Tauchreise in Malaysia: Sipadan, Perhentian & Co. – Die besten Angebote für Ihr Unterwasserabenteuer
Zusammenfassung
Eine Tauchreise in Malaysia zählt zu den spektakulärsten Unterwassererlebnissen der Welt. Mit legendären Tauchspots wie Sipadan, das für seine unberührten Riffe, riesige Fischschwärme und Begegnungen mit Haien und Schildkröten berühmt ist, sowie den zugänglicheren Perhentian Islands, die perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene sind, vereint Malaysia tropische Schönheit über und unter Wasser. Von den dramatischen Steilwänden Borneos bis zu den farbenfrohen Korallengärten der Ostküste bietet das Land eine unvergleichliche Vielfalt an marinem Leben. Ob Sie Ihr erstes PADI-Brevet erwerben, Wracktauchen erleben oder einfach die farbenprächtige Unterwasserwelt genießen möchten – Malaysia erfüllt alle Taucher-Träume.
Sie suchen nach den besten Tauchbasen, den richtigen Reisepaketen und attraktiven Angeboten für Ihren Tauchurlaub? Dieser Guide liefert Ihnen alle Informationen zu den Top-Spots, zur idealen Reisezeit und wie Sie Ihre Tauchreise in Malaysia mit einer attraktiven Ermäßigung günstig buchen können.
Unsere Top-Reisen für Ihre Tauchreise in Malaysia
1. Autotour: Malaysia und Verlängerung an der Küste

Diese faszinierende Autotour kombiniert das pulsierende Kuala Lumpur mit den natürlichen Schätzen Malaysias. Vom Hochland der Cameron Highlands bis zur historischen Insel Penang fahren Sie mit Ihrem Mietwagen durch spektakuläre Landschaften und entdecken architektonische Juwelen. Die Reise führt durch belebte Straßen zwischen Chinatown und den Petronas Towers, vorbei an Teeplantagen und zu den berühmten Batu-Höhlen mit dem Heiligtum der Hindu-Gottheit Subramaniam. Nach der kulturellen Erkundung erwartet Sie ein entspannender Badeaufenthalt auf Langkawi, einer Insel, die mit ihren klaren Gewässern und Korallenriffen ideale Bedingungen für Schnorcheln und Tauchen bietet. Die Kombination aus Entdeckung und Entspannung macht diese Reise perfekt für alle, die Kultur mit Wassersport verbinden möchten. Übernachtungen in sorgfältig ausgewählten 3*- und 4*-Hotels sorgen für Komfort, während die Freiheit des eigenen Fahrzeugs maximale Flexibilität garantiert. Ein kostenfreier Mietwagen der Klasse F ist von Tag 3 bis Tag 6 inklusive, optional können Sie auf größere Fahrzeuge upgraden. Der verlängerte Aufenthalt in Langkawi bietet 2, 5, 7 oder 9 Nächte in erstklassigen Resorts, perfekt um nach der Autotour die Unterwasserwelt zu erkunden.
2. Rundreise in Eigenregie: Perlen Südostasiens mit optionaler Verlängerung in Phuket

Diese außergewöhnliche Reise führt Sie durch zwei faszinierende Länder und kombiniert urbane Highlights mit ursprünglicher Natur und paradiesischen Stränden. Von Kuala Lumpur geht es in den wilden Dschungel des Taman Negara Nationalparks, weiter zu den zerklüfteten Cameron Highlands und dann nach Thailand zu den spektakulären Klippen von Krabi und den tropischen Regenwäldern von Khao Sok. Der krönende Abschluss findet in Phuket statt, wo Sie in komfortablen Resorts direkt am Strand entspannen und die Unterwasserwelt der Andamanensee erkunden können. Die Region Krabi und Khao Sok bietet einige der besten Tauchplätze Thailands, mit Sichtweiten von bis zu 30 Metern und einer beeindruckenden Vielfalt an Korallen und Meeresbewohnern. Die Reise beinhaltet private Transfers zwischen allen Hotels, einen Inlandsflug Kuala Lumpur-Krabi, eine lokale SIM-Karte mit Internet und tägliches Frühstück. In den sorgfältig ausgewählten 4*- und 5*-Hotels genießen Sie modernen Komfort nach aufregenden Tagen voller Entdeckungen. Die optionale Verlängerung in Phuket von 1 bis 5 Nächten ermöglicht es, zusätzliche Tauchausflüge zu den weltberühmten Similan Islands zu unternehmen.
