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Bhutan-Rundreise: Die besten Routen & Angebote
Zusammenfassung
Eingebettet zwischen den majestätischen Gipfeln des Himalayas erstreckt sich Bhutan als ein mystisches Königreich, das sich bewusst gegen den Massentourismus entschieden hat. Dieses kleine Land zwischen China und Indien hat sich seine Authentizität und spirituelle Reinheit bewahrt und bietet Reisenden eine außergewöhnliche Gelegenheit, in eine Kultur einzutauchen, die das Bruttonationalglück über das Bruttoinlandsprodukt stellt. Mit seinen beeindruckenden Klosterfestungen, den Dzongs, die sich an steile Berghänge schmiegen, den bunten Gebetsfahnen, die im Wind flattern, und einer Bevölkerung, die ihre Traditionen mit Stolz lebt, verspricht eine Bhutan-Rundreise Erlebnisse, die weit über gewöhnliche Reiseziele hinausgehen. Die dramatischen Landschaften wechseln zwischen subtropischen Tälern, dichten Wäldern und schneebedeckten Gipfeln, während buddhistische Klöster und Tempel das spirituelle Herzstück dieser faszinierenden Nation bilden.
Unsere Top-Reisen in Bhutan
1. Rundreise in Bhutan in 8 oder 10 Nächten

Diese sorgfältig konzipierte Rundreise führt Sie von Delhi aus in das Königreich Bhutan und ermöglicht Ihnen eine umfassende Entdeckung der wichtigsten Regionen des Landes. Die Reise beginnt mit einem spektakulären Flug nach Paro, bei dem Sie an klaren Tagen die imposanten Himalaya-Gipfel bewundern können. Von dort aus führt Sie die Route durch die Hauptstadt Thimphu, wo Sie die einzigartige Mischung aus Tradition und Moderne erleben werden. Weiter geht es nach Gangtey, einem malerischen Tal, das für seine Population seltener Schwarzhalskraniche bekannt ist, und nach Punakha mit seinem prächtigen Dzong am Zusammenfluss zweier Flüsse. Der Höhepunkt der Reise ist zweifellos die Wanderung zum legendären Tigernest-Kloster Taktshang, das scheinbar an einer senkrechten Felswand klebt und eines der heiligsten buddhistischen Heiligtümer der Himalaya-Region darstellt. Die 10-Nächte-Variante beinhaltet zusätzlich das spirituelle Bumthang-Tal mit seinen uralten Tempeln und dem charmanten Ura-Tal. Während der gesamten Rundreise begleitet Sie ein englischsprachiger Guide, und die Vollpension sorgt dafür, dass Sie sich ganz auf die kulturellen und landschaftlichen Schönheiten konzentrieren können.
2. Einzigartige Bhutan Rundreise mit Aufenthalt in Six Senses Hotels

Für Reisende, die höchsten Komfort mit authentischen kulturellen Erlebnissen verbinden möchten, bietet diese exklusive Rundreise die perfekte Kombination. Sie übernachten in den außergewöhnlichen Six Senses Lodges, die an drei strategischen Orten in Bhutan positioniert sind. Das Six Senses Thimphu wird als "Palace in the Sky" bezeichnet und thront majestätisch über dem Tal mit spektakulärem Blick auf die gigantische Buddha Dordenma Statue. Das Six Senses Punakha, bekannt als "Flying Farmhouse Amidst Rice Fields", integriert sich harmonisch in die terrassierten Reisfelder und bietet einen Pool mit atemberaubender Aussicht. Das Six Senses Paro, die "Stone Ruins", wurde geschmackvoll in die Ruinen eines historischen Dzongs aus dem zwölften Jahrhundert integriert. Jede Lodge verfügt über erstklassige Spa-Einrichtungen, Yoga-Studios und Meditationsräume, die perfekt auf die spirituelle Atmosphäre Bhutans abgestimmt sind. Die Vollpension mit Snacks während der gesamten Reise beinhaltet kulinarische Erlebnisse, die lokale bhutanische Spezialitäten mit internationalen Geschmäckern verbinden. Ein besonderes Highlight ist das Abschiedsessen in den steinernen Ruinen des Dzongs in Paro, bei dem Sie traditionelle bhutanische Kleidung tragen und bei Kerzenlicht, Live-Musik und privaten Volkstänzen eine königliche Mahlzeit genießen können.
