Rundreise durch Neuseeland: Die besten Routen & Angebote - Voyage Privé

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Rundreise durch Neuseeland: Die besten Routen & Angebote


Zusammenfassung

Neuseeland verkörpert das, wovon viele träumen: ein faszinierendes Land am anderen Ende der Welt, wo die Natur noch echte Maßstäbe setzt. Zwischen majestätischen Bergen, dramatischen Fjorden und endlosen Küstenabschnitten erstreckt sich eine Landschaft, die Reisende aus aller Welt magisch anzieht. Die Maori-Kultur verleiht dem Land eine tiefe Seele, während moderne Infrastruktur und außergewöhnliche Gastfreundschaft jede Reise komfortabel gestalten. Ob per Mietwagen, Campervan oder organisierter Tour – Neuseeland öffnet seine Schatztruhe für alle, die bereit sind, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Lassen Sie sich von der puren Wildnis inspirieren und entdecken Sie Orte, an denen Filmgeschichte geschrieben wurde.

Unsere Top-Rundreisen durch Neuseeland

1. Rundreise durch Neuseeland – 19 Nächte Autotour mit Mietwagen

Rundreise durch Neuseeland

Diese umfassende Autotour führt Sie von Christchurch aus über die Südinsel bis nach Auckland auf der Nordinsel. Entdecken Sie die spektakulären Fjorde von Te Anau, den majestätischen Milford Sound und die Gletscherwelt von Fox Glacier. Weiter geht es über Queenstown mit seinen Abenteuersportarten bis nach Wellington und dann hinauf zur geothermischen Region Rotorua. Die Route umfasst komfortable Unterkünfte mit Frühstück sowie einen vollausgestatteten Mietwagen. Erleben Sie den perfekten Mix aus Naturwundern, kulturellen Highlights wie Hobbiton und urbanen Eindrücken in den lebendigen Städten des Landes. Ideal für alle, die Neuseeland in seiner ganzen Vielfalt kennenlernen möchten.

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2. Autotour Neuseeland – 14 oder 18 Nächte flexibel von Auckland nach Christchurch

Autotour in Neuseeland

Diese flexible Rundreise bietet Ihnen die Wahl zwischen 15 oder 19 Tagen purer Freiheit auf neuseeländischen Straßen. Starten Sie in Auckland und durchqueren Sie beide Inseln mit Stopps in den filmreifen Kulissen von Hobbiton, den dampfenden Geysiren von Rotorua und den unberührten Stränden des Abel Tasman Nationalparks. Die Route führt über die malerische Westküste mit Greymouth und Fox Glacier bis nach Queenstown, bevor Sie über Te Anau und Dunedin schließlich Christchurch erreichen. Dank des inbegriffenen Mietwagens können Sie Ihr eigenes Tempo bestimmen und spontan Zwischenstopps einlegen. Diese Tour vereint maximale Flexibilität mit sorgfältig ausgewählten Unterkünften entlang der gesamten Route.

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3. Neuseeland Rundreise 15 Nächte – die kompakte Highlights-Tour

Neuseeland Rundreise 15 Nächte

Diese 16-tägige Rundreise konzentriert sich auf die absoluten Highlights beider Inseln und eignet sich perfekt für Erstbesucher. Von Auckland fliegen Sie direkt nach Queenstown und erkunden zunächst die spektakuläre Südinsel mit Te Anau, Mount Cook, Christchurch und Kaikoura. Nach einer malerischen Fährüberfahrt erwarten Sie auf der Nordinsel der Abel Tasman Nationalpark, Wellington und die geothermalen Wunder von Taupo und Rotorua. Den krönenden Abschluss bildet ein Besuch des berühmten Hobbit-Dorfs in Matamata und der traumhaften Coromandel-Halbinsel. Mit inkludiertem Mietwagen und komfortablen Unterkünften erleben Sie intensiv die schönsten Facetten Neuseelands in kompakter Form.

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Neuseeland entdecken: das Land der langen weißen Wolke

Neuseeland trägt den poetischen Maori-Namen Aotearoa – das Land der langen weißen Wolke. Dieser Name ist Programm und beschreibt treffend die dramatischen Wolkenformationen, die sich über die bergigen Landschaften ziehen. Geographisch gesehen handelt es sich um zwei Hauptinseln, die Nordinsel und die Südinsel, sowie zahlreiche kleinere Inseln. Die Nordinsel besticht durch aktive Vulkane, heiße Quellen und subtropische Strände. Die Südinsel hingegen beherrschen die majestätischen Neuseeländischen Alpen, tiefe Fjorde und ausgedehnte Gletscher.