Die Weltklasse-Spots für Ihre Tauchreise in Malaysia
Malaysia beheimatet einige der beeindruckendsten Tauchreviere der Welt. Von den exklusiven Gewässern Borneos bis zu den zugänglicheren Spots der Halbinsel bietet das Land für jeden Taucher das passende Abenteuer.
Sipadan und die Inseln Mabul und Kapalai in Borneo
Sipadan gilt als eines der besten Tauchziele weltweit und wird regelmäßig in den Top 10 der Tauchermagazine gelistet. Die kleine Insel vor der Ostküste Sabahs erhebt sich aus einer 600 Meter tiefen Meerestrench und bietet dramatische Steilwände, die mit Korallen bedeckt sind. Hunderte von Schildkröten, riesige Schwärme von Barrakudas und Büffelkopf-Papageifischen, Weißspitzen-Riffhaie und gelegentlich Hammerhaie machen jeden Tauchgang zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Sichtweiten erreichen oft 40 Meter, und die Strömungen bringen nährstoffreiches Wasser, das eine außergewöhnliche Artenvielfalt anzieht. Aufgrund des strengen Naturschutzes sind nur 120 Taucher pro Tag zugelassen, und Übernachtungen auf Sipadan selbst sind verboten. Die meisten Taucher übernachten auf den benachbarten Inseln Mabul oder Kapalai, von wo aus tägliche Bootsfahrten nach Sipadan organisiert werden.
Mabul ist berühmt für Muck Diving und Makrofotografie. Die sandigen Böden und Seegraswiesen beherbergen bizarre Kreaturen wie Fangschreckenkrebse, Geisterpfeifenfische, Mimic Octopus und eine Vielzahl von Nacktschnecken. Die Unterwasserlandschaft ist geprägt von künstlichen Riffen aus versunkenen Schiffen und Plattformen, die zu einem Hotspot für seltene Spezies geworden sind. Kapalai, eine Sandbank mit Stelzenresorts, bietet ähnliche Bedingungen und liegt in einem türkisfarbenen Lagunengebiet, das perfekt für Anfänger ist. Die Kombination aus Sipadan Tauchen für Großfische und Mabul/Kapalai für Makro-Leben macht diese Region einzigartig. Die meisten Tauchpakete beinhalten drei bis vier Tauchgänge pro Tag, inklusive Equipment, Guide und Bootstransfer. Die Unterkünfte reichen von einfachen Tauchresorts bis zu luxuriösen Wasserbungalows mit eigenem Spa-Bereich. Eine Reise nach Sipadan erfordert frühzeitige Buchung, da die Permits schnell ausverkauft sind. Die beste Reisezeit ist März bis Oktober, außerhalb der Monsunzeit.
Perhentian Islands an der Ostküste der Halbinsel
Die Perhentian Islands (Pulau Perhentian Besar und Kecil) sind das ideale Ziel für Taucher mit kleinerem Budget und Anfänger, die ihr PADI-Brevet erwerben möchten. Die Inseln liegen etwa 19 Kilometer vor der Küste Terengganus und sind nur per Boot erreichbar, was ihnen einen unberührten Charme verleiht. Die Tauchplätze sind weniger tief und technisch anspruchsvoll als Sipadan, bieten aber eine beeindruckende Vielfalt an Korallen, tropischen Fischen, Schildkröten und kleinen Riffhaien. Plätze wie Sugar Wreck, Temple und Tokong Laut sind besonders bei Fotografen beliebt. Die Sichtweiten liegen zwischen 10 und 25 Metern, abhängig von Jahreszeit und Strömung. Das klare, warme Wasser (28 bis 30 Grad) macht Tauchgänge angenehm und erfordert nur einen 3mm-Anzug.
Die Infrastruktur auf den Perhentian Islands ist ausgezeichnet entwickelt, mit zahlreichen PADI- und SSI-zertifizierten Tauchbasen, die Kurse vom Open Water Diver bis zum Divemaster anbieten. Viele Schulen bieten Angebote für Kombi-Pakete aus Unterkunft und Tauchkurs, wodurch erhebliche Ermäßigungen möglich sind. Die Übernachtungen reichen von einfachen Beach Bungalows bis zu komfortablen 4*-Hotels mit Klimaanlage, Pool und Restaurant. Schnorchelausflüge sind ebenfalls sehr beliebt und oft kostenfrei in Strandnähe möglich. Die Inseln verfügen über keine Straßen, Transport erfolgt per Boot oder zu Fuß entlang der Strände. Die beste Reisezeit ist März bis Oktober. Von November bis Februar sind die meisten Resorts geschlossen, da der Nordost-Monsun raue See und starke Regenfälle bringt. Wer Entspannung nach dem Tauchen sucht, findet auf den Perhentian Islands zahlreiche Bars, Restaurants und ruhige Buchten.