Bhutan entdecken: Das letzte Shangri-La
Bhutan hat sich bewusst der Globalisierung widersetzt und seinen Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung gewählt, die das Wohlbefinden der Bevölkerung und den Schutz der Umwelt in den Mittelpunkt stellt. Das Königreich ist das einzige Land der Welt, das eine negative CO2-Bilanz aufweist, da mehr als siebzig Prozent seiner Fläche von dichten Wäldern bedeckt sind. Die bhutanische Regierung hat eine Politik verfolgt, die den Tourismus bewusst reguliert, um die kulturelle Identität und die natürliche Umwelt zu schützen. Diese Philosophie spiegelt sich im Konzept des Bruttonationalglücks wider, das vom vierten König Jigme Singye Wangchuck in den siebziger Jahren eingeführt wurde. Anders als westliche Länder misst Bhutan seinen Erfolg nicht nur an wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern bewertet auch die psychische Gesundheit, die kulturelle Vielfalt, den Umweltschutz und die gute Regierungsführung. Für Besucher bedeutet dies, dass Sie ein Land erleben werden, in dem die Menschen noch in traditioneller Tracht gehen, buddhistische Rituale zum Alltag gehören und die natürliche Umgebung von atemberaubender Schönheit ist. Die Isolation Bhutans bis in die siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts hat dazu geführt, dass viele Traditionen unverändert erhalten geblieben sind, während das Fernsehen erst im Jahr 1999 eingeführt wurde.
Die ideale Route: Vom Westen ins Zentrum Bhutans
Paro: Das Tor zum Königreich
Ihre Bhutan-Rundreise beginnt in der Regel mit einem unvergesslichen Flug nach Paro, der als einer der spektakulärsten und technisch anspruchsvollsten Anflüge der Welt gilt. Nur wenige ausgewählte Piloten sind für die Landung auf dem Paro International Airport zertifiziert, da das Flugzeug zwischen hohen Bergen hindurchmanövriert und die Landebahn erst im letzten Moment sichtbar wird. Das Paro-Tal liegt auf einer Höhe von etwa 2.200 Metern und bietet eine perfekte Einführung in die bhutanische Kultur und Landschaft. Der Paro Dzong, auch als Rinpung Dzong bekannt, ist eine der schönsten Klosterfestungen des Landes und wurde im siebzehnten Jahrhundert erbaut. Seine massive Architektur mit dicken Mauern, geschnitzten Holzbalkonen und goldenen Dächern beeindruckt jeden Besucher. Im Inneren des Dzongs können Sie prächtige buddhistische Wandmalereien, antike Statuen und religiöse Artefakte bewundern. Das Ta Dzong, ein ehemaliger Wachturm, beherbergt heute das Nationalmuseum mit einer faszinierenden Sammlung von bhutanischen Kunstwerken, Waffen, Textilien und natürlichen Exponaten. Die typische Nyamai Zampa, eine traditionelle überdachte Holzbrücke aus dem sechzehnten Jahrhundert, verbindet den Dzong mit der Stadt und ist ein beliebtes Fotomotiv. Das Paro-Tal ist auch für seine fruchtbaren Böden bekannt, auf denen Äpfel und roter Reis angebaut werden.
