Kambodscha-Rundreise: Die besten Routen & Angebote
Zusammenfassung
Kambodscha fasziniert als eines der authentischsten Reiseziele Südostasiens. Dieses von einer bewegten Vergangenheit geprägte Land offenbart sich heute als pulsierende Nation voller Lebensfreude, überwältigender Kulturschätze und herzlicher Gastfreundschaft. Die majestätischen Tempelanlagen von Angkor, die unberührten Küstenlandschaften und die gastfreundlichen Menschen machen jede Rundreise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Zwischen tropischen Regenwäldern, smaragdgrünen Reisfeldern und weißen Sandstränden wartet ein Königreich darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
Unsere Top-Rundreisen durch Kambodscha
1. 9 Nächte Tour in Kambodscha mit Verlängerung zum Strand von Koh Rong

Diese umfassende Rundreise führt Sie durch die Höhepunkte Kambodschas. Beginnend in der pulsierenden Hauptstadt Phnom Penh mit dem prächtigen Königspalast und der bewegenden Geschichte im Tuol-Sleng-Museum, reisen Sie weiter nach Siem Reap. Dort erwarten Sie die weltberühmten Tempel von Angkor, darunter das monumentale Angkor Wat, der geheimnisvolle Ta Prohm mit seinen von Wurzeln umschlungenen Ruinen und der beeindruckende Bayon-Tempel mit seinen lächelnden Steingesichtern. Nach intensiven Kulturtagen lässt sich die Reise optional mit einem paradiesischen Strandaufenthalt auf Koh Rong verlängern.
2. Rundreise in Kambodscha

Diese abwechslungsreiche Rundreise kombiniert kulturelle Schätze mit authentischen Begegnungen fernab touristischer Pfade. Von Siem Reap entdecken Sie versteckte Heiligtümer wie Banteay Srei mit seinen filigranen Sandsteinschnitzereien. Besonders eindrucksvoll: der Besuch ländlicher Dörfer mit traditionellem Kochkurs. Die Fahrt nach Kampong Thom führt zum UNESCO-Weltkulturerbe Sambor Prei Kuk im dichten Dschungel. In Kratie erleben Sie die seltenen Irrawaddy-Delfine bei einer Bootsfahrt auf dem Mekong. Die malerische Insel Koh Trong bietet Einblicke in das ursprüngliche Dorfleben.
3. Rundreise Kambodscha mit optionaler Verlängerung in Sihanoukville

Diese facettenreiche Tour verbindet klassische Höhepunkte mit außergewöhnlichen Erlebnissen. Erkunden Sie die Tempelanlagen per Tuk-Tuk, erleben Sie Ochsenkarrenfahrten durch Reisfelder und besuchen Sie authentische Grundschulen. Ein Kochkurs vermittelt die Geheimnisse der kambodschanischen Küche. Die Bootsfahrt von Siem Reap nach Battambang führt durch das bedeutende Vogelschutzgebiet Prek Toal. In Battambang besuchen Sie die NGO „La Maison de Coco", die benachteiligten Jugendlichen Ausbildungen ermöglicht.
Kambodscha entdecken: Das Erbe der Khmer
Das Königreich Kambodscha hat sich aus den dunkelsten Kapiteln seiner Geschichte erhoben und präsentiert sich heute als lebendiges Land voller Kontraste. Die stolze Nation blickt auf eine jahrtausendealte Zivilisation zurück, deren Blütezeit im mächtigen Khmer-Reich zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert lag. Aus dieser Epoche stammen die atemberaubenden Tempelanlagen von Angkor, die zu den bedeutendsten archäologischen Stätten der Welt zählen. Trotz der traumatischen Jahre unter der Herrschaft der Roten Khmer begegnet die kambodschanische Bevölkerung Besuchern mit außergewöhnlicher Herzlichkeit.
