Rundreise durch Vietnam: Die besten Routen & Angebote
Zusammenfassung
Vietnam zieht Reisende mit seiner außergewöhnlichen Mischung aus pulsierenden Städten, atemberaubenden Landschaften und einer jahrtausendealten Kultur in seinen Bann. Von den nebelverhangenen Bergen im Norden über die kaiserlichen Städte Zentralvietnams bis zu den tropischen Stränden im Süden bietet das Land eine faszinierende Vielfalt. Die legendäre Straßenküche, gastfreundliche Menschen und spektakuläre Naturwunder machen jede Vietnam-Rundreise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ob Sie durch die Altstadt von Hanoi schlendern, auf einer traditionellen Dschunke durch die Halong-Bucht gleiten oder die Laternen von Hoi An bewundern – Vietnam verspricht eine Reise voller authentischer Begegnungen und beeindruckender Momente.
Unsere Top-Reisen nach Vietnam
1. Rundreise durch Vietnam in 4*- oder 5*-Hotels

Entdecken Sie die Höhepunkte Vietnams auf einer sorgfältig zusammengestellten Rundreise von Ho-Chi-Minh-Stadt über das charmante Hoi An bis nach Hanoi. Diese 10-Nächte-Tour führt Sie zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes und bietet Ihnen die Wahl zwischen komfortablen Superior 4*-Hotels und luxuriösen Deluxe 4/5*-Unterkünften. Ein besonderes Highlight ist die Übernachtung auf einem traditionellen Boot in der weltberühmten Halong-Bucht, wo Sie zwischen bizarren Kalksteinformationen und smaragdgrünem Wasser erwachen. In Ho-Chi-Minh-Stadt tauchen Sie in das pulsierende Leben der Metropole ein, während Hoi An mit seiner gut erhaltenen Altstadt und den charakteristischen Laternen verzaubert. Die Reise beinhaltet sämtliche Inlandsflüge, Transfers in klimatisierten Fahrzeugen sowie ausgewählte Mahlzeiten. Optional können Sie die Tour um drei Nächte im malerischen Mai-Chau-Tal verlängern, wo Sie die traditionelle Lebensweise ethnischer Minderheiten kennenlernen. Diese Rundreise verbindet Kultur, Geschichte und Natur zu einem harmonischen Gesamterlebnis und eignet sich perfekt für Erstbesucher, die Vietnam in all seinen Facetten erleben möchten.
2. Private Rundreise: Zwischen faszinierender Vielfalt und Tagen am Wasser

Diese exklusive Privatrundreise kombiniert die kulturellen Schätze Vietnams mit erholsamen Strandtagen auf der traumhaften Insel Phu Quoc. Beginnend in Hanoi erkunden Sie die tausendjährige Hauptstadt mit ihren französisch geprägten Boulevards und dem historischen Ho-Chi-Minh-Komplex. Eine Übernachtung auf einer luxuriösen Kreuzfahrt durch die spektakuläre Halong-Bucht gehört zu den unvergesslichen Höhepunkten dieser Reise. In Hoi An unternehmen Sie eine einzigartige Motorradtour durch malerische Reisfelder und traditionelle Dörfer, bevor Sie die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt mit ihren Handelshäusern und der berühmten Japanischen Brücke besichtigen. Nach den intensiven Besichtigungstagen erwartet Sie auf Phu Quoc pure Entspannung an weißen Sandstränden und kristallklarem Wasser. Die Reise ist in verschiedenen Varianten buchbar – von 11 bis 18 Nächten – und lässt sich perfekt an Ihre individuellen Wünsche anpassen. Mit deutschsprachiger Reiseleitung, komfortablen 4*/5*-Hotels und sorgfältig ausgewählten Erlebnissen bietet diese Tour ein Höchstmaß an Komfort. Besonders praktisch sind die inkludierten Inlandsflüge und die mobilen Daten per eSIM, damit Sie jederzeit mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben können.