Thimphu: Tradition trifft Moderne
Die Hauptstadt Thimphu ist die einzige Hauptstadt der Welt ohne Verkehrsampeln und verkörpert die einzigartige Mischung aus traditioneller bhutanischer Kultur und vorsichtiger Modernisierung. Mit etwa hunderttausend Einwohnern ist Thimphu das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Königreichs. Der majestätische Tashichho Dzong, der am Ufer des Wang Chhu Flusses thront, dient als Sitz der Regierung und des Königshauses sowie als Sommerresidenz des Je Khenpo, des obersten Abtes von Bhutan. Die imposante Festung wurde im siebzehnten Jahrhundert erbaut und mehrfach restauriert, wobei die traditionelle bhutanische Architektur ohne Verwendung von Nägeln streng eingehalten wurde. Die riesige Buddha Dordenma Statue, die über dem Tal wacht, ist mit zweiundfünfzig Metern Höhe eine der größten Buddha-Statuen der Welt und beherbergt in ihrem Inneren über einhunderttausend kleinere Buddha-Figuren. Der National Memorial Chorten ist ein wichtiger religiöser Ort, der dem dritten König von Bhutan gewidmet ist und täglich von Gläubigen umrundet wird, die ihre Gebetsmühlen drehen. Das Folk Heritage Museum bietet einen authentischen Einblick in das traditionelle bhutanische Leben mit einem nachgebauten Bauernhaus aus dem neunzehnten Jahrhundert, komplett mit Werkzeugen, Möbeln und Haushaltswaren. Der lebhafte Wochenendmarkt von Thimphu ist ein faszinierender Ort, an dem Bauern aus den umliegenden Tälern frisches Gemüse, Chilis, Käse, Gewürze und handgefertigte Produkte verkaufen.
Punakha: Das subtropische Paradies
Das Punakha-Tal liegt auf einer niedrigeren Höhe von etwa 1.300 Metern und genießt ein angenehmes subtropisches Klima, das es zum idealen Winterziel macht. Der spektakuläre Punakha Dzong, oft als der schönste Dzong Bhutans bezeichnet, liegt strategisch am Zusammenfluss der Flüsse Pho Chhu und Mo Chhu. Diese prächtige Festung aus dem siebzehnten Jahrhundert diente jahrhundertelang als Winterresidenz der bhutanischen Königsfamilie und beherbergt noch heute wichtige religiöse Reliquien. Die Architektur des Dzongs ist atemberaubend, mit kunstvoll geschnitzten Holzarbeiten, goldenen Dächern und farbenprächtigen Wandmalereien, die Szenen aus dem Leben Buddhas darstellen. Die malerische Landschaft um Punakha wird von terrassierten Reisfeldern, tropischen Bananenpflanzen und blühenden Jacaranda-Bäumen dominiert. Der Chimi Lhakhang Tempel, der dem exzentrischen Lama Drukpa Kuenley gewidmet ist, der als "göttlicher Verrückter" bekannt ist, zieht Paare an, die sich Kindersegen wünschen. Eine Wanderung durch die malerischen Dörfer und Reisfelder zu diesem Tempel bietet wunderbare Einblicke in das ländliche Leben Bhutans. Die längste Hängebrücke des Landes verbindet die beiden Flussufer und bietet spektakuläre Ausblicke auf den Dzong und die umliegenden Berge. Im Frühjahr verwandeln lila Jacaranda-Blüten das Tal in ein Farbenmeer.
Phobjikha-Tal: Naturparadies und Kranichschutzgebiet
Das glaciale Phobjikha-Tal ist eines der wichtigsten Naturschutzgebiete Bhutans und Teil des Black Mountains Nationalparks. Dieses weite, offene Tal auf etwa 3.000 Metern Höhe ist die Winterheimat von bis zu 300 seltenen Schwarzhalskranichen, die jedes Jahr zwischen November und März aus Tibet hierher migrieren. Das Royal Society for Protection of Nature Zentrum bietet informative Ausstellungen über diese gefährdeten Vögel und die Ökologie des Tales. Die Gangtey Goemba, ein historisches Kloster aus dem siebzehnten Jahrhundert, thront majestätisch über dem Tal und ist das größte Nyingma-Kloster in Bhutan. Wanderungen durch das Tal führen Sie durch idyllische Dörfer mit traditionellen bhutanischen Bauernhäusern, vorbei an Gebetsfahnen und durch dichte Wälder mit Rhododendren und Magnolien. Die lokale Bevölkerung besteht hauptsächlich aus halbnomadischen Yak-Hirten, die ihre traditionelle Lebensweise bewahrt haben. Das Tal bietet auch hervorragende Möglichkeiten zum Mountainbiken und zur Vogelbeobachtung. Der jährliche Black-Necked Crane Festival im November feiert die Ankunft der Kraniche mit traditionellen Tänzen und kulturellen Aufführungen.