Die Maori-Kultur prägt das Land seit mehr als tausend Jahren. Überall begegnen Ihnen ihre Traditionen, von kunstvollen Schnitzereien über den kraftvollen Haka-Tanz bis hin zu heiligen Stätten. Viele Ortsnamen tragen Maori-Ursprünge und erzählen Geschichten über die spirituelle Verbindung der Ureinwohner mit dem Land. Moderne Neuseeländer verstehen sich als Hüter dieser Traditionen und pflegen ein respektvolles Miteinander der Kulturen.

Für Individualreisende bietet Neuseeland außergewöhnliche Sicherheit. Die Infrastruktur funktioniert tadellos, die Menschen gelten als freundlich und hilfsbereit. Das Land verfügt über ein dichtes Netz gut ausgebauter Straßen, sodass auch abgelegene Naturparadiese bequem erreicht werden können. Selbst wer zum ersten Mal auf der Südhalbkugel reist, findet sich schnell zurecht. Die Kriminalitätsrate bleibt niedrig, medizinische Versorgung entspricht westlichen Standards. Dazu kommt eine einzigartige Mischung aus Abenteuer und Entspannung, die Neuseeland zum perfekten Ziel für alle Altersgruppen macht.

Routenvorschläge: Nordinsel, Südinsel oder beides?

Die Highlights-Route: von Auckland nach Christchurch

Diese klassische Route verbindet die beiden größten Städte des Landes und ermöglicht einen umfassenden Überblick über beide Inseln. Beginnend im lebhaften Auckland, dem wirtschaftlichen Herzen Neuseelands, führt die Reise südwärts über die Nordinsel. Unterwegs passieren Sie die geothermalen Wunder von Rotorua mit seinen blubbernden Schlammpools und Geysiren. Der Tongariro Nationalpark beeindruckt mit seinen drei aktiven Vulkanen und türkisfarbenen Kraterseen.

Nach der Fährüberfahrt über die Cookstraße erwartet Sie die Südinsel mit völlig anderen Landschaftsformen. Die Westküste besticht durch ihre raue Schönheit, während die Gletscherregion um Fox Glacier und Franz Josef Glacier atemberaubende Eislandschaften bietet. Queenstown gilt als Abenteuerhauptstadt und lockt mit Extremsportarten aller Art. Der absolute Höhepunkt bleibt jedoch der Milford Sound mit seinen senkrecht aus dem Wasser ragenden Felswänden und tosenden Wasserfällen. Die Fahrt endet in Christchurch, der Gartenstadt, die nach den Erdbeben beeindruckend wiederaufgebaut wurde.

Fokus Südinsel: warum Alpen, Seen und Fjorde das Herzstück vieler Reisen bilden

Viele Reisende konzentrieren sich bewusst auf die Südinsel, da sie die spektakulärsten Naturlandschaften Neuseelands beherbergt. Die Southern Alps durchziehen die Insel von Norden nach Süden und erreichen am Aoraki Mount Cook mit 3.724 Metern ihren höchsten Punkt. Diese Bergkette formt eine dramatische Kulisse für kristallklare Seen wie den Lake Tekapo oder den Lake Pukaki mit ihrem charakteristischen türkisblauen Wasser.

Der Fiordland Nationalpark im Südwesten gilt als einer der unberührtesten Orte der Erde. Hier liegen der weltberühmte Milford Sound und der etwas ruhigere Doubtful Sound. Steile Klippen ragen bis zu 1.200 Meter aus dem Wasser empor, während Wasserfälle nach starken Regenfällen überall von den Felswänden stürzen. Die Region um Te Anau dient als perfekter Ausgangspunkt für Bootstouren und Wanderungen durch diese einmalige Fjordlandschaft.

Auch die Ostküste hat ihre Reize. Dunedin fasziniert mit viktorianischer Architektur und schottischem Flair. Die vorgelagerte Otago-Halbinsel beherbergt rare Tierarten wie Gelbaugenpinguine und Königsalbatrosse. Weiter nördlich lockt Kaikoura mit spektakulären Walbeobachtungstouren, da hier die Meerestiefe dramatisch abfällt und nährstoffreiche Strömungen zahlreiche Meeressäuger anziehen.