Vietnam entdecken: Ein Land voller Energie
Vietnam präsentiert sich als faszinierendes Reiseland, das Besucher mit seiner unbändigen Lebensfreude und kulturellen Tiefe begeistert. Die legendäre Straßenküche des Landes gilt als eine der besten Asiens und lockt mit aromatischen Suppen, knusprigen Frühlingsrollen und unzähligen regionalen Spezialitäten. An jeder Straßenecke duftet es nach frischen Kräutern, gegrilltem Fleisch und exotischen Gewürzen. Die kulinarische Vielfalt spiegelt die geografische Ausdehnung des Landes wider: Während im Norden deftigere Gerichte dominieren, überzeugt die südvietnamesische Küche mit ihrer Süße und Frische.
Die Landschaften Vietnams könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Norden ragen majestätische Berge in den Himmel, deren terrassierte Reisfelder in leuchtendem Grün erstrahlen. Die zentrale Küstenregion beeindruckt mit endlosen Sandstränden und historischen Städten, während der tropische Süden mit seinem fruchtbaren Mekong-Delta und paradiesischen Inseln verzaubert. Die Halong-Bucht mit ihren mehr als 2000 Kalksteininseln gehört zu den spektakulärsten Naturwundern der Welt und zieht jährlich Millionen Besucher in ihren Bann.
Die Herzlichkeit der Vietnamesen macht jede Reise zu einem besonderen Erlebnis. Trotz der turbulenten Geschichte begegnen die Menschen Besuchern mit aufrichtiger Gastfreundschaft und einem ansteckenden Lächeln. In den Städten pulsiert das Leben Tag und Nacht: Unzählige Motorroller bahnen sich ihren Weg durch die Straßen, Händler preisen ihre Waren an und in den Parks treffen sich Menschen zu Tai-Chi-Übungen oder geselligen Runden. Diese einzigartige Mischung aus Tradition und Moderne, aus ruhigen Tempeln und geschäftigen Märkten, aus ländlicher Idylle und urbaner Dynamik macht Vietnam zu einem außergewöhnlichen Reiseziel.
Die ideale Route für drei Wochen: Durchquerung von Nord nach Süd
Eine dreiwöchige Rundreise durch Vietnam ermöglicht es, die wichtigsten Regionen des Landes intensiv zu erleben. Die klassische Route von Nord nach Süd folgt der geografischen Ausdehnung des Landes und bietet eine perfekte Balance zwischen Besichtigungen, Aktivitäten und Erholungsphasen. Diese Reisedauer erlaubt es, tiefer in die Kultur einzutauchen und auch abseits der Hauptrouten interessante Entdeckungen zu machen.
Der Norden: Hanoi, Sapa und die Halong-Bucht
Der Norden Vietnams beeindruckt mit seiner Mischung aus urbaner Dynamik und unberührter Berglandschaft. Hanoi, die charmante Hauptstadt, verdient mindestens drei volle Tage Aufenthalt. Die Altstadt mit ihren 36 Handwerksstraßen entführt in vergangene Zeiten, während der Hoan-Kiem-See als grüne Oase Ruhe und Entspannung bietet. Der Ho-Chi-Minh-Komplex gewährt Einblicke in die jüngere Geschichte des Landes, und der Literaturtempel zeugt von der jahrhundertealten Gelehrtentradition. Besonders empfehlenswert ist eine Cyclo-Fahrt durch die engen Gassen, bei der man das authentische Treiben aus nächster Nähe erlebt.
Von Hanoi aus lohnt sich ein zweitägiger Abstecher nach Sapa im äußersten Nordwesten. Die Region ist berühmt für ihre spektakulären Reisterrassen, die sich wie grüne Treppen die Berghänge hinaufziehen. Trekkingtouren führen durch abgelegene Dörfer ethnischer Minderheiten wie der Hmong und Dao, wo traditionelle Lebensweisen noch heute gepflegt werden. Der Cat-Cat-Wasserfall und das Tal von Muong Hoa gehören zu den landschaftlichen Höhepunkten der Region.