Bumthang: Das spirituelle Herz Bhutans
Die Bumthang-Region besteht aus vier malerischen Tälern und gilt als das spirituelle Zentrum Bhutans. Hier finden sich einige der ältesten Tempel und heiligsten buddhistischen Stätten des Königreichs. Der Jambay Lhakhang, der im siebten Jahrhundert vom tibetischen König Songtsen Gampo erbaut wurde, gehört zu den ältesten buddhistischen Tempeln in Bhutan. Der Kurjey Lhakhang ist eine der heiligsten Stätten des Landes, da hier Guru Rinpoche meditiert und seinen Körperabdruck in einem Felsen hinterlassen haben soll. Der Tamshing Lhakhang beherbergt einige der ältesten und wertvollsten religiösen Wandmalereien Bhutans. Das charmante Ura-Tal bietet eine der am besten erhaltenen traditionellen bhutanischen Dorfstrukturen mit eng aneinandergereihten Steinhäusern. Die Region ist auch für ihre handgewebten Textilien bekannt, insbesondere die farbenfrohen Yathra-Wolldecken aus dem Chumey-Tal. Bumthang produziert zudem den einzigen bhutanischen Apfelwein und Honig von hervorragender Qualität. Die Höhenlage von etwa 2.800 Metern sorgt für ein kühles, angenehmes Klima.
Die Highlights: Das sollten Sie nicht verpassen
Taktshang: Das legendäre Tigernest-Kloster
Das Taktshang Goemba, international als Tigernest-Kloster bekannt, ist zweifellos das ikonischste Wahrzeichen Bhutans und eine der spektakulärsten religiösen Stätten im gesamten Himalaya. Das Kloster klebt scheinbar an einer senkrechten Felswand neunhundert Meter über dem Paro-Tal auf einer Höhe von dreitausendeinhundert Metern. Der Legende nach flog Guru Rinpoche, der den Buddhismus nach Bhutan brachte, im achten Jahrhundert auf dem Rücken einer fliegenden Tigerin zu dieser Höhle und meditierte dort drei Jahre, drei Monate, drei Wochen, drei Tage und drei Stunden lang. Die Wanderung zum Kloster beginnt am Fuße des Berges und führt etwa drei Stunden steil bergauf durch duftende Kiefern- und Rhododendronwälder. Bunte Gebetsfahnen markieren den gewundenen Pfad, und mehrere Aussichtspunkte bieten spektakuläre Blicke auf das Kloster, das wie ein Wunder der Architektur wirkt. Etwa auf halber Strecke befindet sich ein Rasthaus, in dem Sie bei Tee und Snacks die Aussicht genießen können. Der letzte Abschnitt führt durch einen Wasserfall und über steile Treppen hinauf zum Klostereingang. Im Inneren befinden sich mehrere Tempel mit heiligen Statuen, Wandmalereien und der eigentlichen Meditationshöhle von Guru Rinpoche. Die spirituelle Atmosphäre ist überwältigend, verstärkt durch den Klang von Gebetstrommeln und das Murmeln der Mönche. Der Abstieg dauert etwa zwei Stunden. Obwohl die Wanderung körperlich anspruchsvoll ist, gehört sie zu den unvergesslichsten Erlebnissen einer Bhutan-Reise.