Tioman Islands an der Südostküste der Halbinsel
Pulau Tioman ist eine der größten Inseln vor der Ostküste Malaysias und kombiniert Dschungel-Trekking mit ausgezeichneten Tauchmöglichkeiten. Die Insel ist bekannt für ihre dramatische Bergkulisse, kristallklare Gewässer und eine Vielzahl von Tauchplätzen, die sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet sind. Zu den Highlights gehören Wracktauchen (z.B. die HMS Repulse und HMS Prince of Wales), Höhlentauchen und Rifftauchen mit großen Schwärmen von Barrakudas und Jackfischen. Die Korallengärten von Tiger Reef und Renggis Island bieten farbenprächtige Hart- und Weichkorallen, während Chebeh Island für seine starken Strömungen und Großfische bekannt ist. Die Sichtweiten liegen zwischen 15 und 30 Metern, abhängig von Jahreszeit und Wetterbedingungen.
Tioman ist einfacher zu erreichen als Sipadan oder die Perhentian Islands, mit regelmäßigen Fährverbindungen von Mersing oder Tanjung Gemok sowie einem kleinen Flughafen, der von Kuala Lumpur und Singapur angeflogen wird. Die Insel verfügt über eine gute touristische Infrastruktur mit zahlreichen Tauchbasen, die Tagestouren, PADI-Kurse und All inclusive Tauchpakete anbieten. Viele Resorts kombinieren Tauchen mit anderen Aktivitäten wie Schnorcheln, Kayaking, Dschungelwanderungen und Entspannung im Spa-Bereich. Die Unterkünfte reichen von Backpacker-Bungalows bis zu luxuriösen Beach Resorts. All inclusive-Pakete sind hier häufiger zu finden als auf anderen Inseln und beinhalten oft drei Mahlzeiten, unbegrenzte Tauchgänge und Equipment. Die beste Reisezeit ist März bis Oktober, wobei April bis Juni als optimal gelten. In der Nebensaison (November bis Februar) sind viele Resorts geschlossen. Tioman ist ideal für Familien und Gruppen, die Tauchen mit anderen Freizeitaktivitäten verbinden möchten.
Planung und Logistik für Taucher
Eine erfolgreiche Tauchreise in Malaysia erfordert sorgfältige Planung, insbesondere hinsichtlich Reisezeit, Buchung und Transport. Die folgenden Faktoren sind entscheidend für ein optimales Taucherlebnis.
Die beste Reisezeit: Monsun und Sichtverhältnisse
Die Tauchbedingungen in Malaysia werden stark von den Monsunzyklen beeinflusst. An der Ostküste, wo sich die beliebtesten Tauchspots wie Sipadan, Perhentian, Tioman und Redang befinden, herrscht von März bis Oktober die beste Reisezeit. In diesen Monaten ist das Meer ruhig, die Sichtweiten optimal (20 bis 40 Meter) und das Wetter sonnig und trocken. Die Wassertemperaturen liegen konstant zwischen 27 und 30 Grad, was Tauchgänge ohne dicken Anzug angenehm macht. Von November bis Februar bringt der Nordost-Monsun starke Winde, hohe Wellen und anhaltende Regenfälle. Viele Tauchresorts und Tauchbasen schließen in dieser Zeit vollständig, da der Bootstransport zu gefährlich wird und die Sichtweiten unter Wasser drastisch sinken. Wer in der Monsunzeit nach Malaysia reist, sollte auf die Westküste ausweichen.