Die unentdeckte Nordinsel: Northland, Bay of Islands und geothermale Wunder

Während viele Reisende der Südinsel den Vorzug geben, birgt die Nordinsel zahlreiche Schätze, die oft unterschätzt werden. Die Region Northland ganz im Norden besticht durch subtropisches Klima, palmengesäumte Strände und eine reiche Maori-Geschichte. Die Bay of Islands umfasst etwa 150 Inseln und gilt als Segelparadies. Hier wurde der bedeutende Vertrag von Waitangi unterzeichnet, der die Grundlage für das moderne Neuseeland bildete.

Die geothermale Zone um Rotorua wirkt wie eine Reise in eine andere Welt. Dampfende Fumarolen, blubbernde Schlammpools und zischende Geysire prägen das Stadtbild. Der berühmte Wai-O-Tapu Thermalpark zeigt surreal bunte Landschaften, darunter das leuchtend orange Champagne Pool und smaragdgrüne Säureseen. Rotorua bietet zudem tiefe Einblicke in die lebendige Maori-Kultur mit traditionellen Hangi-Essen und mitreißenden Aufführungen.

Ein weiteres Highlight der Nordinsel bleibt das filmreife Hobbiton bei Matamata. Die erhaltenen Filmkulissen aus Der Herr der Ringe und Der Hobbit versetzen Besucher direkt ins Auenland. Auch der Tongariro Nationalpark diente als Drehort für Mordor und bietet mit dem Tongariro Alpine Crossing eine der schönsten Tageswanderungen der Welt. Die Coromandel-Halbinsel wiederum lockt mit weißen Sandstränden wie der Cathedral Cove und dem einzigartigen Hot Water Beach, wo bei Ebbe eigene Thermalbecken im Sand gegraben werden können.

Die Highlights, die auf keine Liste fehlen dürfen

Naturwunder: Milford Sound, Pancake Rocks und Mount Cook

Der Milford Sound verkörpert die Essenz neuseeländischer Naturschönheit. Rudyard Kipling nannte ihn das achte Weltwunder, und diese Bezeichnung trifft den Kern. Steile Felswände erheben sich direkt aus dem tiefblauen Wasser, permanent fließende Wasserfälle stürzen hunderte Meter in die Tiefe. Bei Regen verwandelt sich die gesamte Fjordlandschaft in ein Meer aus Wasserfällen. Bootstouren führen bis zur Tasmanischen See hinaus, vorbei an Robbenkolonien und mit etwas Glück auch Delfinen. Die Anfahrt über die Milford Road zählt selbst zu den spektakulärsten Panoramastraßen weltweit.

An der Westküste der Südinsel liegen die Pancake Rocks von Punakaiki. Diese bizarren Kalksteinformationen sehen aus wie gestapelte Pfannkuchen und wurden über Jahrmillionen durch Erosion geformt. Bei Flut schießen Wasserfontänen durch natürliche Blowholes meterhoch in die Luft. Der kurze Rundweg ermöglicht grandiose Fotomotive und bietet einen faszinierenden Einblick in geologische Prozesse.

Der Aoraki Mount Cook thront als höchster Berg des Landes über der gleichnamigen Region. Die umliegenden Berge formen eine alpines Amphitheater von überwältigender Schönheit. Zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade erschließen das Gebiet. Besonders beeindruckend zeigt sich der Blick auf den türkisfarbenen Lake Pukaki, dessen intensive Färbung durch feinste Gletscherpartikel entsteht. Hubschrauberflüge mit Gletscherlandung gehören zu den unvergesslichen Erlebnissen dieser Region.

Filmreife Kulissen: Hobbiton und vulkanische Pfade des Tongariro Crossing

Das Hobbiton Movie Set bei Matamata zählt zu den meistbesuchten Attraktionen Neuseelands. Die Filmkulissen wurden nach den Dreharbeiten originalgetreu erhalten und liebevoll gepflegt. Besucher spazieren durch das Auenland, vorbei an farbenfrohen Hobbithöhlen, über die berühmte Bogenbrücke bis zum Green Dragon Inn. Guides erzählen Anekdoten von den Dreharbeiten und vermitteln ein Gefühl, tatsächlich in Mittelerde gelandet zu sein. Der Besuch endet traditionell mit einem Getränk im urigen Pub des Dorfes.