Dzongs: Beeindruckende Klosterfestungen
Die Dzongs sind monumentale Festungen, die als religiöse, militärische und administrative Zentren dienen und das architektonische Erbe Bhutans repräsentieren. Diese massiven Strukturen wurden ohne Verwendung von Bauplänen oder Nägeln errichtet, wobei die Handwerker ihr Wissen mündlich weitergaben. Die meisten Dzongs wurden im siebzehnten Jahrhundert unter der Herrschaft von Zhabdrung Ngawang Namgyal erbaut, der Bhutan als Nation vereinte. Die Architektur folgt strengen traditionellen Regeln mit dicken, nach innen geneigten Wänden aus gestampfter Erde und Stein, kunstvoll geschnitzten Holzbalkonen und goldenen Dächern. Jeder Dzong ist in zwei Hauptbereiche unterteilt: den religiösen Bereich mit Tempeln und Mönchsunterkünften sowie den administrativen Bereich mit Regierungsbüros. Die Wandmalereien in den Dzongs zeigen religiöse Szenen, Schutzgottheiten und die Lebensgeschichten bedeutender Lamas. Trongsa Dzong ist der größte Dzong in Bhutan und thront spektakulär auf einem Bergrücken, der das Tal dominiert. Er spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes, da alle bhutanischen Könige vor ihrer Krönung traditionell als Gouverneur von Trongsa dienten. Wangdue Phodrang Dzong bietet herrliche Ausblicke über das gleichnamige Tal, obwohl Teile davon bei einem Brand im Jahr zweitausendzwölf zerstört wurden und seither restauriert werden. Simtokha Dzong, der älteste Dzong Bhutans aus dem Jahr 1622, beherbergt heute eine Schule für buddhistische Studien.
Klosterfeste: Farbenprächtige Tshechus
Die Tshechus sind jährliche buddhistische Festivals, die zu Ehren von Guru Rinpoche in allen Dzongs und wichtigen Klöstern Bhutans gefeiert werden. Diese mehrtägigen Veranstaltungen sind die wichtigsten religiösen und sozialen Ereignisse im bhutanischen Kalender und ziehen Tausende von Pilgern und Zuschauern an. Die Hauptattraktion sind die spektakulären Cham-Tänze, bei denen Mönche und Laien in prächtigen, bunten Kostümen und kunstvollen Masken auftreten. Jeder Tanz erzählt eine religiöse Geschichte oder stellt moralische Lehren dar und soll die Zuschauer segnen und von bösen Geistern befreien. Die Masken repräsentieren verschiedene Gottheiten, Tiere und Dämonen, wobei jede Farbe und jedes Detail symbolische Bedeutung hat. Die Tänzer bewegen sich in hypnotischen, rituellen Choreografien zum Klang traditioneller Instrumente wie Trommeln, Zimbeln, Trompeten und langen Hörnern. Ein besonderer Höhepunkt ist die Enthüllung des riesigen Thongdrel, eines heiligen Wandteppichs, der bei Sonnenaufgang am letzten Tag ausgerollt wird. Es wird geglaubt, dass das bloße Betrachten dieses Thongdrel von Sünden reinigt. Die Atmosphäre während eines Tshechus ist festlich und spirituell zugleich, mit Familien in traditioneller Tracht, Picknicks, Markständen und einem Gefühl tiefer Gemeinschaft. Die wichtigsten Tshechus finden in Paro im Frühjahr, in Thimphu im Herbst und in Punakha im Winter statt. Eine Reiseplanung, die ein Tshechu einbezieht, ist sehr empfehlenswert, da diese Festivals einen unvergleichlichen Einblick in die lebendige buddhistische Kultur Bhutans bieten.