An der Westküste (Langkawi, Penang) ist Tauchen ganzjährig möglich, allerdings sind die Bedingungen generell nicht so spektakulär wie im Osten. Die Sichtweiten liegen oft nur bei 5 bis 15 Metern, und die Artenvielfalt ist geringer. Langkawi eignet sich eher für Anfänger und Schnorchler. Die beste Zeit für die Westküste ist November bis April, wenn die Ostküste vom Monsun betroffen ist. Für Sipadan Tauchen gilt März bis Oktober als optimal, wobei April, Mai und September besonders empfohlen werden, da die Strömungen moderat sind und die Großfische häufig gesichtet werden. Taucher sollten ihre Reise frühzeitig planen, da die Permits für Sipadan limitiert sind und Hotels und Tauchpakete in der Hochsaison (Juli, August) schnell ausgebucht sind. Wer Flexibilität bei den Reisedaten hat, kann in der Nebensaison (März, Juni, Oktober) von günstigeren Preisen und weniger Tauchern profitieren.
Tauchpakete und Angebote
Die Buchung eines Tauchpakets ist oft günstiger und bequemer als Einzelbuchungen. Die meisten Tauchresorts in Malaysia bieten standardisierte Pakete an, die Unterkunft, Verpflegung (meist Halbpension oder All inclusive), eine bestimmte Anzahl von Tauchgängen pro Tag, Equipment-Verleih und Bootstransfers beinhalten. Für Sipadan sind Pakete die Norm, da der Zugang nur mit einem registrierten Tauchoperator möglich ist. Ein typisches 5-Tage/4-Nächte-Paket in Mabul oder Kapalai beinhaltet 15 Tauchgänge (davon 3 bis 5 in Sipadan, je nach Permit-Verfügbarkeit), Vollpension, Transfer vom Flughafen Tawau und Equipment. Die Preise liegen zwischen 800 und 1.500 Euro pro Person, abhängig von der Unterkunftskategorie. Luxuriöse Wasserbungalows mit eigenem Spa-Bereich kosten deutlich mehr, bieten aber unvergleichlichen Komfort. Eine frühzeitige Buchung (mindestens drei Monate im Voraus) sichert nicht nur die Permits, sondern oft auch eine Ermäßigung von 10 bis 20 Prozent.
Auf den Perhentian Islands und Tioman sind Pakete flexibler. Viele Tauchbasen bieten Kombi-Deals aus Standard Zimmer in einem Beach Resort und PADI-Kursen (Open Water, Advanced, Rescue Diver) an. Ein Open Water Kurs (4 Tage) kostet zwischen 250 und 350 Euro und beinhaltet oft kostenfreie Unterkunft in einem einfachen Bungalow. Wer bereits zertifiziert ist, kann Tageskarten (3 bis 4 Tauchgänge) für 60 bis 100 Euro buchen. All inclusive-Pakete auf Tioman (7 Nächte mit unbegrenzten Tauchgängen, drei Mahlzeiten, Equipment und Transfer) beginnen bei etwa 700 Euro pro Person. Achten Sie auf Angebote von PADI- oder SSI-zertifizierten Basen, die oft saisonale Ermäßigungen oder Last Minute-Deals anbieten. Viele Resorts gewähren auch Ermäßigungen bei Buchung eines Standard Zimmers für eine Woche oder länger.
Logistik und Transport
Die Anreise zu den Tauchspots erfordert sorgfältige Planung, da viele Inseln nur per Boot oder kleinem Flugzeug erreichbar sind. Für Sipadan, Mabul und Kapalai fliegt man zunächst nach Kota Kinabalu (Hauptstadt Sabahs) und von dort weiter nach Tawau (etwa eine Stunde Flugzeit). Von Tawau aus organisieren die Tauchresorts den Transfer zum Hafen Semporna (ca. 1,5 Stunden Fahrt), von wo aus Schnellboote zu den Inseln fahren (45 Minuten). Die meisten Pakete beinhalten alle Transfers, sodass ein Mietwagen nicht notwendig ist. Die Transfers sind oft kostenfrei, wenn Sie direkt beim Resort buchen. Wer nur Tagesausflüge nach Sipadan plant (ohne Übernachtung auf Mabul/Kapalai), kann in Semporna übernachten, allerdings sind die Unterkünfte dort einfacher und weniger komfortabel.