Die Halong-Bucht stellt einen absoluten Höhepunkt jeder Vietnam-Reise dar. Eine Übernachtung auf einer traditionellen Dschunke erlaubt es, die mystische Atmosphäre bei Sonnenaufgang zu erleben, wenn Nebelschwaden zwischen den Kalksteinfelsen aufsteigen. Kajakfahrten durch versteckte Grotten, Besuche schwimmender Dörfer und Entspannung auf dem Sonnendeck gehören zum Standardprogramm. Die benachbarte Lan-Ha-Bucht bietet eine ruhigere Alternative mit weniger Booten und ebenso beeindruckenden Landschaften.
Die Mitte: Ninh Binh, Hué und das bezaubernde Hoi An
Zentralvietnam vereint historische Bedeutung mit landschaftlicher Schönheit. Ninh Binh wird oft als "Halong-Bucht an Land" bezeichnet und besticht durch bizarre Karstfelsen, die aus sattgrünen Reisfeldern emporragen. Bootsfahrten durch die Tam-Coc-Höhlen und Besuche der Bai-Dinh-Pagode, einem der größten buddhistischen Komplexe Südostasiens, lohnen sich besonders. Die Region ist deutlich weniger touristisch als andere Highlights und bietet authentische Einblicke in das ländliche Vietnam.
Hué, die ehemalige Kaiserstadt, beeindruckt mit ihrer monumentalen Zitadelle und den kunstvoll gestalteten Kaisergräbern entlang des Parfümflusses. Die Stadt diente von 1802 bis 1945 als politisches und kulturelles Zentrum Vietnams und bewahrt bis heute ihre königliche Atmosphäre. Eine Bootsfahrt auf dem Huong-Fluss zur Thien-Mu-Pagode gehört zu den stimmungsvollsten Erlebnissen der Region. Die raffinierte Hué-Küche, bekannt für ihre kaiserlichen Gerichte, verdient besondere Aufmerksamkeit.
Hoi An verzaubert Besucher mit seinem einzigartigen Charme. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt erstrahlt abends im Licht unzähliger bunter Laternen und schafft eine märchenhafte Atmosphäre. Die gut erhaltenen Handelshäuser, chinesischen Versammlungshallen und die berühmte Japanische Brücke zeugen von der kosmopolitischen Vergangenheit der Stadt. Hoi An gilt als Schneiderparadies Vietnams – innerhalb von 24 Stunden lassen sich hier maßgeschneiderte Kleidungsstücke zu günstigen Preisen anfertigen. Der nahegelegene An-Bang-Strand bietet Erholung vom intensiven Besichtigungsprogramm.
Der Süden: Ho-Chi-Minh-Stadt, das Mekong-Delta und Entspannung am Strand von Phu Quoc
Der Süden Vietnams präsentiert sich tropisch, lebhaft und wirtschaftlich dynamisch. Ho-Chi-Minh-Stadt, von Einheimischen noch immer Saigon genannt, pulsiert vor Energie. Die Metropole vereint französische Kolonialarchitektur wie die Kathedrale Notre-Dame und das historische Hauptpostamt mit modernen Wolkenkratzern. Das War-Remnants-Museum konfrontiert Besucher mit der schwierigen Vergangenheit des Landes und hinterlässt bleibende Eindrücke. Die quirligen Märkte wie Ben Thanh und die zahlreichen Rooftop-Bars machen Saigon zu einem aufregenden Reiseziel. Eine kulinarische Tour durch die Straßenküchenstände offenbart die Vielfalt der südvietnamesischen Küche.