Die landschaftliche Vielfalt beeindruckt durch ihre Gegensätze. Im Norden dominieren die dicht bewaldeten Cardamom-Berge, während das zentrale Tiefland von endlosen Reisfeldern und dem mächtigen Tonle-Sap-See geprägt wird. Dieser größte Süßwassersee Südostasiens verändert durch ein einzigartiges hydrologisches Phänomen während der Monsunzeit seine Fläche um das Fünffache. Der Süden lockt mit tropischen Küstenlandschaften, einsamen Inseln und unberührten Stränden. Der mächtige Mekong durchzieht das Land als Lebensader und verbindet die verschiedenen Regionen.
Die perfekte Route für 14 Tage
Eine zweiwöchige Rundreise ermöglicht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kulturellen Höhepunkten, authentischen Begegnungen und erholsamen Strandtagen. Die klassische Route führt durch die bedeutendsten Regionen und lässt ausreichend Zeit, um in die kambodschanische Lebensweise einzutauchen.
Der Norden: Siem Reap und die Tempel von Angkor
Siem Reap dient als Ausgangspunkt für die Erkundung der legendären Tempelanlagen von Angkor. Planen Sie mindestens drei bis vier volle Tage ein, um den monumentalen Komplex angemessen zu würdigen. Das ikonische Angkor Wat beeindruckt als größter Tempelkomplex der Welt durch seine perfekten Proportionen und kunstvollen Reliefs hinduistischer Mythologie. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch liegt in den frühen Morgenstunden, wenn die ersten Sonnenstrahlen die fünf charakteristischen Türme in warmes Licht tauchen.
Jenseits des berühmten Haupttempels warten zahlreiche weitere archäologische Schätze. Der von mächtigen Baumwurzeln umschlungene Ta Prohm versetzt Besucher in eine mystische Atmosphäre, in der die Natur sich jahrhundertelang die Ruinen zurückerobert hat. Die massive Festungsstadt Angkor Thom beherbergt den faszinierenden Bayon-Tempel, dessen 54 Türme mit 216 lächelnden Gesichtern des Bodhisattva Avalokiteshvara verziert sind. Die „Zitadelle der Frauen" Banteay Srei besticht durch rötlichen Sandstein mit außergewöhnlich detailreichen Schnitzereien.
Die lebhafte Stadt Siem Reap hat sich zu einem kosmopolitischen Zentrum entwickelt. Der Old Market lockt mit bunten Ständen für tropische Früchte, Gewürze und handgefertigte Souvenirs. Die berühmte Pub Street erwacht abends zum Leben mit einer großen Auswahl an Restaurants, Bars und Clubs. Für authentische Einblicke in die traditionelle Khmer-Kultur lohnt sich der Besuch einer Apsara-Tanzaufführung mit kunstvoll kostümierten Tänzerinnen.
Das authentische Hinterland: Battambang und der Bamboo Train
Die charmante Provinzstadt Battambang am Sangker River hat ihre entspannte Atmosphäre und koloniale Architektur bewahrt. Gut erhaltene französische Kolonialgebäude säumen die breiten Boulevards und verleihen der Stadt nostalgischen Charakter. Die Region gilt als Reiskammer Kambodschas mit endlosen smaragdgrünen Reisfeldern. Besonders lohnenswert: die Fahrt mit dem legendären Bambuszug, einer improvisierten Transportlösung auf stillgelegten Eisenbahnschienen. Die schlichte Bambusplattform mit kleinem Motor rattert durch malerische Landschaften und Dörfer.
Der heilige Berg Phnom Sampeau erhebt sich dramatisch aus der flachen Ebene und beherbergt mehrere Pagoden sowie Höhlen, die während des Regimes der Roten Khmer als Hinrichtungsstätten missbraucht wurden. Bei Sonnenuntergang bietet sich ein eindrucksvolles Naturschauspiel, wenn Millionen Fledermäuse aus den Höhlen ausschwärmen. Der Aufstieg zum Gipfel wird mit spektakulärem Panoramablick über endlose Reisfelder und Zuckerpalmen belohnt.