Das Tongariro Alpine Crossing gilt als eine der besten Tageswanderungen weltweit. Die etwa 19 Kilometer lange Strecke führt zwischen den aktiven Vulkanen Tongariro und Ngauruhoe hindurch, vorbei an dampfenden Kratern und surreal bunten Seen. Die Emerald Lakes leuchten in intensivem Türkis, während der Red Crater seinen Namen der rostfarbenen Vulkanasche verdankt. Der Mount Ngauruhoe diente als Filmkulisse für den Schicksalsberg in Der Herr der Ringe. Die Wanderung erfordert gute Kondition und angemessene Ausrüstung, da das Wetter schnell umschlagen kann.

Wildlife-Begegnungen: Wale in Kaikoura und seltene Pinguine

Die Küstenstadt Kaikoura bietet weltweit einzigartige Bedingungen für Walbeobachtungen. Der kontinentale Schelf fällt hier dramatisch auf über 2.000 Meter Tiefe ab. Nährstoffreiche Strömungen ziehen zahlreiche Meerestiere an, darunter riesige Pottwale, die ganzjährig in diesen Gewässern leben. Spezialisierte Bootstouren bringen Besucher nah an diese majestätischen Säuger heran. Häufig zeigen sich auch Orcas, Delfine und verschiedene Albatrosarten. Die Bergkulisse der Kaikoura Ranges bildet dabei eine spektakuläre Kulisse.

Die Otago-Halbinsel bei Dunedin beherbergt einige der seltensten Pinguinarten der Welt. Der Gelbaugenpinguin gilt als stark gefährdet und kommt ausschließlich in Neuseeland vor. Naturschutzprojekte wie Penguin Place ermöglichen respektvolle Beobachtungen dieser scheuen Tiere. Besucher bewegen sich durch getarnte Gräben und Verstecke, um die Pinguine nicht zu stören. Auch die kleinsten Pinguine der Welt, die Little Blue Penguins, kehren bei Sonnenuntergang an verschiedenen Küstenabschnitten an Land zurück. Die Region zieht zudem Königsalbatrosse an, die hier die einzige Festlandskolonie weltweit bilden.

Reiseplanung: die Wahl des richtigen Gefährts

Freiheit auf vier Rädern: alles über das Reisen mit dem Campervan

Der Campervan verkörpert Freiheit pur und ermöglicht maximale Flexibilität bei der Routenplanung. Neuseeland verfügt über exzellente Infrastruktur für Campingreisen mit zahlreichen gut ausgestatteten Campingplätzen. Diese bieten Stromanschlüsse, Sanitäranlagen und oft auch Küchen. Die Preise variieren je nach Ausstattung und Lage zwischen günstigen Department of Conservation Camps und komfortablen Holiday Parks mit Pool und Spielplätzen.

Verschiedene Fahrzeugkategorien stehen zur Auswahl. Kompakte Campervans eignen sich perfekt für Paare und bieten Schlafplätze, Kochgelegenheit und Stauraum. Größere Motorhomes mit ausziehbaren Teilen schaffen Platz für Familien und erhöhen den Wohnkomfort deutlich. Die meisten Vermieter verlangen ein Mindestalter von 21 Jahren, wobei jüngere Fahrer mit Zuschlägen rechnen müssen. Eine gründliche Einweisung vor Fahrtantritt gehört zum Standard.

Freedom Camping, das kostenfreie Übernachten außerhalb von Campingplätzen, unterliegt strengen Regeln. Nur zertifizierte Self-Contained Fahrzeuge mit eigener Toilette und Abwassertank dürfen an gekennzeichneten Stellen frei stehen. Verstöße werden mit empfindlichen Strafen geahndet. Die meisten Gemeinden haben spezielle Freedom Camping Areas ausgewiesen. Respekt gegenüber der Natur und anderen Reisenden steht dabei an erster Stelle.

Komfort und Flexibilität: Mietwagen und charmante Unterkünfte

Die Kombination aus Mietwagen und festen Unterkünften bietet hohen Komfort bei gleichzeitiger Flexibilität. Neuseeland verfügt über ein dichtes Netz an Motels, Bed & Breakfasts und Boutique-Hotels in allen Preisklassen. Motels nach amerikanischem Vorbild dominieren besonders in kleineren Städten und bieten saubere Zimmer mit Parkplatz direkt vor der Tür. Bed & Breakfasts punkten mit persönlicher Atmosphäre und oft außergewöhnlichen Gastgebern, die wertvolle Tipps für die Region geben.