Reiseplanung und Kosten: Was erwartet Sie bei einer Bhutan-Rundreise
Die Sustainable Development Fee: Verantwortungsvoller Tourismus
Bhutan verfolgt eine Tourismusstrategie mit hohem Wert und geringer Auswirkung, die durch die Sustainable Development Fee umgesetzt wird. Diese Gebühr beträgt aktuell einhundert US-Dollar pro Person und Nacht und wird vom bhutanischen Staat erhoben. Vor September 2022 lag diese Gebühr bei 65 US-Dollar, wurde jedoch erhöht, um den Tourismus noch nachhaltiger zu gestalten und die Infrastruktur sowie Umweltschutzmaßnahmen zu finanzieren. Die Einnahmen aus dieser Gebühr fließen in kostenfreie Bildungs- und Gesundheitsprogramme, den Erhalt kultureller Stätten, Umweltschutzprojekte und die Entwicklung ländlicher Gebiete. Diese Politik stellt sicher, dass der Tourismus dem Land und seiner Bevölkerung tatsächlich zugutekommt und nicht zu einer Kommerzialisierung oder Zerstörung der Kultur führt. Kinder unter sechs Jahren sind von dieser Gebühr befreit, Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zahlen einen reduzierten Satz. Reisende aus Indien, Bangladesch und den Malediven unterliegen etwas günstigeren Regelungen. Die SDF muss im Voraus über einen registrierten bhutanischen Reiseveranstalter oder über das offizielle Online-Portal bezahlt werden. Diese Gebühr ist nicht verhandelbar und gilt für alle Reisenden unabhängig vom gewählten Unterkunftsstandard.
Gesamtkosten: Budget für Ihre Bhutan-Reise
Die Gesamtkosten für eine Bhutan-Rundreise liegen typischerweise zwischen 300 und 500 Euro pro Person und Tag, abhängig vom gewählten Komfortniveau und der Gruppengröße. In diesem Pauschalpreis sind die Sustainable Development Fee, Unterkunft in 3- oder 4-Sterne-Hotels, Vollpension, ein privater englischsprachiger Guide, ein privater Fahrer mit Fahrzeug, alle Eintrittsgebühren für Sehenswürdigkeiten sowie interne Transfers enthalten. Für Luxusreisende, die in Premium-Hotels wie den Six Senses Lodges übernachten möchten, können die Kosten auf sechshundert bis achthundert Euro pro Tag steigen. Einzelreisende müssen mit einem Einzelzimmerzuschlag rechnen, während größere Gruppen oft günstigere Pro-Person-Preise erhalten. Der Flug nach Bhutan ist im Pauschalpreis nicht enthalten und muss separat gebucht werden. Internationale Flüge nach Delhi oder Kathmandu kosten je nach Saison zwischen 500 und 1000 Euro, während der Weiterflug nach Paro zusätzlich etwa dreihundert bis fünfhundert Euro kostet. Optionale Extras wie ein deutschsprachiger Guide, Spa-Behandlungen, alkoholische Getränke, Trinkgelder und persönliche Einkäufe kommen hinzu. Obwohl Bhutan zweifellos ein hochpreisiges Reiseziel ist, rechtfertigt die Qualität der Erfahrung, die umfassenden inkludierten Leistungen und das Wissen, dass Ihre Ausgaben zur nachhaltigen Entwicklung des Landes beitragen, die Kosten für die meisten Reisenden.
Visum und Einreise: Bürokratische Anforderungen
Für die Einreise nach Bhutan benötigen alle ausländischen Staatsangehörigen ein Visum, mit Ausnahme von Bürgern aus Indien, Bangladesch und den Malediven. Das Visum kann nicht direkt bei einer bhutanischen Botschaft beantragt werden, sondern muss über einen registrierten bhutanischen Reiseveranstalter oder das offizielle Online-Portal arrangiert werden. Nachdem Sie Ihre Reise gebucht und die vollständige Zahlung geleistet haben, beantragt Ihr Reiseveranstalter das Visum in Ihrem Namen. Sie erhalten dann eine Visa Clearance Letter, die Sie ausdrucken und zum Flughafen mitbringen müssen. Das eigentliche Visum wird bei Ankunft am Flughafen Paro in Ihren Reisepass gestempelt. Die Visagebühr beträgt 40 US-Dollar und wird separat berechnet. Ihr Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Es gibt keine bhutanischen Botschaften in Deutschland, sodass der gesamte Prozess über Ihren Reiseveranstalter abgewickelt wird. Die Bearbeitungszeit beträgt normalerweise wenige Tage bis zwei Wochen, daher sollten Sie Ihre Reise nicht in letzter Minute planen. Für die Weiterreise über Indien benötigen Sie möglicherweise auch ein indisches Transitvisum oder E-Visum. Impfungen sind für die Einreise nach Bhutan nicht vorgeschrieben, aber Impfungen gegen Hepatitis A und B, Typhus und Tetanus werden empfohlen.