In umliegenden Dörfern lassen sich traditionelle Handwerkskünste beobachten. Töpfer formen nach jahrhundertealten Techniken ihre Waren, während Weber an hölzernen Webstühlen kunstvolle Seide herstellen. Der Besuch einer Reispapiermanufaktur zeigt den aufwendigen Herstellungsprozess dieser dünnen essbaren Blätter. Die herzliche Gastfreundschaft der ländlichen Bevölkerung macht Begegnungen zu besonders authentischen Erlebnissen.
Die pulsierende Hauptstadt: Phnom Penh
Die am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap gelegene Hauptstadt vereint koloniales Erbe, spirituelle Stätten und pulsierende moderne Urbanität. Der prächtige Königspalast mit vergoldeten Dächern und kunstvollen Verzierungen dient noch immer als offizielle Residenz des Königs. Innerhalb der weitläufigen Anlage beeindruckt besonders die Silberpagode, deren Boden mit über 5.000 silbernen Kacheln ausgelegt wurde. Zahlreiche Buddha-Statuen aus Gold, Smaragden und Kristall zeugen vom spirituellen und materiellen Reichtum.
Das Nationalmuseum bewahrt die weltweit bedeutendste Sammlung Khmer-Kunst. In den luftigen Innenhöfen des terrakottafarbenen Gebäudes werden Skulpturen, Keramiken und bronzene Artefakte aus verschiedenen Epochen präsentiert. Besonders beeindruckend zeigen sich die fein gearbeiteten Statuen aus der Angkor-Periode. Die am Flussufer gelegene Promenade entwickelt sich bei Sonnenuntergang zu einem lebhaften Treffpunkt für Einheimische.
Für ein tiefgreifendes Verständnis der jüngeren Geschichte sind Besuche des Tuol-Sleng-Genozid-Museums und der Killing Fields von Choeung Ek unverzichtbar. Das ehemalige Gefängnis S-21 dokumentiert mit erschütternden Fotografien die Gräueltaten des Pol-Pot-Regimes. Die Gedenkstätte Choeung Ek erinnert mit einem eindrucksvollen Stupa voller Schädel an die unfassbare Tragödie, bei der zwischen 1975 und 1979 etwa zwei Millionen Menschen ums Leben kamen.
Der entspannte Süden: Kampot und Kep
Die verschlafene Küstenstadt Kampot verzaubert mit entspannter Atmosphäre, gut erhaltener Kolonialarchitektur und malerischer Lage am gleichnamigen Fluss. Die umliegende Region hat sich durch den Anbau des weltberühmten Kampot-Pfeffers einen Namen gemacht. Dieser außergewöhnlich aromatische Pfeffer gilt als einer der besten der Welt und genießt sogar geschützte geografische Herkunftsbezeichnung. Der Besuch einer biologischen Pfefferplantage gewährt faszinierende Einblicke in Anbau und Verarbeitung der wertvollen Pfefferkörner.
Das nahe gelegene Städtchen Kep präsentiert sich als ruhiger Rückzugsort am Golf von Thailand. Einst mondänes Seebad der französischen Elite, hat die Stadt ihren nostalgischen Charme bewahrt. Der berühmte Krabbenmarkt am Hafen bietet kostfrischeste Meeresfrüchte, die in einfachen Restaurants direkt vor Ort zubereitet werden. Die lokale Spezialität aus frischen Krabben mit grünem Kampot-Pfeffer ist eine geschmackliche Offenbarung. Der Kep-Nationalpark lädt zu Wanderungen durch tropische Vegetation mit spektakulären Ausblicken auf vorgelagerte Inseln ein.