Mietwagen gibt es in allen Kategorien, von sparsamen Kleinwagen bis zu geländegängigen SUVs. Die meisten Straßen sind gut ausgebaut, allerdings verlangen Schotterpisten in abgelegenen Gebieten robustere Fahrzeuge. Versicherungen sollten sorgfältig geprüft werden, besonders bezüglich der Selbstbeteiligung im Schadensfall. Viele Vermieter bieten Pakete mit reduzierter oder komplett aufgehobener Selbstbeteiligung an.

Die Vorausbuchung von Unterkünften empfiehlt sich besonders in der Hochsaison. Spontanität bleibt trotzdem möglich, da viele Betriebe über Buchungsplattformen auch kurzfristig verfügbar sind. Diese Reiseform eignet sich perfekt für alle, die tagsüber unabhängig unterwegs sein möchten, abends jedoch den Komfort eines richtigen Bettes und einer warmen Dusche schätzen.

Logistik: die Fähre über die Cookstraße

Die Cookstraße trennt die beiden Hauptinseln Neuseelands und gilt als eine der schönsten Fährverbindungen weltweit. Zwei Gesellschaften, Interislander und Bluebridge, operieren mehrmals täglich zwischen Wellington auf der Nordinsel und Picton auf der Südinsel. Die Überfahrt dauert etwa drei Stunden und führt durch die geschützten Marlborough Sounds mit ihren zahllosen Buchten und bewaldeten Hügeln.

Die Fähren transportieren sowohl Passagiere als auch Fahrzeuge aller Größen. Reservierungen sollten besonders in der Hochsaison frühzeitig erfolgen, da die Kapazitäten begrenzt sind. An Bord finden sich Restaurants, Cafés und Aussichtsdecks. Die Passage bietet fantastische Fotomöglichkeiten, besonders beim Ein- und Ausfahren in die fjordartigen Sounds.

Für Campervan-Reisende gilt zu beachten, dass Gasflaschen aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden müssen. Die Einschiffung erfolgt etwa 30 Minuten vor Abfahrt. Wer mit dem Mietwagen reist, sollte prüfen, ob der Vertrag die Fährüberquerung abdeckt. Die meisten Anbieter erlauben dies problemlos, manche erheben jedoch zusätzliche Gebühren. Die Überfahrt selbst wird häufig zum Höhepunkt der Reise, besonders bei sonnigem Wetter und ruhiger See.

Kosten und Budget: was kostet der Traum am Ende der Welt?

Kalkulation für Verpflegung, Unterkünfte und Aktivitäten

Neuseeland zählt nicht zu den günstigsten Reisezielen, bietet jedoch für jedes Budget Möglichkeiten. Unterkünfte variieren stark je nach Standard und Lage. Einfache Hostels starten bei etwa 25-35 Euro pro Nacht. Motels bewegen sich zwischen 80 und 150 Euro für ein Doppelzimmer. Hochwertige Hotels oder Lodges verlangen deutlich mehr, bieten dafür aber außergewöhnlichen Komfort und oft spektakuläre Lagen.

Verpflegung lässt sich durch Selbstversorgung erheblich günstiger gestalten. Supermärkte wie Countdown oder New World bieten gute Qualität zu moderaten Preisen. Ein Wocheneinkauf für zwei Personen kostet etwa 100-150 Euro. Restaurants decken alle Preisklassen ab. Einfache Cafés servieren Mahlzeiten ab 15 Euro, gehobene Restaurants verlangen 40 Euro und mehr pro Person. Fish & Chips Shops und asiatische Imbisse bieten preiswerte Alternativen.

Aktivitäten und Eintritte bilden einen wesentlichen Kostenfaktor. Viele Naturerlebnisse wie Wanderungen oder Strandbesuche sind kostenfrei. Geführte Touren, Bootsausflüge oder Helikopterflüge schlagen jedoch zu Buche. Eine Walbeobachtungstour in Kaikoura kostet etwa 120-150 Euro, Hubschrauberflüge beginnen bei 200 Euro. Die meisten Nationalparks verlangen keinen Eintritt, Parkplatzgebühren fallen gelegentlich an. Spezielle Attraktionen wie Hobbiton kosten rund 70 Euro Eintritt.