Das Mekong-Delta bildet die Reiskammer Vietnams und beeindruckt mit seinen endlosen Wasserstraßen, schwimmenden Märkten und üppigen Obstplantagen. Bootstouren durch die Kanäle führen zu traditionellen Dörfern, wo Handwerker Kokosnussprodukte herstellen und Fischer mit jahrhundertealten Methoden arbeiten. Der schwimmende Markt von Cai Rang bei Can Tho gehört zu den authentischsten Erlebnissen der Region. Übernachtungen bei Gastfamilien ermöglichen tiefe Einblicke in das Leben am mächtigen Mekong.
Phu Quoc bietet den perfekten Abschluss einer intensiven Rundreise. Die Insel im Golf von Thailand verzaubert mit puderzuckerweißen Stränden, kristallklarem Wasser und dichtem Dschungel im Inselinneren. Der Long Beach erstreckt sich über 20 Kilometer entlang der Westküste und bietet spektakuläre Sonnenuntergänge. Schnorchel- und Tauchausflüge zu den vorgelagerten Korallenriffen, Besuche von Pfefferplantagen und der lebhafte Nachtmarkt mit frischen Meeresfrüchten runden das Inselerlebnis ab. Nach den Strapazen der Rundreise lässt sich hier herrlich entspannen.
Die Höhepunkte: Diese Erlebnisse gehören auf Ihre Liste
Vietnam bietet eine überwältigende Fülle an Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen. Manche davon stechen jedoch besonders hervor und sollten auf keiner Reise fehlen.
Halong-Bucht und Lan-Ha-Bucht: Übernachtung auf einer traditionellen Dschunke
Die Übernachtung auf einem traditionellen Boot in der Halong-Bucht zählt zu den magischsten Erlebnissen Vietnams. Während das Schiff zwischen den bizarren Kalksteinfelsen hindurchgleitet, entfaltet sich eine surreale Landschaft aus über 2000 Inseln und Inselchen. Die meisten Kreuzfahrten beinhalten Kajaktouren zu versteckten Grotten, Besuche von Höhlen mit beeindruckenden Stalaktiten und Schwimmmöglichkeiten in türkisblauem Wasser. Besonders die Lan-Ha-Bucht südlich der Halong-Bucht bietet ruhigere Gewässer und weniger Schiffsverkehr, was ein intensiveres Naturerlebnis ermöglicht. Der Sonnenaufgang über der nebelverhangenen Bucht, begleitet von einer Tai-Chi-Stunde auf dem Sonnendeck, schafft unvergessliche Momente. Die mehrgängigen Mahlzeiten an Bord präsentieren frische Meeresfrüchte und vietnamesische Spezialitäten in stilvollem Ambiente.
Hoi An: Die Stadt der Laternen und Schneider – besonders zauberhaft bei Nacht
Hoi An entfaltet seinen vollen Zauber nach Sonnenuntergang, wenn Tausende bunte Laternen die Altstadt in ein märchenhaftes Licht tauchen. Die autofreien Straßen laden zu entspannten Spaziergängen ein, während Straßenmusikanten für stimmungsvolle Atmosphäre sorgen. Besonders am 14. Tag des Mondkalenders, wenn das Laternenfest gefeiert wird, erstrahlt die Stadt in besonderem Glanz. Die zahlreichen Schneidereien der Stadt haben Hoi An weltberühmt gemacht – innerhalb weniger Stunden lassen sich maßgeschneiderte Anzüge, Kleider oder Schuhe anfertigen. Die Qualität variiert erheblich, daher empfiehlt sich eine sorgfältige Auswahl des Schneiders. Ein Bummel über den Nachtmarkt am Flussufer, ein Bootsausflug mit schwimmenden Laternen und der Genuss lokaler Spezialitäten wie Cao Lau gehören zu den Highlights eines Hoi-An-Besuchs.