Von Kep lassen sich Bootsausflüge zur paradiesischen Insel Koh Tonsay (Rabbit Island) unternehmen. Die kleine, wenig entwickelte Insel lockt mit einsamen Stränden, kristallklarem Wasser und einer Handvoll einfacher Strandhütten. Hier verläuft das Leben nach dem Rhythmus der Gezeiten, und moderne Hektik scheint Lichtjahre entfernt. Die entspannte Atmosphäre macht die Insel zum perfekten Ort, um das kambodschanische Inselparadies in seiner ursprünglichsten Form zu erleben.
Insel-Paradies: Koh Rong oder Koh Rong Samloem zum Abschluss
Nach den kulturellen Eindrücken bildet ein Aufenthalt auf einer der Trauminseln vor Sihanoukvilles Küste den perfekten Abschluss jeder Rundreise. Koh Rong, die zweitgrößte Insel Kambodschas, begeistert mit 43 Kilometern puderzuckerweißen Sandstränden, türkisfarbenem Wasser und üppiger tropischer Vegetation. Die Hauptstrände Koh Touch und Long Beach bieten gute touristische Infrastruktur mit Unterkünften für unterschiedliche Budgets. Nach Sonnenuntergang erwachen Beach Clubs zum Leben, und Feuershows unter dem Sternenhimmel schaffen magische Atmosphäre.
Wer absolute Ruhe sucht, findet auf der Nachbarinsel Koh Rong Samloem sein Paradies. Diese kleinere Schwesterinsel präsentiert sich deutlich ruhiger und naturbelassener. Der malerische Saracen Bay Beach gilt mit seinem schneeweißen Sand und in allen Blautönen schimmerndem Wasser als einer der schönsten Strände Südostasiens. Die Unterwasserwelt lädt zum Schnorcheln und Tauchen ein. Bunte Korallenriffe beherbergen tropische Fische, Seepferdchen und mit Glück Meeresschildkröten.
Besonders spektakulär zeigt sich das Phänomen des biolumineszenten Planktons, das bei Dunkelheit in den Wellen leuchtet. Dieses magische Naturschauspiel lässt sich am besten während nächtlicher Kajak-Touren oder beim Schwimmen im dunklen Meer erleben. Jede Bewegung im Wasser erzeugt glitzernde Lichtfunken wie Sterne im Ozean. Dschungelwanderungen im Inselinneren führen zu versteckten Wasserfällen und einsamen Buchten. Nach eindrucksvollen Kulturtagen bieten diese Trauminseln die perfekte Kulisse, um Reiseerlebnisse Revue passieren zu lassen.
Reiseplanung und Logistik
Eine gut durchdachte Planung erleichtert die Reise durch Kambodscha erheblich und ermöglicht einen reibungslosen Ablauf zwischen den verschiedenen Destinationen. Die touristische Infrastruktur hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.
Transport: Busverbindungen, Inlandsflüge und Tuk-Tuks
Das Busnetz verbindet alle wichtigen Städte und touristischen Zentren. Renommierte Unternehmen wie Giant Ibis, Virak Buntham oder Mekong Express bieten komfortable Fahrzeuge mit Klimaanlage, WLAN und Snacks. Die Fahrt von Siem Reap nach Phnom Penh dauert etwa sechs Stunden und kostet zwischen 10 und 15 USD . Nachtbusse mit Liegesitzen ermöglichen längere Strecken ohne Zeitverlust am Tag.
Für eilige Reisende bieten sich Inlandsflüge an. Cambodia Angkor Air, Cambodia Bayon Airlines und Bassaka Air verbinden die Hauptrouten zwischen Siem Reap, Phnom Penh und Sihanoukville. Die Flugzeit beträgt jeweils nur etwa 45 Minuten, allerdings fallen Preise mit 60 bis 120 USD deutlich höher aus. Rechtzeitige Buchung sichert günstigere Tarife und gewährleistet Verfügbarkeit in der Hochsaison.