Einreise-Gebühren: wichtige Infos zu NZeTA und IVL

Seit Oktober 2019 benötigen deutsche Staatsangehörige eine elektronische Einreisegenehmigung namens NZeTA (New Zealand Electronic Travel Authority). Diese muss vor Reiseantritt online oder per App beantragt werden. Die Bearbeitungsgebühr beträgt etwa 12 NZD bei Online-Antrag oder 9 NZD via App. Die Genehmigung gilt für zwei Jahre und erlaubt mehrfache Einreisen von jeweils bis zu 90 Tagen.

Zusätzlich wird die International Visitor Conservation and Tourism Levy (IVL) erhoben. Diese Touristenabgabe beträgt 35 NZD und fließt in den Naturschutz sowie die touristische Infrastruktur. Sie wird einmalig zusammen mit der NZeTA-Gebühr entrichtet. Die Beantragung sollte mindestens 72 Stunden vor Abflug erfolgen, auch wenn die Bearbeitung meist deutlich schneller erfolgt.

Bei der Einreise müssen gültige Reisedokumente vorgelegt werden, die noch mindestens einen Monat über das Rückreisedatum hinaus gültig sind. Auch Rück- oder Weiterflugtickets sowie ausreichende finanzielle Mittel können kontrolliert werden. Die neuseeländischen Behörden nehmen Biosicherheit sehr ernst, weshalb bei der Einreise strenge Kontrollen bezüglich Lebensmitteln, Pflanzen und Outdoor-Ausrüstung erfolgen.

Spartipps: kostenfreie Wanderungen, Freedom Camping Regeln und Supermarkt-Strategien

Neuseeland bietet unzählige kostenfreie Wanderwege durch spektakuläre Landschaften. Die Great Walks gehören zu den schönsten Mehrtageswanderungen weltweit, erfordern jedoch Hüttenbuchungen. Zahlreiche kürzere Tracks bleiben völlig kostenfrei. Der Hooker Valley Track zum Mount Cook, verschiedene Küstenwanderungen oder Waldpfade durch Kauri-Wälder kosten nichts außer etwas Zeit und Energie.

Freedom Camping spart Übernachtungskosten, verlangt jedoch ein zertifiziertes Self-Contained Fahrzeug. Die offizielle App CamperMate zeigt zugelassene Stellplätze und deren Ausstattung. Alternativ bieten günstige DOC-Campingplätze (Department of Conservation) Übernachtungen ab etwa 6-15 NZD pro Person in einfachen, aber schön gelegenen Camps. Diese verfügen meist über Toiletten und Wasserstellen, verzichten aber auf Duschen oder Strom.

Beim Einkaufen lohnen sich Eigenmarken der großen Supermarktketten, die deutlich günstiger sind als Markenprodukte. Wochenmärkte bieten frisches Obst und Gemüse direkt vom Erzeuger. Selbst zubereitete Lunchpakete sparen Restaurant-Kosten unterwegs. Viele Sehenswürdigkeiten wie Aussichtspunkte oder Strände verlangen keinerlei Gebühren. Mit cleverer Planung lässt sich Neuseeland auch mit moderatem Budget intensiv erleben.

Beste Reisezeit: die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel

Neuseeland liegt auf der Südhalbkugel, weshalb die Jahreszeiten europäischen Verhältnissen entgegengesetzt verlaufen. Der Sommer von Dezember bis Februar bringt warme Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad, wobei die Nordinsel deutlich wärmer ausfällt als die Südinsel. Diese Zeit eignet sich perfekt für Strandbesuche, Wassersport und alpine Wanderungen. Allerdings herrscht dann Hochsaison mit entsprechend höheren Preisen und vollen Unterkünften.

Der Herbst von März bis Mai verzaubert mit goldenem Laubwerk, besonders eindrucksvoll in den Weinregionen Central Otago und Marlborough. Die Temperaturen bleiben angenehm mild, während Besucherzahlen und Preise sinken. Diese Jahreszeit gilt als Geheimtipp für ausgewogene Bedingungen zwischen Wetter und Touristenandrang. Die Tage werden kürzer, dafür entschädigen spektakuläre Sonnenuntergänge.

Der Winter von Juni bis August verwandelt die Berge in Schneelandschaften und öffnet die Skisaison. Queenstown und Wanaka entwickeln sich zu alpinen Winterresorts. Tiefere Lagen bleiben meist schneefrei, können aber deutlich kühler und regnerischer werden. Diese Zeit eignet sich für Skifahrer, Wellness-Urlauber und alle, die Neuseeland ohne Menschenmassen erleben möchten. Die Preise fallen auf Jahrestiefstwerte.