Zu den Perhentian Islands gelangt man von Kuala Besut an der Ostküste, das von Kuala Lumpur aus mit dem Bus (ca. 7 Stunden) oder per Inlandsflug nach Kota Bharu und anschließender Taxifahrt (1 Stunde) erreichbar ist. Die Fähren fahren mehrmals täglich und kosten etwa 15 bis 20 Euro für die Hin- und Rückfahrt. Ein Mietwagen kann nützlich sein, um von Kuala Lumpur zur Küste zu fahren, wobei man das Auto in Kuala Besut parken kann. Alternativ organisieren viele Resorts Shuttle-Services vom Flughafen. Für Tioman gibt es Fähren von Mersing (Südostküste) oder Tanjung Gemok, die etwa zwei Stunden fahren. Tioman hat auch einen kleinen Flughafen mit Verbindungen von Kuala Lumpur und Singapur, was die Anreise erheblich verkürzt. Die Flüge sind jedoch wetterabhängig und können kurzfristig gestrichen werden. Auf den Inseln selbst gibt es keine Straßen, Transport erfolgt per Boot oder zu Fuß. Die meisten Tauchbasen liegen direkt am Strand der Resorts, sodass keine weiteren Transfers nötig sind.
Praktische Buchungstipps für Ihre Tauchreise in Malaysia
Tauchen ist ein teures Hobby, aber mit kluger Planung lassen sich die Kosten erheblich senken, ohne auf Qualität zu verzichten. Die folgenden Strategien helfen, die beste Tauchreise in Malaysia zum besten Preis zu finden.
Kombinations-Angebote nutzen
Die Buchung von Unterkunft und Tauchgängen als Paket führt fast immer zu einer Ermäßigung im Vergleich zu Einzelbuchungen. Tauchresorts kalkulieren ihre Preise so, dass Paketgäste bevorzugt werden. Ein 7-Nächte-Paket auf den Perhentian Islands mit Halbpension und 12 Tauchgängen kostet etwa 600 Euro, während die gleichen Leistungen einzeln gebucht über 800 Euro kosten würden. Achten Sie auf Angebote, die mehrere Destinationen kombinieren, z.B. eine Woche Mabul für Makro-Tauchen und eine Woche Sipadan für Großfische. Einige Veranstalter bieten auch Kombipakete Malaysia-Thailand an, bei denen Sie in Perhentian tauchen und dann nach Phuket oder zu den Similan Islands weiterreisen. Solche Pakete beinhalten oft Inlandsflüge, alle Transfers und sind deutlich günstiger als separate Buchungen.
Aktionscodes für den Equipment-Verleih sind eine weitere Möglichkeit, Kosten zu sparen. Viele Tauchbasen bieten kostenfreie Ausrüstung für Anfänger an, die einen PADI-Kurs buchen. Fortgeschrittene Taucher, die ihre eigene Ausrüstung mitbringen, erhalten oft einen Rabatt auf die Tauchgänge. Einige Resorts haben Partnerschaftsprogramme mit Ausrüstungsherstellern und bieten Gästen exklusive Ermäßigungen auf neue Tauchausrüstung. Online-Tauchcommunities und Foren teilen regelmäßig Aktionscodes, die bei der Buchung eingegeben werden können und zusätzliche Prozente sparen. Frühbucher-Ermäßigungen sind besonders bei Sipadan-Paketen üblich – wer sechs Monate im Voraus bucht, kann bis zu 30 Prozent sparen. Last Minute-Angebote existieren ebenfalls, sind aber riskant, da die besten Resorts und Permits oft ausgebucht sind.
All inclusive oder Halbpension für Taucher
Die Wahl der Verpflegung beeinflusst den Gesamtpreis erheblich. All inclusive-Pakete sind auf abgelegenen Inseln wie Mabul oder Kapalai sinnvoll, da es außerhalb der Resorts keine Restaurants gibt und jede Mahlzeit separat teuer wird. Ein typisches All inclusive-Paket beinhaltet drei Mahlzeiten, Snacks zwischen den Tauchgängen, Tee, Kaffee und Wasser (alkoholische Getränke meist gegen Aufpreis). Nach anstrengenden Tauchgängen ist es komfortabel, direkt im Resort zu essen, ohne sich um Organisation kümmern zu müssen. Die Preise für All inclusive liegen etwa 20 bis 30 Prozent über Halbpension, was sich aber rechnet, wenn man die Einzelpreise der Mahlzeiten (oft 10 bis 20 Euro pro Essen) betrachtet. Auf den Perhentian Islands oder Tioman, wo es zahlreiche lokale Restaurants gibt, reicht oft Halbpension (Frühstück und Abendessen), da man mittags günstig in den Beach Bars essen kann.