Innerhalb der Städte haben sich Tuk-Tuks als praktischstes Fortbewegungsmittel etabliert. Die motorisierten Dreiräder sind allgegenwärtig und bieten kostengünstige, flexible Transportmöglichkeiten. Apps wie PassApp oder Grab funktionieren ähnlich wie Uber und ermöglichen transparente Preisgestaltung. Für Kurzstrecken sollten ein bis zwei USD ausreichen. Für Tagestouren können Tuk-Tuks stundenweise gemietet werden, wobei 15 bis 25 USD für einen ganzen Tag üblich sind.
Visum und Einreise: E-Visum und Visa on Arrival
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Kambodscha ein Visum, das jedoch unkompliziert zu beschaffen ist. Das elektronische E-Visum kann vorab online über die offizielle Website der kambodschanischen Regierung beantragt werden. Die Kosten belaufen sich auf 36 USD inklusive Bearbeitungsgebühr. Nach Ausfüllen des Online-Formulars und Hochladen eines Passfotos sowie einer Passkopie wird das Visum innerhalb von drei Werktagen per E-Mail zugestellt. Das E-Visum berechtigt zu einem 30-tägigen Aufenthalt.
Alternativ lässt sich das Visum bei Ankunft an den internationalen Flughäfen Phnom Penh und Siem Reap sowie an den meisten Landgrenzen beantragen. Hierfür werden ein Passfoto, 30 USD Visagebühr und der Reisepass benötigt, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Der Prozess dauert normalerweise nur wenige Minuten, kann aber während der Hauptreisezeit zu Wartezeiten führen. An den Grenzen wird oft versucht, zusätzliche inoffizielle Gebühren zu erheben - halten Sie das exakte Geld bereit.
Das Touristenvisum kann vor Ort einmalig um weitere 30 Tage verlängert werden. Hierfür muss ein Antrag beim Immigration Department in Phnom Penh gestellt werden, wobei die Verlängerung etwa 45 bis 50 USD kostet und in der Regel innerhalb eines Tages bearbeitet wird.
Währung: Das Parallelsystem aus USD und Kambodschanischem Riel
Kambodscha betreibt ein einzigartiges duales Währungssystem, bei dem sowohl der USD als auch der Kambodschanische Riel als offizielle Zahlungsmittel akzeptiert werden. Der Dollar dominiert dabei als Hauptwährung, besonders bei größeren Beträgen, Hotels, Restaurants und touristischen Dienstleistungen. Geldautomaten geben ausschließlich USD aus, und die meisten Preise werden in Dollar angegeben.
Der Kambodschanische Riel kommt hauptsächlich als Wechselgeld zum Einsatz. Der Wechselkurs liegt relativ stabil bei etwa 4.000 Riel für einen US-Dollar. Dieses System funktioniert reibungslos, und die Einheimischen jonglieren mühelos zwischen beiden Währungen. Für Reisende empfiehlt es sich, hauptsächlich kleinere Dollar-Scheine mitzuführen, da das Wechseln großer Scheine oft schwierig ist. Meiden Sie beschädigte oder stark verschmutzte Geldscheine.
Kreditkarten werden in gehobenen Hotels, größeren Restaurants und Tourismusagenturen in den Städten akzeptiert, allerdings fällt meist eine Gebühr von drei bis vier Prozent an. In ländlichen Gebieten bleibt Bargeld das dominierende Zahlungsmittel. Geldautomaten finden sich in allen größeren Städten und geben pro Transaktion meist maximal 500 bis 1.000 USD aus.
Beste Reisezeit: Wann ist die beste Zeit für eine Kambodscha-Reise?
Kambodscha wird von einem tropischen Monsunklima geprägt, das sich in zwei ausgeprägte Jahreszeiten gliedert. Die Wahl der Reisezeit beeinflusst das Erlebnis erheblich, wobei beide Perioden ihre spezifischen Vor- und Nachteile bieten.