Ha-Giang-Schleife: Das ultimative Motorrad-Abenteuer für Adrenalinjunkies im äußersten Norden
Die Ha-Giang-Schleife im äußersten Norden Vietnams gilt unter Motorradfahrern als eine der spektakulärsten Strecken Südostasiens. Die mehrtägige Tour durch abgelegene Bergregionen führt über atemberaubende Serpentinen, vorbei an terrassierten Reisfeldern und durch traditionelle Dörfer ethnischer Minderheiten. Der Ma-Pi-Leng-Pass bietet dramatische Ausblicke in tiefe Schluchten und gehört zu den gefährlichsten, aber auch schönsten Straßen des Landes. Übernachtungen in einfachen Homestays bei Hmong-, Tay- oder Dao-Familien ermöglichen authentische kulturelle Begegnungen. Die Route erfordert Fahrerfahrung und gute Kondition, belohnt aber mit unvergleichlichen Landschaften und dem Gefühl echter Abenteuerromantik. Die beste Reisezeit liegt zwischen September und November sowie zwischen März und Mai, wenn das Wetter stabil ist und die Reisterrassen in leuchtenden Farben erstrahlen.
War-Remnants-Museum: Ein zutiefst bewegender Einblick in Saigons Geschichte
Das War-Remnants-Museum in Ho-Chi-Minh-Stadt konfrontiert Besucher auf eindringliche Weise mit den Schrecken des Vietnamkriegs. Die Ausstellung präsentiert Fotografien, Dokumente und Ausrüstungsgegenstände, die die Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung dokumentieren. Besonders erschütternd sind die Abteilungen über den Einsatz von Agent Orange und die Langzeitfolgen für Mensch und Umwelt. Im Außenbereich stehen amerikanische Militärfahrzeuge, Hubschrauber und Flugzeuge, die einst im Einsatz waren. Trotz der klaren vietnamesischen Perspektive bietet das Museum wichtige historische Einblicke und trägt zum Verständnis der Gegenwart bei. Der Besuch hinterlässt bleibende Eindrücke und regt zu Reflexionen über Krieg und Frieden an. Planen Sie mindestens zwei Stunden für einen gründlichen Rundgang ein.
Reiseplanung und Logistik
Eine sorgfältige Vorbereitung erleichtert die Vietnam-Reise erheblich und hilft, häufige Stolpersteine zu vermeiden. Von Einreisebestimmungen über Transportmittel bis zu praktischen Apps gibt es einiges zu beachten.
Unkomplizierte Einreise: Informationen zur 45-tägigen Visafreiheit für deutsche Staatsbürger
Deutsche Staatsangehörige profitieren von der Visafreiheit für touristische Aufenthalte bis zu 45 Tagen. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Diese Regelung erleichtert die Reiseplanung erheblich und spart die Kosten für ein Visum. Für längere Aufenthalte oder andere Reisezwecke muss ein Visum bei der vietnamesischen Botschaft oder online als E-Visum beantragt werden. Das E-Visum erlaubt Aufenthalte bis zu 90 Tagen und lässt sich unkompliziert über die offizielle Regierungswebsite beantragen. Achten Sie bei der Einreise darauf, dass der Einreisestempel korrekt gesetzt wird, da es sonst bei der Ausreise zu Problemen kommen kann. Eine Auslandskrankenversicherung ist zwar nicht vorgeschrieben, aber dringend empfohlen.
Reisen im Inland: Vergleich zwischen Inlandsflügen, dem Reunification Express und Überlandbussen
Vietnam verfügt über ein gut ausgebautes Netz von Inlandsflügen, die von mehreren Airlines bedient werden. Für längere Strecken wie Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt oder nach Phu Quoc sind Flüge die schnellste Option und oft überraschend günstig. Buchen Sie frühzeitig, um die besten Tarife zu erhalten. Der legendäre Reunification Express verbindet Hanoi mit Ho-Chi-Minh-Stadt auf einer spektakulären Route entlang der Küste. Die Zugfahrt dauert etwa 30 Stunden, bietet aber einzigartige Landschaftserlebnisse und die Möglichkeit, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Nachtzüge mit Schlafkabinen sparen Hotelkosten und Zeit. Schlafwagen sollten im Voraus gebucht werden, besonders während der Hochsaison.