Beste Reisezeit: Klarer Himmel und blühende Täler
Die ideale Reisezeit für Bhutan hängt von Ihren Prioritäten ab, wobei die Hauptsaisons von März bis Mai und von September bis November gelten. Der Frühling von März bis Mai bietet angenehme Temperaturen, blühende Rhododendronwälder in allen Farben von Weiß über Rosa bis Tiefrot und hervorragende Sicht auf die Himalaya-Gipfel. Die Täler sind grün und lebendig, die Landschaft wirkt besonders malerisch. Dies ist auch eine gute Zeit für Vogelbeobachtungen, da viele Zugvögel in Bhutan verweilen. Das wichtige Paro Tshechu findet typischerweise im Frühjahr statt. Die Herbstmonate von September bis November gelten als absolute Hochsaison mit dem klarsten Himmel, der besten Fernsicht auf die schneebedeckten Berge und stabilen Wetterbedingungen. Die Temperaturen sind angenehm kühl, die Luft ist klar und frisch. In dieser Zeit finden auch die meisten Tshechus statt, darunter das große Thimphu Tshechu im September oder Oktober. Die Herbstsaison ist besonders beliebt bei Fotografen und Trekkern. Die Monsunzeit von Juni bis August bringt heftige Regenfälle, besonders im Süden und Osten des Landes, wobei das westliche Bhutan weniger betroffen ist. Die Landschaft ist in dieser Zeit üppig grün, aber die Sicht auf die Berge ist oft durch Wolken versperrt, und Straßen können durch Erdrutsche blockiert werden. Dafür sind die Preise günstiger und die Touristenzahlen geringer. Der Winter von Dezember bis Februar ist kalt, besonders in höheren Lagen, aber die Täler von Punakha und Paro bleiben angenehm. Dies ist die beste Zeit zur Beobachtung der Schwarzhalskraniche im Phobjikha-Tal, und das Punakha Tshechu findet im Februar statt. Die klare Winterluft bietet spektakuläre Bergblicke, und Schnee verleiht den Dzongs eine märchenhafte Atmosphäre.
Praktische Tipps und Etikette
Beim Besuch religiöser Stätten gelten in Bhutan strenge Kleiderregeln. Männer und Frauen sollten lange Hosen oder Röcke tragen, die mindestens bis zu den Knien reichen, und Oberteile mit langen Ärmeln. Schultern und Knie müssen bedeckt sein. Schuhe werden vor dem Betreten von Tempeln ausgezogen. Im Inneren bewegen Sie sich im Uhrzeigersinn um heilige Objekte und Stupas. Fotografieren ist in vielen Tempeln verboten, fragen Sie immer um Erlaubnis. Bhutan nimmt den Umweltschutz sehr ernst, und Rauchen ist in der Öffentlichkeit weitgehend verboten. Der Import von Tabakprodukten ist zwar seit 2020 unter bestimmten Bedingungen erlaubt, jedoch mit hohen Steuern belegt. Rauchen ist nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt. Die Höhenlage kann zu Problemen mit der Höhenkrankheit führen, besonders bei schnellem Aufstieg. Trinken Sie viel Wasser, vermeiden Sie Alkohol in den ersten Tagen, und nehmen Sie sich Zeit für die Akklimatisierung. Bei Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel sollten Sie langsamer gehen oder in niedrigere Höhen absteigen. Die bhutanische Küche ist bekannt für ihre Schärfe, insbesondere das Nationalgericht Ema Datshi, ein scharfer Käse-Chili-Eintopf. Wenn Sie empfindlich auf Schärfe reagieren, informieren Sie Ihren Guide im Voraus. Trinkgeld ist in Bhutan nicht üblich, wird aber von Guides und Fahrern zunehmend erwartet, besonders von internationalen Gästen. Als Richtwert gelten 10 bis 15 US-Dollar pro Tag für Ihren Guide und fünf bis zehn US-Dollar für Ihren Fahrer. Die bhutanische Währung ist der Ngultrum, der im Verhältnis eins zu eins an die indische Rupie gekoppelt ist. Indische Rupien werden überall akzeptiert. Kreditkarten werden in größeren Hotels und einigen Geschäften akzeptiert, aber Bargeld ist für kleine Einkäufe notwendig. Geldautomaten gibt es in den größeren Städten.