Für Budget-Reisende ist nur Frühstück eine Option, besonders wenn das Resort in der Nähe von Dörfern mit lokalen Warungs (einfache Restaurants) liegt. Ein Essen in einem lokalen Restaurant kostet zwischen 3 und 8 Euro, während Hotelrestaurants oft das Doppelte verlangen. Wer flexibel ist und gerne lokale Küche probiert, spart hier deutlich. Allerdings sollte man beachten, dass nach langen Tauchgängen die Bequemlichkeit eines All inclusive-Pakets die leicht höheren Kosten rechtfertigt. Viele Tauchresorts bieten auch Getränkepakete an (unbegrenzte Softdrinks und lokales Bier für einen Pauschalpreis), die sich für Gruppen lohnen. Wasser sollte immer in ausreichenden Mengen getrunken werden, um Dehydrierung nach Tauchgängen zu vermeiden – viele Resorts stellen kostenfreies Trinkwasser in Spendern bereit.
Alternative: Wellness nach dem Tauchen
Tauchen ist körperlich anstrengend, besonders bei mehreren Tauchgängen pro Tag über mehrere Tage hinweg. Die Kombination einer Tauchreise mit ein paar Tagen Entspannung in einem Resort mit hochwertigem Spa-Bereich und Entspannungsbereich ist eine intelligente Strategie, um Körper und Geist zu regenerieren. Viele Luxus-Tauchresorts auf Mabul, Kapalai oder Tioman bieten Spa-Behandlungen wie traditionelle malaysische Massagen, Aromatherapie und Körperpeelings an. Diese Treatments fördern die Durchblutung, lösen Muskelverspannungen und helfen, den Stickstoff nach wiederholten Tauchgängen abzubauen. Ein typisches Spa-Paket (60 Minuten Massage) kostet zwischen 30 und 60 Euro, oft gibt es Ermäßigungen bei Buchung mehrerer Behandlungen.
Nach einer intensiven Tauchwoche auf Sipadan bietet sich ein Umzug in ein komfortables 4*-Hotels auf Langkawi oder Penang an, wo man am Strand entspannt, Yoga-Kurse besucht und im Infinity-Pool relaxt. Einige Resorts kombinieren Tauchen mit Wellness-Programmen, die Meditation, gesunde Ernährung und sanfte Bewegung wie Stand-Up-Paddling oder Kayaking integrieren. Diese ganzheitlichen Ansätze sind besonders bei Tauchern beliebt, die Wert auf nachhaltige Gesundheit legen. Die Planung sollte einen "No-Fly-Tag" nach dem letzten Tauchgang einschließen (24 Stunden Wartezeit vor dem Flug, um Dekompressionskrankheit zu vermeiden), den man ideal in einem Wellness-Resort verbringt. Viele Tauchpakete enden mit einem kostenfreiem Entspannungstag im Resort, der für Spa-Behandlungen, Schnorcheln oder einfach Nichtstun genutzt werden kann.
PADI-Kurse und Tauchausbildung in Malaysia
Malaysia ist ein hervorragendes Ziel, um das Tauchen zu erlernen oder seine Qualifikationen zu erweitern. Die Kombination aus günstigen Preisen, professionellen Tauchschulen und idealen Bedingungen macht das Land zum Favoriten für PADI-Kurse.
Open Water Diver: Der Einstieg
Der PADI Open Water Diver Kurs ist der erste Schritt in die Unterwasserwelt und dauert in der Regel drei bis vier Tage. Der Kurs besteht aus Theorie (online oder im Klassenzimmer), Pool-Sessions (oder ruhige Flachwasser-Tauchgänge) und vier Open Water Tauchgängen in echten Tauchgebieten. Auf den Perhentian Islands oder Tioman bieten fast alle Tauchbasen diesen Kurs an, oft in Kleingruppen von maximal vier Schülern pro Instructor. Die Kosten liegen zwischen 250 und 350 Euro, inklusive aller Materialien, Equipment-Verleih und Zertifizierung. Viele Schulen werben mit Angeboten, die kostenfreie Unterkunft in einfachen Bungalows während des Kurses beinhalten. Die Tauchplätze rund um die Perhentian Islands sind perfekt für Anfänger – flache Tiefen (5 bis 12 Meter), ruhige Strömung, klares Wasser und eine bunte Unterwasserwelt mit Clownfischen, Papageienfischen und Schildkröten.
