobachtungen erschwert. Dennoch hat die Regenzeit ihren Reiz: Die Landschaft explodiert in sattem Grün, Wasserfälle führen beeindruckende Wassermengen und Orchideen blühen in voller Pracht. Wenn Sie diese Zeit wählen, konzentrieren Sie sich auf die Westküste, die weniger Regen abbekommt, und buchen Sie flexible Unterkünfte, die Stornierungen bei Unwetter ermöglichen.
Die Kleidung für Madagaskar hängt stark von Ihrer Reiseroute und Reisezeit ab. Für das Hochland benötigen Sie zwischen Mai und September warme Kleidung für die kühlen Nächte, einschließlich Fleecejacke und langer Hosen, während tagsüber leichte Sommerkleidung ausreicht. An den Küsten und auf Nosy Be genügen das ganze Jahr über leichte, atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle oder Funktionsmaterialien, Badebekleidung und Sonnenschutz. Für Nationalpark-Besuche sind feste Wanderschuhe mit gutem Profil, lange Hosen zum Schutz vor Insekten und Blutegeln sowie Regenjacke unerlässlich. Packen Sie stets Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und Sonnenbrille ein, da die Sonneneinstrahlung in den Tropen intensiv ist.
Die Straßenverhältnisse auf Madagaskar variieren erheblich zwischen Hauptrouten und Nebenstrecken. Die RN7 von Antananarivo nach Tuléar ist die am besten ausgebaute Straße und ganzjährig befahrbar, wenngleich auch hier Schlaglöcher und unbefestigte Abschnitte vorkommen. Viele Nebenstrecken und Verbindungen zu abgelegenen Nationalparks sind nur Pisten, die in der Regenzeit unpassierbar werden können. Für Rundreisen ist die Trockenzeit zwischen Mai und Oktober klar zu bevorzugen, wenn die Straßen trocken und die Fahrzeiten kalkulierbar sind. Planen Sie für Überlandfahrten immer mehr Zeit ein als auf der Karte ersichtlich, da die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit oft nur 30 bis 40 Kilometer pro Stunde beträgt.
Buckelwale können Sie vor der Küste Madagaskars zwischen Juli und September beobachten, wenn sie aus den kalten Gewässern der Antarktis in die warmen tropischen Gewässer ziehen, um ihre Kälber zur Welt zu bringen. Die besten Beobachtungsmöglichkeiten bieten sich rund um Nosy Be und die vorgelagerten Inseln, wo organisierte Bootstouren Sie nahe an die majestätischen Tiere heranführen. August gilt als Spitzenmonat, wenn die meisten Wale in der Region sind und Sie spektakuläre Sprünge und Gesänge erleben können. Die Touren werden von lizenzierten Anbietern durchgeführt, die strenge Regeln zum Schutz der Tiere einhalten. Neben Buckelwalen sind zwischen Oktober und Dezember auch Walhaie anzutreffen, wobei November die höchsten Sichtungschancen bietet.