Überlandbusse stellen die günstigste Transportmöglichkeit dar und erreichen auch kleinere Orte ohne Flughafen oder Bahnstation. Moderne Sleeper-Busse mit Liegesitzen bieten überraschenden Komfort für Nachtfahrten. Bekannte und zuverlässige Busgesellschaften sind The Sinh Tourist, Phuong Trang und Mai Linh. Tickets lassen sich online oder über Hotels buchen. Für kürzere Strecken wie Hoi An nach Hué empfiehlt sich ein privater Transfer mit Zwischenstopps an Sehenswürdigkeiten wie dem Wolkenpass und den Marmorbergen. Diese flexible Option kostet etwas mehr, bietet aber deutlich mehr Komfort und Gestaltungsmöglichkeiten.
App-Tipp: Warum Sie ohne die Grab-App nicht reisen sollten
Die Grab-App hat sich als unverzichtbares Werkzeug für Vietnam-Reisende etabliert. Ähnlich wie Uber ermöglicht sie die unkomplizierte Buchung von Taxis und Motorradtaxis zu festgelegten Preisen, wodurch mühsames Verhandeln entfällt. Besonders in Großstädten wie Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt, wo traditionelle Taxifahrer Touristen oft überhöhte Preise berechnen, bietet Grab faire und transparente Tarife. Die App zeigt die Route in Echtzeit und erlaubt bargeldlose Bezahlung per Kreditkarte oder Grab-Guthaben. Motorradtaxis (GrabBike) sind extrem günstig und in dichten Innenstädten oft schneller als Autos. Für Essenslieferungen bietet GrabFood Zugang zu unzähligen Restaurants und Straßenküchen. Laden Sie die App vor der Reise herunter und registrieren Sie sich mit Ihrer internationalen Telefonnummer. In ländlichen Regionen funktioniert Grab allerdings weniger zuverlässig, dort bleiben klassische Taxis oder Motorradtaxis die bessere Wahl.
Beste Reisezeit: Die drei Klimazonen berücksichtigen
Vietnam erstreckt sich über 1650 Kilometer von Nord nach Süd und weist aufgrund dieser enormen Ausdehnung drei unterschiedliche Klimazonen auf. Eine einzige perfekte Reisezeit für das gesamte Land existiert daher nicht. Der Norden mit Hanoi und der Halong-Bucht erlebt ausgeprägte Jahreszeiten. Die Wintermonate von November bis März können überraschend kühl werden, mit Temperaturen um 15 Grad und gelegentlichem Nieselregen. Für Trekking in Sapa eignen sich September bis November sowie März bis Mai am besten, wenn die Reisterrassen in leuchtenden Farben erstrahlen. Die Sommermonate Juni bis August bringen heiße Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit, aber auch die üppigste Vegetation.
Zentralvietnam rund um Hué und Hoi An weist ein eigenes Klimamuster auf. Die Region ist besonders anfällig für Taifune, die zwischen September und Januar auftreten können und heftige Regenfälle mit sich bringen. Die beste Reisezeit liegt zwischen Februar und Mai, wenn sonniges Wetter und angenehme Temperaturen vorherrschen. Juni bis August kann sehr heiß werden, bietet aber meist stabiles Wetter für Strandaufenthalte.