Die Trockenzeit erstreckt sich von November bis April und gilt als klassische Hauptreisezeit. Zwischen November und Februar herrschen die angenehmsten Temperaturen mit durchschnittlich 25 bis 30 Grad und niedrigen Luftfeuchtigkeitswerten. Der Himmel zeigt sich überwiegend strahlend blau, Niederschläge bleiben die absolute Ausnahme. Diese klimatischen Bedingungen schaffen ideale Voraussetzungen für Tempelbesichtigungen, Wanderungen und Strandaufenthalte. Allerdings teilen Sie diese Vorzüge mit vielen anderen Reisenden - zwischen Dezember und Februar erreicht der Tourismus seinen Höhepunkt.
Ab März steigen die Temperaturen kontinuierlich an und können im April und Mai Spitzenwerte von über 40 Grad erreichen. Die Luftfeuchtigkeit nimmt zu, und die Hitze wird zunehmend drückend. Diese Monate eignen sich eher für hitzeerprobte Reisende, die von deutlich niedrigeren Preisen und weniger Besuchern profitieren möchten. Frühmorgendliche Tempelbesuche und Aufenthalte in klimatisierten Räumen werden zur Notwendigkeit.
Die Regenzeit zwischen Mai und Oktober wird oft unterschätzt, bietet aber durchaus Reize. Die Niederschläge fallen meist in Form intensiver, aber kurzer Schauer am späten Nachmittag oder Abend, während die Vormittage häufig sonnig bleiben. Die Landschaft verwandelt sich in ein sattgrünes Paradies, Wasserfälle führen beeindruckende Wassermengen, und die Reisfelder leuchten in intensiven Grüntönen. Der Tonle-Sap-See erreicht seine maximale Ausdehnung, was Bootsfahrten zu den schwimmenden Dörfern besonders lohnenswert macht.
Kosten-Check: Was kostet die Rundreise?
Kambodscha gehört zu den günstigeren Reisezielen Südostasiens, wobei die Gesamtkosten stark vom persönlichen Komfortanspruch und Reisestil abhängen. Durch die breite Preisspanne bei Unterkünften, Restaurants und Aktivitäten lässt sich die Reise flexibel dem Budget anpassen.
Tagesbudget: Von Low-Budget bis Mittelklasse
Backpacker mit bescheidenen Ansprüchen kommen mit etwa 30 bis 40 Euro pro Tag aus. Einfache Gästehäuser oder Hostels bieten Schlafsaalbetten ab 5 Euro, private Doppelzimmer ab 10 Euro. Lokale Restaurants servieren köstliche Khmer-Gerichte für ein bis 3 Euro, Streetfood gibt es bereits für wenige Cent. Busfahrten zwischen den Städten kosten zwischen fünf und 15 Euro. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, günstigen Unterkünften und Mahlzeiten bei Straßenständen lässt sich Kambodscha äußerst preiswert bereisen.
Reisende der Mittelklasse mit höheren Komfortansprüchen sollten mit 80 bis 120 Euro täglich rechnen. Saubere Mittelklasse-Hotels mit Pool, Klimaanlage und gutem Service kosten zwischen 30 und 60 Euro. Mahlzeiten in ordentlichen Restaurants schlagen mit 5 bis 10 Euro zu Buche, während westliche Küche und gehobene Lokale entsprechend teurer ausfallen. Für organisierte Touren, Eintrittsgelder und Transfers fallen zusätzliche Kosten an.
Luxusreisende, die in erstklassigen Boutique-Hotels oder Resorts übernachten möchten, planen 200 Euro aufwärts pro Tag ein. Kambodscha bietet durchaus erstklassige Unterkünfte mit außergewöhnlichem Service, Spa-Einrichtungen und Gourmet-Restaurants. Private Guides, Helikopterrundflüge über Angkor oder exklusive Dinner-Erlebnisse erweitern das Spektrum für anspruchsvolle Reisende.