Der Frühling von September bis November lässt die Natur explodieren. Wildblumen bedecken Wiesen und Berghänge, Lämmer springen über die Weiden. Die Temperaturen steigen allmählich, während das Wetter noch wechselhaft bleibt. Frühling bietet gute Bedingungen für Wanderungen, bevor die Sommerhitze einsetzt. Wildlife-Beobachtungen gelingen besonders gut, da viele Tiere Nachwuchs bekommen.

Praktische Tipps für Ihre Sicherheit

Der Linksverkehr stellt für europäische Fahrer die größte Umstellung dar. Besondere Vorsicht gilt beim Abbiegen, Einfahren in den Verkehr und auf Parkplätzen. Geduldiges Eingewöhnen mit kurzen Strecken erleichtert die Anpassung. Kreisverkehre funktionieren spiegelverkehrt zu europäischen Verhältnissen. Die Straßen sind generell gut ausgebaut, allerdings verlangen kurvige Bergstrecken und einspurige Brücken volle Konzentration.

Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen bei 100 km/h auf Landstraßen und 50 km/h innerorts. Viele kurvenreiche Strecken erlauben jedoch faktisch nur deutlich langsameres Fahren. Überholen sollte nur bei perfekter Sicht erfolgen. Mobile Blitzer kontrollieren häufig, Strafen fallen empfindlich aus. Besondere Aufmerksamkeit erfordern Wanderer und Radfahrer auf schmalen Straßen ohne Seitenstreifen.

Die neuseeländische Biosicherheit zählt zu den strengsten weltweit. Bei Einreise werden Lebensmittel, Pflanzen, Samen und Outdoor-Ausrüstung kontrolliert. Wanderschuhe müssen sauber sein, um invasive Organismen fernzuhalten. Honig, frisches Obst, Fleisch und viele weitere Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden. Verstöße können mit Geldstrafen bis zu 100.000 NZD geahndet werden. Diese Maßnahmen schützen die einzigartige Flora und Fauna des Landes.

Internet und mobile Erreichbarkeit funktionieren in Städten problemlos. Abgelegene Regionen, besonders an der Westküste der Südinsel, verfügen jedoch über kein oder nur schwaches Mobilfunknetz. Prepaid-SIM-Karten von Vodafone, Spark oder 2degrees bieten günstige Datenpakete. Offline-Karten sollten vorab heruntergeladen werden. Viele Unterkünfte und Cafés bieten kostenfreies WLAN. In Nationalparks und entlegenen Gebieten sollte niemand auf ständige Erreichbarkeit setzen.

Häufig gestellte Fragen zu Rundreisen in Neuseeland

FrageAntwort
Wie viel Zeit sollte ich für beide Inseln einplanen?Mindestens drei Wochen ermöglichen eine entspannte Rundreise mit den wichtigsten Highlights beider Inseln. Zwei Wochen reichen für eine konzentrierte Tour, erfordern jedoch straffe Planung. Wer intensiv reisen und auch abgelegene Regionen erkunden möchte, sollte vier bis sechs Wochen einplanen.
Ist Wildcampen in Neuseeland erlaubt?Freedom Camping ist nur mit zertifizierten Self-Contained Fahrzeugen an ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Diese Fahrzeuge müssen über eigene Toilette und Abwassertank verfügen. Illegales Campen wird mit hohen Strafen geahndet. Zahlreiche günstige DOC-Campingplätze bieten legale Alternativen.
Brauche ich einen internationalen Führerschein?Ein internationaler Führerschein wird dringend empfohlen und von den meisten Mietwagenfirmen verlangt. Er muss zusammen mit dem nationalen Führerschein mitgeführt werden. Die Beantragung erfolgt unkompliziert bei den zuständigen Behörden im Heimatland vor der Abreise.

Neuseeland erfüllt Träume von unberührter Natur, herzlicher Gastfreundschaft und unvergesslichen Abenteuern. Die sorgfältige Planung Ihrer Rundreise zahlt sich aus, wenn Sie vor spektakulären Landschaften stehen oder seltene Tiere in freier Wildbahn beobachten. Lassen Sie sich Zeit für dieses außergewöhnliche Land am anderen Ende der Welt. Die Erinnerungen werden ein Leben lang bleiben und die Sehnsucht wecken, wiederzukehren.

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