Der Süden einschließlich Ho-Chi-Minh-Stadt, dem Mekong-Delta und Phu Quoc genießt tropisches Klima mit ganzjährig hohen Temperaturen um 30 Grad. Die Trockenzeit von November bis April gilt als optimal für Reisen, mit strahlendem Sonnenschein und niedrigen Niederschlägen. Die Regenzeit von Mai bis Oktober bringt kurze, aber heftige Schauer, meist am Nachmittag, die die Luft reinigen und für Abkühlung sorgen. Reisen bleiben auch dann möglich und Hotels bieten oft attraktive Ermäßigungen. Für eine Rundreise durch ganz Vietnam eignen sich die Übergangsmonate Februar bis April am besten, wenn im Norden die Temperaturen steigen, der Süden noch trocken ist und Zentralvietnam optimales Wetter bietet.
Kostencheck: Budgetplanung
Vietnam gilt als eines der günstigsten Reiseländer Südostasiens, wobei die Kosten stark vom persönlichen Reisestil abhängen. Eine realistische Budgetplanung hilft, finanzielle Überraschungen zu vermeiden.
Tagesbudget: Kalkulation für Backpacker, Mittelklasse und Luxus
Backpacker kommen in Vietnam mit einem Tagesbudget von etwa 35 bis 50 Euro gut zurecht. Dieses Budget umfasst Übernachtungen in einfachen Hostels oder Gästehäusern für 8 bis 15 Euro, Mahlzeiten in lokalen Garküchen und günstigen Restaurants für 10 bis 15 Euro sowie öffentliche Verkehrsmittel und gelegentliche Taxifahrten. Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten und ein paar Getränke runden das Budget ab. Wer sehr sparsam reist und auf Komfort verzichtet, kommt sogar mit 25 Euro täglich aus.
Reisende der Mittelklasse sollten mit 70 bis 100 Euro pro Tag rechnen. Dieses Budget ermöglicht Übernachtungen in komfortablen Mittelklassehotels mit Klimaanlage und Pool für 30 bis 50 Euro, abwechslungsreiche Mahlzeiten in besseren Restaurants und gelegentliche westliche Gerichte für 20 bis 30 Euro. Private Transfers, organisierte Touren und häufigere Taxifahrten erhöhen den Komfort deutlich. Auch Spa-Behandlungen, die in Vietnam erstaunlich günstig sind, lassen sich problemlos einplanen.
Luxusreisende mit einem Budget ab 150 Euro täglich genießen Vietnam in höchstem Komfort. Übernachtungen in 5-Sterne-Hotels und Boutique-Resorts kosten zwischen 80 und 200 Euro, je nach Saison und Lage. Feinschmecker-Restaurants, private Guides und Fahrer sowie Premium-Aktivitäten wie Helikopterflüge oder exklusive Bootstouren sind möglich. Vietnam bietet auch im Luxussegment ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis verglichen mit europäischen Standards.
Preisbeispiele: Kosten für eine Pho-Suppe, Bier und Inlandsflüge
Konkrete Preisbeispiele verdeutlichen das Kostenniveau in Vietnam. Eine Schüssel Pho, die klassische Reisnudelsuppe zum Frühstück, kostet in lokalen Garküchen umgerechnet 1,50 bis 2,50 Euro. In touristischen Restaurants zahlen Sie das Doppelte, erhalten aber meist größere Portionen und eine umfangreichere Gewürzauswahl. Bia Hoi, das frische Fassbier, gehört mit 0,30 bis 0,50 Euro pro Glas zu den günstigsten Bieren der Welt und wird in speziellen Bia-Hoi-Lokalen ausgeschenkt. Flaschenbier im Restaurant kostet zwischen 1 und 2 Euro.
Inlandsflüge variieren stark je nach Buchungszeitpunkt und Saison. Ein Flug von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt kostet bei frühzeitiger Buchung ab 30 Euro, kann kurz vor Abflug aber auch 100 Euro erreichen. Budget-Airlines wie VietJet Air und Bamboo Airways bieten oft Sonderangebote. Gepäckgebühren kommen meist noch hinzu, wenn nicht bereits im Ticket enthalten. Ein Kaffee kostet in einem einfachen Café etwa 1 Euro, in westlichen Coffeeshops wie Starbucks das Dreifache. Eine einstündige Massage liegt bei 8 bis 15 Euro, deutlich günstiger als in Europa bei oft besserer Qualität. Taxifahrten kosten etwa 0,50 Euro pro Kilometer, Grab-Fahrten sind oft noch günstiger. Diese Beispiele zeigen, dass Vietnam ausgezeichnete Wertschätzung für Ihr Reisebudget bietet.