Häufig gestellte Fragen zu Rundreisen in Buthan (FAQ):
Wie viele Tage sollte man für eine Bhutan-Rundreise einplanen?
Die ideale Dauer für eine Bhutan-Rundreise liegt zwischen 8 und 12 Tagen. In dieser Zeit können Sie die wichtigsten Highlights wie Paro, Thimphu, Punakha und das Phobjikha-Tal besuchen sowie die Wanderung zum Tigernest-Kloster unternehmen. Kürzere Reisen von 5 bis 7 Tagen konzentrieren sich auf das westliche Bhutan, während längere Reisen von vierzehn Tagen auch das zentrale Bumthang-Tal und weitere abgelegene Regionen einschließen können. Berücksichtigen Sie auch die An- und Abreise über Delhi oder Kathmandu, die zusätzliche Tage in Anspruch nimmt.
Kann man Bhutan auch individuell ohne gebuchte Rundreise bereisen?
Nein, individuelles Reisen ohne gebuchte Tour ist in Bhutan nicht möglich. Alle ausländischen Besucher müssen ihre Reise über einen registrierten bhutanischen Reiseveranstalter oder das offizielle Online-Portal buchen und die Sustainable Development Fee bezahlen. Sie müssen von einem lizenzierten Guide begleitet werden, der Ihre gesamte Reise organisiert. Diese Regelung dient dem Schutz der Kultur und Umwelt sowie der Sicherstellung eines qualitativ hochwertigen Tourismus. Innerhalb dieser Struktur können Sie jedoch Ihre Reiseroute individuell gestalten und spezielle Interessen berücksichtigen lassen.
Ist eine Bhutan-Rundreise auch für ältere Reisende oder Familien mit Kindern geeignet?
Bhutan kann sowohl für ältere Reisende als auch für Familien mit Kindern geeignet sein, erfordert aber eine sorgfältige Planung. Die Höhenlage und teilweise anspruchsvollen Wanderungen können herausfordernd sein, aber die meisten Sehenswürdigkeiten sind mit dem Fahrzeug erreichbar. Die Wanderung zum Tigernest kann für weniger mobile Reisende durch einen Ritt auf einem Pony bis zur Hälfte der Strecke erleichtert werden. Für Familien bietet Bhutan eine sichere, saubere Umgebung und kulturelle Erlebnisse, die auch Kinder faszinieren. Allerdings sollten Sie beachten, dass einige Hotels keine speziellen Kindereinrichtungen haben und die langen Fahrstrecken für kleine Kinder anstrengend sein können.
Eine Rundreise durch Bhutan ist mehr als ein gewöhnlicher Urlaub. Es ist eine transformative Erfahrung, die Sie in eine Welt entführt, in der spirituelle Werte, kulturelle Authentizität und Umweltschutz im Mittelpunkt stehen. Die atemberaubenden Landschaften, die beeindruckenden Klosterfestungen und die herzliche Gastfreundschaft der bhutanischen Bevölkerung werden Sie nachhaltig beeindrucken. Obwohl Bhutan ein hochpreisiges Reiseziel ist, rechtfertigt die Qualität der Erfahrung und das Wissen, dass Ihr Besuch zur nachhaltigen Entwicklung dieses bemerkenswerten Königreichs beiträgt, jeden investierten Euro. Lassen Sie sich von der Magie des letzten Shangri-La verzaubern und entdecken Sie, warum Bhutan als das glücklichste Land der Welt gilt.
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