Angkor-Pass: Die aktuellen Preise
Der Zugang zum Angkor Archaeological Park erfordert den Kauf eines offiziellen Tickets. Ein Tagesticket kostet 37 USD und berechtigt zum Besuch aller Tempel innerhalb des Komplexes von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Für die meisten Besucher reicht dieser kurze Zeitraum kaum aus, um die bedeutendsten Heiligtümer angemessen zu würdigen.
Das 3-Tages-Ticket für 62 USD bietet deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und ermöglicht eine entspanntere Erkundung. Die drei Tage müssen nicht aufeinanderfolgend genutzt werden, sondern können innerhalb einer Woche frei gewählt werden. Diese Flexibilität erlaubt es, zwischen den Tempelbesuchen Ruhetage einzulegen oder andere Aktivitäten in Siem Reap zu unternehmen.
Für Tempel-Enthusiasten existiert ein Sieben-Tages-Ticket für 72 US-Dollar, gültig innerhalb eines Monats. Beim Ticketkauf wird ein Foto gemacht, das auf die Karte gedruckt wird, um Missbrauch zu verhindern. Kinder unter zwölf Jahren erhalten kostenfreien Zutritt. Die Einnahmen fließen teilweise in Restaurierungsarbeiten und den Erhalt der Tempelanlagen.
Sicherheit und praktische Tipps
Kambodscha gilt als weitgehend sicheres Reiseland, in dem Gewaltkriminalität gegen Touristen selten vorkommt. Dennoch sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, um unangenehme Situationen zu vermeiden.
Die aktuelle Sicherheitslage in den touristischen Gebieten ist stabil und entspannt. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl oder Handtaschenraub von vorbeifahrenden Motorrädern kommt gelegentlich vor, insbesondere in größeren Städten. Tragen Sie Wertsachen nah am Körper, verwahren Sie Pässe und größere Geldbeträge im Hotelsafe und zeigen Sie keine teuren Smartphones oder Kameras zu offen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten abgelegene Gegenden gemieden und für Heimwege Taxis oder Tuk-Tuks genutzt werden.
Einige Grenzregionen zu Thailand bleiben aufgrund ungelöster Territorialstreitigkeiten sensibel. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete bei Preah Vihear ab. Landminen stellen in manchen ländlichen Regionen weiterhin eine Gefahr dar. Verlassen Sie markierte Wege niemals, besonders in entlegenen Gebieten, und beachten Sie Warnschilder.
Das Trinkwasser aus der Leitung entspricht nicht westlichen Standards und sollte keinesfalls konsumiert werden. Versiegelte Wasserflaschen sind überall erhältlich und kosten nur wenige Cent. Auch zum Zähneputzen empfiehlt sich Wasser aus Flaschen. Eiswürfel in touristischen Restaurants stammen meist aus gefiltertem Wasser, bei Straßenständen sollte darauf verzichtet werden.
Gesundheitlich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, außer bei Einreise aus Gelbfiebergebieten. Empfohlen werden Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Hepatitis A. Bei längeren Aufenthalten kommen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis hinzu. Malaria kommt in einigen ländlichen Gebieten vor, das Risiko in touristischen Zentren gilt jedoch als gering. Dennoch schützt konsequenter Mückenschutz vor Dengue-Fieber, das landesweit durch tagaktive Mücken übertragen wird.
In Tempeln und religiösen Stätten gelten strenge Verhaltensregeln. Schultern und Knie müssen bedeckt sein - kurze Hosen, Miniröcke und ärmellose Tops sind nicht gestattet. Beim Betreten der Tempel werden Schuhe ausgezogen. Buddha-Statuen sind heilige Objekte und verdienen respektvollen Umgang - klettern Sie niemals darauf und vermeiden Sie respektlose Posen für Fotos.
Häufig gestellte Fragen zu Rundreisen in Kambodscha (FAQ):
Reichen zehn Tage für eine Reise durch Kambodscha?