Nach erfolgreichem Abschluss sind Absolventen berechtigt, weltweit bis zu 18 Meter tief zu tauchen. Der Kurs vermittelt essenzielle Fähigkeiten wie Tarierungskontrolle, Unterwasser-Navigation, Notfallprozeduren und Tauchplanung. Die warmen Gewässer Malaysias (kein dicker Anzug nötig) und die entspannte Atmosphäre der Inseln reduzieren Stress und erhöhen die Erfolgsquote. Viele Tauchschulen bieten auch Refresher-Kurse für Taucher an, die länger nicht getaucht sind. Wer bereits den Open Water hat, kann direkt mit dem Advanced Open Water Diver Kurs fortfahren, der zusätzliche Spezialisierungen wie Tieftauchen, Nachttauchen oder Wrack-Tauchen beinhaltet und weitere fünf Tauchgänge erfordert. Die Kosten für den Advanced Kurs liegen bei 200 bis 300 Euro.
Spezialkurse und Divemaster
Für ambitionierte Taucher bietet Malaysia eine Vielzahl von Spezialkursen. Der PADI Rescue Diver Kurs vermittelt lebensrettende Techniken und kostet etwa 300 bis 400 Euro. Spezialkurse wie Nitrox, Unterwasserfotografie, Drift Diving oder Deep Diving erweitern die Fähigkeiten und kosten zwischen 100 und 200 Euro pro Kurs. Viele Tauchbasen auf Sipadan, Mabul und Tioman bieten auch technisches Tauchen (Trimix, Rebreather) für erfahrene Taucher an. Wer eine Karriere im Tauchbereich anstrebt, kann den Divemaster-Kurs absolvieren, der mehrere Wochen dauert und etwa 800 bis 1.200 Euro kostet. Dieser Kurs qualifiziert dazu, als professioneller Guide zu arbeiten und ist der erste Schritt zur Instructor-Zertifizierung. Die Perhentian Islands und Tioman sind beliebte Orte für Divemaster-Kurse, da die Lebenshaltungskosten niedrig sind und viele Schulen kostenfreie oder stark vergünstigte Unterkunft während der Ausbildung anbieten.
Ausrüstung und Vorbereitung
Die richtige Ausrüstung und Vorbereitung sind entscheidend für eine sichere und angenehme Tauchreise. Malaysia bietet ausgezeichnete Verleih-Infrastruktur, aber eigene Ausrüstung hat Vorteile.
Mieten oder kaufen
Die meisten Tauchpakete beinhalten den kompletten Equipment-Verleih (Tauchanzug, Jacket, Atemregler, Flossen, Maske, Bleigurt). Die Qualität ist in seriösen Tauchbasen gut, und die Ausrüstung wird regelmäßig gewartet. Wer jedoch häufig taucht oder spezielle Anforderungen hat (z.B. bei Körpergröße oder medizinischen Bedingungen), sollte eigene Ausrüstung mitbringen. Eine gut sitzende Maske und Schnorchel sind besonders wichtig und kosten nicht viel. Flossen können ebenfalls leicht im Gepäck transportiert werden. Jacket und Atemregler sind schwerer und teurer, viele Taucher mieten diese vor Ort. Ein 3mm-Neoprenanzug reicht für Malaysias warme Gewässer aus und bietet Schutz vor Sonne und leichten Quallen. Einige Taucher bevorzugen Lycra-Anzüge oder tauchen nur in Badekleidung mit Rashguard.
Tauchcomputer sind hilfreich, um Tauchprofile zu überwachen und Dekompressionsgrenzen einzuhalten. Viele Tauchbasen verleihen Computer gegen eine Gebühr von 5 bis 10 Euro pro Tag. Unterwasserkameras werden immer beliebter – von einfachen Action-Cams (GoPro) bis zu professionellen Spiegelreflexkameras in Unterwassergehäusen. Die Perhentian Islands und Sipadan bieten spektakuläre Fotomotive. Einige Tauchbasen haben Fotografen, die gegen Gebühr Fotos und Videos Ihrer Tauchgänge erstellen. Denken Sie auch an Sonnenschutz, After-Sun-Lotion und ausreichend Trinkwasser. Eine Taucherversicherung (z.B. DAN) ist dringend empfohlen und kostet etwa 50 bis 100 Euro pro Jahr. Sie deckt Behandlungskosten bei Dekompressionskrankheit und Notfall-Evakuierungen ab.
Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Malaysias Korallenriffe sind durch Klimawandel, Überfischung und Tourismus bedroht. Verantwortungsbewusste Taucher können einen Beitrag zum Schutz leisten.
Richtiges Verhalten unter Wasser
Berühren Sie niemals Korallen oder Meereslebewesen. Selbst leichte Berührungen können Korallen beschädigen, die Jahrzehnte zum Wachsen benötigen. Achten Sie auf Ihre Tarierung, um nicht versehentlich Riffe zu treffen. Füttern Sie keine Fische, da dies ihr natürliches Verhalten verändert. Nehmen Sie nichts mit (keine Muscheln, keine Korallenstücke) und hinterlassen Sie keinen Müll. Viele Tauchbasen organisieren Reef-Clean-Up-Tauchgänge, bei denen Taucher Plastik und anderen Müll vom Meeresboden sammeln. Verwenden Sie riffsichere Sonnencreme, da herkömmliche Produkte Chemikalien enthalten, die Korallen schädigen. Unterstützen Sie lokale Naturschutzprojekte durch Spenden oder Freiwilligenarbeit. Einige Resorts auf Sipadan und Mabul arbeiten mit Organisationen zusammen, die Korallen-Restauration betreiben.
Häufig gestellte Fragen zu Tauchreisen in Malaysia
Benötige ich eine Tauchversicherung für Malaysia?
Ja, eine Tauchversicherung ist dringend empfohlen. Die nächste Dekompressionskammer befindet sich in Kota Kinabalu (Sabah) oder Kuala Lumpur, und eine Behandlung kann Zehntausende Euro kosten. DAN (Divers Alert Network) bietet spezielle Tauchversicherungen ab etwa 50 Euro jährlich an, die Behandlung, Evakuierung und Rücktransport abdecken. Viele Tauchbasen verlangen den Nachweis einer Versicherung vor Beginn der Tauchgänge. Überprüfen Sie auch, ob Ihre Reisekrankenversicherung Tauchen abdeckt – viele Standard-Policen schließen Tauchunfälle aus.
Wie schwierig ist Sipadan Tauchen wirklich?
Sipadan ist für fortgeschrittene Taucher empfohlen, da es starke Strömungen, Tieftauchgänge (bis 40 Meter an den Steilwänden) und gelegentlich raue See gibt. Ein Minimum von 20 geloggten Tauchgängen und der Advanced Open Water Diver sind oft Voraussetzung. Die Strömungen können unerwartet stark werden, daher ist gute Tarierungskontrolle essentiell. Anfänger sollten zuerst auf Mabul oder den Perhentian Islands Erfahrung sammeln. Die Tauchguides sind jedoch sehr erfahren und passen die Tauchplätze an das Niveau der Gruppe an. Mit guter Vorbereitung und Respekt vor den Bedingungen können auch weniger erfahrene Taucher Sipadan sicher genießen.
Kann ich auf den Perhentian Islands auch nur schnorcheln?
Absolut. Die Perhentian Islands sind ein Paradies für Schnorchler. Die meisten Strände haben Hausriffe, die direkt vom Ufer aus erreichbar sind. Sie sehen Schildkröten, bunte Korallen, Clownfische und kleine Riffhaie. Schnorchelausrüstung kann für 5 bis 10 Euro pro Tag gemietet werden. Viele Resorts bieten kostenfreie Schnorchelausrüstung für Gäste an. Geführte Schnorcheltouren per Boot zu den besten Spots kosten etwa 20 bis 30 Euro und beinhalten mehrere Stopps. Die Wassertiefe an den Schnorchelspots beträgt meist 2 bis 8 Meter, perfekt auch für Kinder und weniger erfahrene Schwimmer.
Eine Tauchreise in Malaysia bietet für jeden Taucher das Richtige: Das Weltklasse-Erlebnis Sipadan Tauchen mit Großfischen und dramatischen Riffen sowie günstige PADI-Kurse auf den Perhentian Islands in entspannter Atmosphäre. Mit den richtigen Angeboten und einer Buchung als Paket können Sie eine attraktive Ermäßigung erhalten und Ihre Traumreise verwirklichen. Suchen Sie Angebote für das exklusive Sipadan Tauchen in Borneo, oder möchten Sie günstige 4*-Hotels mit Tauchbasis auf den Perhentian Islands sehen? Kontaktieren Sie uns, um Ihre perfekte Tauchreise in Malaysia zu planen.