Häufig gestellte Fragen zu Rundreisen in Vietnam
Ist Vietnam sicher für Alleinreisende?
Vietnam gehört zu den sichersten Ländern Asiens für Reisende. Die Kriminalitätsrate ist niedrig und Gewaltverbrechen gegen Touristen sind äußerst selten. Frauen können problemlos alleine reisen und werden respektvoll behandelt. Dennoch gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Wertsachen sicher aufbewahren, in dunklen Gassen vorsichtig sein und bei Menschenmengen auf Taschendiebe achten. Motorraddiebstähle kommen in größeren Städten gelegentlich vor, besonders nachts an belebten Orten. Politische Diskussionen sollten vermieden werden, da das Land autoritär regiert wird. Insgesamt können Reisende Vietnam mit gutem Gefühl erkunden und werden die Gastfreundschaft der Vietnamesen als bereichernd erleben.
Benötige ich eine Malaria-Prophylaxe?
Für die meisten touristischen Regionen Vietnams ist keine Malaria-Prophylaxe notwendig. In Städten wie Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt, Hoi An und Hué sowie in Küstenregionen besteht kein Malariarisiko. Auch die Halong-Bucht und Phu Quoc gelten als malariafrei. Ein gewisses Risiko existiert in abgelegenen ländlichen Gebieten, besonders in den Bergen des Nordens und im zentralen Hochland. Für Trekking-Touren in Ha Giang oder Sapa empfiehlt sich eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner. Wichtiger ist der Schutz vor Dengue-Fieber, das durch tagaktive Mücken übertragen wird. Mückenschutzmittel mit hohem DEET-Gehalt, lange, helle Kleidung und eventuell Moskitonetze bieten guten Schutz. Eine Impfberatung vor der Reise ist grundsätzlich empfehlenswert, wobei Standardimpfungen wie Tetanus, Hepatitis A und B sinnvoll sind.
Wie kann ich mich verständigen?
In touristischen Zentren wie Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt, Hoi An und bei organisierten Touren wird Englisch weitgehend verstanden und gesprochen. Jüngere Vietnamesen, besonders in der Tourismusbranche, kommunizieren meist problemlos auf Englisch. In ländlichen Gebieten und bei älteren Menschen stoßen Sie häufiger auf Sprachbarrieren. Eine Übersetzungs-App wie Google Translate leistet dann wertvolle Dienste und funktioniert auch offline, wenn Sie die vietnamesische Sprache vorab herunterladen. Einige grundlegende vietnamesische Höflichkeitsfloskeln wie "Xin chào" für Hallo, "C?m ?n" für Danke und "T?m bi?t" für Auf Wiedersehen werden sehr geschätzt und öffnen Türen. Die Vietnamesen sind geduldig und hilfsbereit, wenn es um Verständigung geht. Gesten, Zeichnungen und ein Lächeln überbrücken viele Sprachprobleme. In besseren Hotels und Restaurants ist die Verständigung auf Englisch kein Problem.
Vietnam erwartet Sie mit offenen Armen und verspricht eine Reise voller unvergesslicher Erlebnisse. Von der pulsierenden Energie der Städte über die atemberaubenden Landschaften bis zur herzlichen Gastfreundschaft der Menschen bietet das Land eine faszinierende Mischung, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. Lassen Sie sich von der Vielfalt Vietnams verzaubern und erleben Sie eine Rundreise, die Ihre Erwartungen übertreffen wird.
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