10 Tage bieten ausreichend Zeit, um die Hauptattraktionen Kambodschas zu erleben, sofern die Route gut geplant wird. Eine typische Route umfasst 3 bis 4 Tage in Siem Reap für die Tempel von Angkor, 2 Tage in Phnom Penh für Kultur und Geschichte sowie drei bis vier Tage im Süden für Kampot, Kep oder eine Strandinsel. Damit erhalten Sie einen guten Überblick über die Vielfalt des Landes, allerdings bleibt die Reise relativ dicht getaktet. Wer entspannter reisen und auch entlegenere Gebiete wie Battambang, Kratie oder Mondulkiri erkunden möchte, sollte mindestens zwei Wochen einplanen.
Wie kleide ich mich in den Tempeln angemessen?
Respektvolle Kleidung ist beim Besuch religiöser Stätten in Kambodscha unerlässlich. Schultern, Dekolleté und Knie müssen vollständig bedeckt sein - dies gilt für Frauen und Männer. Leichte, luftige Hosen oder lange Röcke kombiniert mit T-Shirts oder Blusen, die die Schultern bedecken, erfüllen diese Anforderungen bei tropischen Temperaturen. Leichte Schals oder Tücher lassen sich vielseitig einsetzen. Bei extremer Hitze können Sie kürzere Kleidung tragen und erst vor dem Tempel umziehen oder einen Sarong überlegen. Flip-Flops oder Sandalen sind praktisch, da Schuhe beim Betreten der heiligen Bereiche ausgezogen werden müssen.
Kann man Kambodscha gut mit Vietnam in einer Reise kombinieren?
Eine Kombination von Kambodscha und Vietnam bietet sich hervorragend an, da beide Länder geografisch benachbart sind und sich kulturell sowie landschaftlich ideal ergänzen. Die beliebteste Verbindung führt von Siem Reap oder Phnom Penh nach Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden Vietnams. Von dort lässt sich die Route nordwärts über das Mekong-Delta, Nha Trang, das charmante Hoi An, die Kaiserstadt Hue bis zur Hauptstadt Hanoi und der spektakulären Halong-Bucht fortsetzen. Für diese Kombination sollten mindestens drei Wochen eingeplant werden. Zahlreiche Grenzübergänge ermöglichen flexible Routengestaltung. Die Kontraste zwischen Kambodschas entspannter Atmosphäre und Vietnams lebhafter Energie schaffen ein abwechslungsreiches Reiseerlebnis.
Kambodscha verzaubert als eines der authentischsten und vielfältigsten Reiseziele Südostasiens. Die majestätischen Tempel von Angkor zählen zu den beeindruckendsten archäologischen Wundern der Welt, während die traumhaften Strände im Süden pure Entspannung versprechen. Zwischen diesen Polen offenbart sich ein Land voller Kontraste, geprägt von herzlichen Menschen, einer bewegten Geschichte und einer lebendigen Kultur. Ob Sie durch tropische Regenwälder wandern, schwimmende Dörfer erkunden, die köstliche Khmer-Küche probieren oder einfach an weißen Sandstränden die Seele baumeln lassen - Kambodscha bietet unvergessliche Erlebnisse für jeden Reisetyp. Mit sorgfältiger Planung, Respekt vor den lokalen Traditionen und Offenheit für neue Erfahrungen wird Ihre Rundreise durch das Königreich der Khmer zu einem der prägendsten Abenteuer Ihres Lebens.
- Japan-Rundreisen 2026: Die besten Angebote entdecken
- Rundreise durch Vietnam: Die besten Routen & Angebote
- Rundreise durch Thailand: Die besten Routen & Angebote
- Rundreise durch die Vereinigte Arabische Emirate: Die besten Routen & Angebote
- Oman-Rundreise: Die besten Routen & Angebote
- Rundreise durch China: Die besten Routen & Angebote